Ein Haus auf dem Lande

– wer wünscht sich das nicht. Den hektischen Alltag hinter sich lassen und seine innere Ruhe und Ausgeglichenheit wiederzufinden. In der Stadt sind wir einer verwirrenden Fülle an Reizen ausgesetzt und wir stehen oftmals unter einem stillen, aber allzeit präsenten Zwang, aus dem Haus zu gehen, mehr zu unternehmen, mehr zu erleben. Aber all die Dinge, mit denen wir uns beschäftigen könnten, schmälern doch auch auf irgendeine Art das Vergnügen an dem, was wir gerade tun. Je älter man wird, desto mehr erkennt man dies. Auf dem Land ist das meist ganz anders. Hier zieht das Leben nicht in gleicher Weise an uns vorüber – alles spielt sich in beschaulicherem Tempo ab. Wir haben wieder Zeit, den Augenblick zu genießen, Ereignisse zu planen, ihnen freudig entgegen zusehen und sie im Nachhinein noch einmal Revue passieren zu lassen. Man hat nicht die permanente Qual der Wahl, die letztlich ebenso anstrengend ist, wie sie anfänglich belebend erscheint. Landleben bedeutet, auf sich selbst angewiesen zu sein, und es beflügelt dazu, Dinge, Beziehungen und Ereignisse zu pflegen – die Auswahl mag geringer sein, doch was und wen wir vorfinden, erlangt vergleichsweise größere und bewusster empfundene Bedeutung.

Wer will seinen Urlaub schon im Hotelzimmer verbringen? Wohl niemand. Und doch wünscht sich jeder ein behagliches, gemütliches Zimmer, in dem man sich Zuhause fühlen und einen schönen Urlaubstag ausklingen lassen kann. Und wo man morgens gerne aufwacht. Trotzdem soll es aber natürlich nicht genau wie das eigene Zuhause sein. Kein Gast will sich in den Ferien wie zu Hause fühlen, wo man seine Betten selber machen, den Frühstückstisch decken und Brötchen kaufen gehen muss. Wenn man sich im Urlaub zu Hause fühlen wollte, könnte man ja gleich zu Hause bleiben. Irgendwie ist aber doch was dran an diesem Reden über Zuhause-Gefühl, sich auszukennen und wohlzufühlen. Daher sind unsere Zimmer einfach schön und harmonisch, komfortabel und auch funktional eingerichtet. Damit Sie sich leicht zurechtfinden und nichts vermissen, alles soll stimmen. Und wenn Sie anreisen, warten wir schon auf Sie und freuen uns, dass Sie da sind. Wir begrüßen Sie persönlich und heißen Sie herzlich Willkommen. Damit Sie sich doch ein bischen wie zu Hause fühlen. Ihre Christiane Karr

Ein Fussboden aus Mondholz

Das ist so romantisch !!!

Erst einmal vorweg – unser Mondholz stammt natürlich von der Erde, und zwar aus der Region Eldenburg bei Lenzen. Die Bäume gehörten dem Grafen Adolf von Wangenheim, der Rittergutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstages war. Er starb 1936 in Eldenburg, die Erben leben schon lange nicht mehr hier.

Ein Fussboden aus Mondholz

In diesem Waldstück, dass Priemer genannt wird, ist der Boden extrem karg, so dass die Bäume dort nur sehr langsam wachsen. Daher ist ihr Holz härter und dichter als gewöhnlich. Die Fichten sind zwischen 120-140 Jahre alt und wurden für uns bei Mondschein geschlagen. Das gefällt mir so gut, dass ich es Euch einfach erzählen muss.

Bei Wikipedia könnt Ihr dazu nachlesen, dass dem Mondholz besondere Qualitäten hinsichtlich seiner Stabilität, Haltbarkeit, Feuerbeständigkeit, Härte und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge nachgesagt wird. Es wird von Kaminen in alten Bauernhäusern berichtet, die innen mit Mondholz ausgekleidet seien. Das Holz verkohle nur an der Oberfläche, brenne aber nicht. Die Bäume müssen jedoch im Winter um Weihnachten herum bei abnehmendem Mond kurz vor Neumond geschlagen werden. Allerdings gibt es regional auch abweichende Fälltermine – zu kleinlich muss man ja auch nicht sein.

Ein Fussboden aus Mondholz

Wissenschaftlich konnte natürlich zwischen Bäumen, die am Tage und Bäumen, die bei Mondschein geschlagen wurden, kein Unterschied nachgewiesen werden – obwohl an der Schweizerischen Hochschule für Forstwirtschaft daran geforscht wird. Trotzdem ist diese Geschichte im Volksglauben verankert und – wie ich finde – eine wirklich romantische Vorstellung. Und sogar für die Orgel in der Elbphilharmonie in Hamburg soll Mondholz verwendet worden sein.
Na dann ….

Ach ja, das muss nun ja auch einmal erwähnt werden. Dass wir an dieses Holz kamen, haben wir ganz alleine unserem „Baustoffhändler unseres Vertrauens“ zu verdanken. Für alle großen und kleinen Probleme kennt er eine Lösung. Und sollte er doch einmal ratlos sein, dann kennt er jemanden, der helfen kann. Dafür gibt`s dann bei jedem Besuch mindestens eine Tasse Kaffee …. und immer viel zu lachen. Wie schön, dass es solche Menschen gibt.

Ein Fussboden aus Mondholz
Noch liegt alles im Winterschlaf

– außer unseren Enten natürlich!

Noch liegt alles im Winterschlaf

Die baden auch bei eisigen Temperaturen!

Ja, der Januar war wie immer lang, dunkel und

Noch liegt alles im Winterschlaf

dieses Jahr auch kalt. War ja klar, denn die Fenster wurden geliefert und wir konnten sie bei diesen Minusgraden natürlich nicht einbauen. Meine Geduld wird mal wieder auf eine harte Probe gestellt …

Und doch wird diese Ungeduld bald vergessen sein und ich werde mit Wehmut an die Zeit der Planung, des Aufbaus, der Arbeit, den Veränderungen und

Noch liegt alles im Winterschlaf

des Träumens zurückdenken.

Das Schöne an Erinnerungen ist nämlich, dass die Höhepunkte und die besonderen Momente in den Gedanken bleiben – und das hat seinen Sinn. Deshalb glauben wir ja auch immer, dass früher alles besser war. Aber wenn wir dann genauer zurückblicken, stimmt das nur zum Teil. Trotzdem wird eines Tages die Zeit, in der wir jetzt leben „die gute alte Zeit“ sein.

Wenn uns das klar wird, dann sollten wir alles dafür tun,

im Hier und Jetzt schöne Erinnerungen zu schaffen.

Das ist mein Vorsatz für das neue Jahr.

Noch liegt alles im Winterschlaf

Ich möchte mir Zeit nehmen für Menschen und mit ihnen schöne Erinnerungen entstehen lassen. Das klingt irgendwie einfach und doch glaube ich, dass es vielleicht zu einer der schwierigsten Aufgaben gehört. Denn im Alltag gleichen sich oft die Tage, man hält nicht inne, hetzt von einem Termin zum nächsten und verpasst oft Gelegenheiten, zusammen Geschichte zu schreiben. Dann wird es auch irgendwann keine Erinnerungen geben außer der, dass nie Zeit genug war.

Noch liegt alles im Winterschlaf

Hier einen Treffpunkt für Familie und Freunde zu haben, ist ein großes Glück. Und wenn dann von Zeit zu Zeit neue Menschen den Weg hierher finden, die inspirieren und durch ihre Anwesenheit das Leben spannend machen, habe ich schon ganz schön viel erreicht!

Noch liegt alles im Winterschlaf
Der Start ins neue Jahr ist geschafft!

Wir alle bekamen zum Jahresanfang von Familie und Freunden unzählige Wünsche und Bilder – manche lustig und einige zum Nachdenken. Doch diese Geschichte gefiel mir so sehr, dass ich dachte, dies wäre ein wirklich guter Anfang für 2017.

Der schwarze Punkt

Ein Professor überraschte seine Studenten eines Tages mit einem ganz besonderen Test. Die Aufgabenblätter, die er verteilte, enthielten zur allgemeinen Verwunderung jedoch keine einzige Frage, sondern nur einen schwarzen Punkt.

Der Professor erklärte nun folgendes: „Ich möchte euch bitten, das aufzuschreiben, was ihr dort seht.“ Die Studenten waren zwar verwirrt, begannen nach einigem zögern jedoch mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Blätter ein und begann das, was seine Schüler zu Papier gebracht hatten, laut vorzulesen.

Alle hatten ohne Ausnahme den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Der Professor lächelte und sagte: „Ich wollte Euch eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Wie ich vermutete, hat niemand etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt und übersah dabei alles andere drumherum. Und das gleiche geschieht in unserem Leben.

Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken. Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Täglich gibt es viele Gründe sich zu freuen, wir haben Familie, Freunde, die Arbeit, leben in Wohlstand und Sicherheit und überall gibt es Wunder, die man nur sehen und erkennen muss. Doch wir konzentrieren uns oft nur auf die dunklen Flecken, die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, Enttäuschung mit einem Freund usw.

Aber diese dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, und doch sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in eurem Leben.“