2019 – Ende und Neuanfang zugleich

Foto oben: Abendstimmung im Lichterglanz

und ein Rückblick darf wie immer nicht fehlen!

Die meisten von Euch werden es bereits wissen: das Landhaus in der Wische mit seiner Café-Diele haben im Frühjahr eröffnet! Das ist auch der Grund, dass mein Blog im Dornröschenschlaf lag, denn ich musste mich neu orientieren, einen Rhythmus finden – und ja, ich hatte echt viel zu tun.

Lichterglanz und Hundeglück
Lichterglanz und Hundeglück

Auch bin ich auf Instagram (landhaus.in.der.wische) umgeschwenkt und dort findet ihr nun aktuelle Fotos und kleine Geschichten.

Der erste Weihnachtsbaum in der Tenne
Der erste Weihnachtsbaum in der Tenne

In gewisser Weise ist unsere Reise zu Ende und wir sind angekommen – das Landhaus ist fast fertig und nur im Außenbereich wird noch gebaut. Elf lange Jahre, in denen wir auf die Verwirklichung unseres Traumes kontinuierlich hingearbeitet haben, sind geschafft und eine neue Ära hat begonnen.

Weihnachtliche Café-Diele - hereinspaziert!
Weihnachtliche Café-Diele – hereinspaziert!

Ich habe meine erste Saison überstanden und obwohl ich einfach ins kalte Wasser sprang, hat alles ganz ordentlich funktioniert – wenn ich den vielen Rückmeldungen meiner Gäste vertrauen darf. In der Adventszeit gönne ich mir nun eine Verschnaufpause und erledige die Arbeiten, die von Frühjahr bis Herbst liegen geblieben sind.

Weihnachtsdeko in der Café-Diele
Weihnachtsdeko in der Café-Diele

Trotzdem wollte ich mir nicht nehmen lassen, Euch, Eurer Familie und allen, die mir und Euch am Herzen liegen, eine besinnliche und entspannte Adventszeit zu wünschen, ein frohes Weihnachtsfest und Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr. Und natürlich würden wir uns freuen, Euch alle hier in Besandten einmal begrüßen zu dürfen.

MERRY CHRISTMAS AND A HAPPY NEW YEAR

Adventszeit im Landhaus in der Wische
Adventszeit im Landhaus in der Wische

Glaube und Aberglaube aus der alten Zeit!

„Zwischen den Jahren“ war in alten Tagen die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige die sogenannten Rauhnächte.

Ab der Nacht auf Heiligabend bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag, galten auch diverse Verbote. An diesen Tagen durfte man z.B. weder Wäsche waschen noch Holz hacken. Tat man es doch, so kam das Unglück im kommenden Jahr ins Haus. Eigentlich durfte man überhaupt keiner Arbeit nachgehen, denn man glaubte, dass alles, was man in diesen Tagen anfing, nicht gelingen würde. Die Ställe blieben schmutzig und da das gesamte Getreide aufgebraucht sein sollte, ließ man die Hühner das restliche Getreide aufpicken, um Missernten im neuen Jahr zu vermeiden. Für die Obstbäume stand nur eine reiche Ernte an, wenn beim ersten Glockengeläut diese ordentlich geschüttelt wurden. Man durfte nichts verleihen, Geliehenes wiederum musste in dieser Zeit zurückgegeben werden. Und wer sich am Silversterabend zum Kartenspiel verführen ließ, spielte mit dem Teufel und konnte Hab und Gut verlieren. Manche warfen sich in der Silvesternacht dreimal Erbsen über den Kopf und bespritzten alle Räume mit Branntwein, denn die Erbsen galten als Symbol der Fruchtbarkeit und der Branntwein diente zur Reinigung. Um das Wasser im Brunnen genießbar zu halten, schoss der Bauer mit dem Gewehr dreimal in den Brunnen. War kein Gewehr vorhanden, bestellte er dazu einen Jäger. Mädchen, die heiraten wollten, warfen sich zum Jahreswechsel in einem Stück geschälte Apfelschalen über die Schulter. Lag die Schale auf dem Boden, so konnte man daraus Buchstaben erkennen, die den zukünftigen Ehemann anzeigen sollten. Legte man sich an Silvester ein Gesangbuch unter das Kopfkissen und schlug es am nächsten Tag auf, zeigte das Lied das Geschehen für das kommende Jahr an. So mancher wurde dadurch in Angst und Schrecken versetzt, wenn das Lied von Tod und Hölle handelte. Heute lachen wir über so viel Aberglaube! Aber wäre es nicht toll, wenn sich wenigstens dieser Brauch über das absolute Arbeitsverbot durchgesetzt hätte? Ich wünsche Euch allen eine guten Start ins Neue Jahr

Jahresende auch in Besandten

Foto oben: Gemütliches Beisammensein in der Café-Diele

und Chaos wo ich hinschaue!

Eigentlich hab` ich es ja gewusst, dass es zum Jahresende wieder alles andere als besinnlich wird. Auch das Schmuddelwetter hat pünktlich zum Advent eingesetzt und tapfer durchgehalten. Einmal war es morgens ein bißchen weiß – ganz kurz!

Aber dafür sind wir in unserem Landhaus doch ein großes Stück weitergekommen, auch wenn nicht alles so fertig geworden ist, wie ich es mir gewünscht hätte.

Dann improvisieren wir eben wieder!

Die beiden Gästezimmer sind im Prinzip wohnfertig – Betten und Couch aus unserem Lieblingseinrichtungshaus sind aufgebaut und auch die Badezimmer können benutzt werden. Ich war zwar zum Schluss mal wieder ein Nervenbündel. Aber wir haben`s geschafft und das ist die Hauptsache.

Probefeiern an der Bar in unserer Tenne
Probefeiern an der Bar in unserer Tenne

Die Tenne ist tatsächlich noch eine Großbaustelle, aber gedämpftes Licht wird`s zu Silvester hoffentlich richten.

Schließlich sind die besten Feten die, bei denen nicht alles perfekt ist. Und wenn`s danach geht, wird unsere Silvesterparty ja dann der Hammer …. Hier testen wir gerade unsere Bar!

Weihnachtsbeleuchtung im Regen
Weihnachtsbeleuchtung im Regen

So wünsche ich all meinen Lesern von Herzen zum Jahresende nur lachende Gesichter um Euch, ganz viel Glitzer und Lichter und ein einmaliges, ausserordentliches strahlendes und gesundes neues Jahr 2019!

Erneut Großbaustelle in Besandten

Foto oben: unsere Laufenten on Tour

Es herrscht wieder Chaos

Da ist sie nun also, die dunkle Jahreszeit. Kaum lasse ich unsere Laufenten aus dem Stall, kann ich sie schon wieder zurückbringen. Denn sie mögen die Dunkelheit gar nicht und beschweren sich lautstark, wenn ich zu spät dran bin. Da bin ich manchmal ganz schön im Stress.

Großbaustelle in Besandten
Großbaustelle in Besandten

Leider hat sich unser Grundstück mal wieder in eine Großbaustelle verwandelt. Auf der vorderen Warft haben wir nämlich mit dem Ausschachten der Fundamente für unseren Stall begonnen. Selbstverständlich ließ sich der Denkmalschutz diese Gelegenheit nicht entgehen, war bei den Baggerarbeiten zugegen und hat den Aufbau der Warft studiert. Dafür sind wir aber nun komplett mit dieser Behörde durch, wir haben auch alle Papiere eingereicht und unsere Denkmalschutzbescheinigung inzwischen tatsächlich erhalten. Juchhuuu!

Baustelle im Landhaus in der Wische
Baustelle im Landhaus in der Wische

Und als ob der viele Matsch im Garten noch nicht genug wäre, steht vor unserem Giebel mal wieder ein Gerüst. Denn wir müssen unsere Fenster mit Holzleisten abdichten und eine Leiter reicht dafür leider nicht. Aber ich hoffe doch, dass es bis zur Adventszeit wieder abgebaut werden kann. Weihnachtsstimmung kommt so jedenfalls nicht wirklich auf.

Weihnachtsbeleuchtung im Garten
Weihnachtsbeleuchtung im Garten

Apropos: dieses Jahr habe ich mir ganz besondere Mühe mit der Weihnachtsdeco und vor allem mit den Lichterketten im Garten gegeben. Das ist aber erst der Anfang, nach dem 1. Advent gibt`s Fotos von der kompletten Beleuchtung!

Waschtisch im Vintage-Look aus zwei alten Nachtschränkchen
Waschtisch im Vintage-Look aus zwei alten Nachtschränkchen

Und drinnen? Tja, da geht`s wegen Krankheit erst einmal etwas langsamer vorwärts. Ich werde im Zimmer „Deichkieker“ wohl erst nach dem 1. Advent mit dem Einrichten beginnen können. Aber der Waschtisch, den wir aus zwei alten Nachtschränkchen gebaut haben, ist supertoll geworden. Noch ist er nicht ganz fertig, denn erst der Vorhang in der Mitte gibt ihm dann das alte Flair. Aber ich wollte ihn Euch deswegen nicht vorenthalten.

… ach ja, und ab sofort findet ihr mich auch auf Instagram unter landhaus.in.der.wische

Erneut Großbaustelle in Besandten
Winterzeit in Besandten

Foto oben: Samhain in Besandten

Wir feiern Samhain

Die Uhren sind umgestellt, die Tage wieder kürzer und ab und zu weht auch der Wind schon etwas rauer. Der November ist da!

Hexenfeuer
Hexenfeuer

Zu Halloween oder Samhain, wie es im Norden heißt, war uns der Wettergott jedoch noch einmal gnädig gestimmt und so konnten wir den Abend mit Freunden gemütlich um unser Hexenfeuer sitzen, quatschen, trinken, dem Knistern der Flammen zuhören und die dunkle Jahreszeit willkommen heißen.

Tenne im Landhaus in der Wische
Tenne im Landhaus in der Wische

Langsam geht es nun wieder auf Weihnachten und Silvester zu und da ich dieses Jahr meine (große) Familie eingeladen habe, sollte ich demnächst auch mit den Vorbereitungen beginnen. Das ist aber gar nicht so leicht, weil die beiden fehlenden Gästezimmer noch nicht fertig sind und auch die Tenne noch eine Großbaustelle ist. Das macht mich schon etwas nervös!

Immerhin ist aber die Decke gestrichen, Licht brennt bereits und die Wände sind verputzt. Es besteht also Hoffnung!

Zur Ablenkung konzentriere ich mich daher mal wieder auf meine Shabbymöbel und bearbeite gerade zwei Nachtschränkchen, die ich günstig in unserem Stöberladen in Dömitz ergattert habe.
Und die Verwandlung ist mir doch gelungen

Im November soll aber noch viel draußen passieren. Lasst Euch überraschen!

Unser Landhaus in der Wische

Foto oben: Wohnzimmer „Suite Uhlenhorst“

Zimmer voller Gemütlichkeit!

Es ist geschafft. Pünktlich zum Jahresende sind die ersten beiden Suiten fertiggestellt und auch (fast) komplett eingerichtet. Was soll ich sagen, ich zeige Euch einfach die ersten Fotos und überlasse Euch das Urteil.

Auf den letzten Drücker wurde das Café noch gestrichen, der Holzboden verlegt

Dänisches Fensterelement zur Tenne
Dänisches Fensterelement zur Tenne

und das Fensterelement in der Tenne eingebaut.

Wir können also alle in den verdienten Weihnachtsurlaub gehen und uns erholen.

Das wünsche ich Euch ebenfalls, dass Ihr zur Ruhe kommen könnt, eine glückliche Zeit mit Euren Liebsten verbringt und Eure Pläne und Wünsche für 2018 in Erfüllung gehen mögen.

Ein frohes neues Jahr
Eure Christiane

Die Weihnachtszeit naht

Foto oben: Laufenten müssen draußen bleiben

Aber der Regen nimmt kein Ende!

Laufentengeschnatter
Laufentengeschnatter

Gott sei Dank ist der November nun vorbei. Ich weiß, man sollte sich eigentlich nicht wünschen, dass die Zeit vergeht, denn jeder Tag ist kostbar. Und doch, wenn man sehnsüchtig auf etwas wartet, dann gewinnt die Ungeduld eben doch die Oberhand.

Couchtisch im Shabby Chic
Couchtisch im Shabby Chic

So viel habe ich in den letzten Wochen gestrichen, lackiert und geräumt und trotzdem sind meine beiden Gästezimmer nicht ganz fertig. Daran sind natürlich all meine Shabby-Chic-Ideen schuld und so sollte ich mich nicht beschweren.

Weihnachtsdeko aus den USA
Weihnachtsdeko aus den USA

Mit Feuereifer habe ich mich daher wieder meiner Weihnachtsdeko gewidmet und die ersten Sachen im Garten und Haus verteilt. Alles musste vom Speicher geholt werden und vom vielen Leiter hoch und runter habe ich einen ganz schönen Muskelkater bekommen. Fit hält es wenigstens!

Meine Tiere haben mich allerdings etwas ausgebremst. Erst musste die arme Amy am Ohr operiert werden. Und dann wurde die kleinste Laufente von einem Raubvogel schwer verletzt. Amy hat wohl das Schlimmste verhindert und sie gerettet. Die Tierärztin hat sie am Hals und Bauch nähen müssen – und die Ente hat es tatsächlich geschafft.

Ente gut - alles gut!
Ente gut – alles gut!

Noch sieht sie ziemlich gerupft aus und humpelt etwas langsam ihren Kollegen hinterher, aber jeden Tag geht`s besser. Amy`s Ohr ist auch wieder in Ordnung und so kann ich sagen:

ENTE GUT – ALLES GUT !

Nun hoffe ich, dass die Adventszeit etwas ruhiger wird und wünsche Euch allen einen schönen und gemütlichen 1. Advent!

Weihnachtsdeko
Weihnachtsdeko
Ein Fussboden aus Mondholz

Das ist so romantisch !!!

Erst einmal vorweg – unser Mondholz stammt natürlich von der Erde, und zwar aus der Region Eldenburg bei Lenzen. Die Bäume gehörten dem Grafen Adolf von Wangenheim, der Rittergutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstages war. Er starb 1936 in Eldenburg, die Erben leben schon lange nicht mehr hier.

Ein Fussboden aus Mondholz

In diesem Waldstück, dass Priemer genannt wird, ist der Boden extrem karg, so dass die Bäume dort nur sehr langsam wachsen. Daher ist ihr Holz härter und dichter als gewöhnlich. Die Fichten sind zwischen 120-140 Jahre alt und wurden für uns bei Mondschein geschlagen. Das gefällt mir so gut, dass ich es Euch einfach erzählen muss.

Bei Wikipedia könnt Ihr dazu nachlesen, dass dem Mondholz besondere Qualitäten hinsichtlich seiner Stabilität, Haltbarkeit, Feuerbeständigkeit, Härte und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge nachgesagt wird. Es wird von Kaminen in alten Bauernhäusern berichtet, die innen mit Mondholz ausgekleidet seien. Das Holz verkohle nur an der Oberfläche, brenne aber nicht. Die Bäume müssen jedoch im Winter um Weihnachten herum bei abnehmendem Mond kurz vor Neumond geschlagen werden. Allerdings gibt es regional auch abweichende Fälltermine – zu kleinlich muss man ja auch nicht sein.

Ein Fussboden aus Mondholz

Wissenschaftlich konnte natürlich zwischen Bäumen, die am Tage und Bäumen, die bei Mondschein geschlagen wurden, kein Unterschied nachgewiesen werden – obwohl an der Schweizerischen Hochschule für Forstwirtschaft daran geforscht wird. Trotzdem ist diese Geschichte im Volksglauben verankert und – wie ich finde – eine wirklich romantische Vorstellung. Und sogar für die Orgel in der Elbphilharmonie in Hamburg soll Mondholz verwendet worden sein.
Na dann ….

Ach ja, das muss nun ja auch einmal erwähnt werden. Dass wir an dieses Holz kamen, haben wir ganz alleine unserem „Baustoffhändler unseres Vertrauens“ zu verdanken. Für alle großen und kleinen Probleme kennt er eine Lösung. Und sollte er doch einmal ratlos sein, dann kennt er jemanden, der helfen kann. Dafür gibt`s dann bei jedem Besuch mindestens eine Tasse Kaffee …. und immer viel zu lachen. Wie schön, dass es solche Menschen gibt.

Ein Fussboden aus Mondholz
Alle Jahre wieder

… wird`s zum Schluss dann doch wieder chaotisch!

Tja, so ist das eben, wenn noch gebaut wird. Da kann ich noch so viel von einer romantischen und ruhigen Adventszeit träumen – die Realität holt mich immer wieder ein. Aber dann ganz bestimmt nächstes Jahr ….

Immerhin sind wir aber wieder einen Riesenschritt weitergekommen. Der neue Gastank wurde geliefert und aufgestellt, so dass die Gräben wieder zugeschüttet werden konnten. Die Fenster sind in Auftrag gegeben und können im Januar – so der Wettergott will – endlich eingebaut werden. Musterfliesen für die Badezimmer sind angekommen, so dass wir nun konkret planen können.

Und wie Ihr seht, macht auch das Café große Fortschritte …

Ach ja, und wir bekommen im neuen Jahr auch endlich ein richtiges Balkongeländer. Das Provisorium ist schon abgebaut und wird im Januar durch ein schlichtes Eisengeländer ersetzt. Dann sieht auch unser Haus wieder ganz anders aus!

Aber wie gefällt Euch denn mein persönliches

Alle Jahre wieder

kleines Highlight? Dieses alte Geländer hat endlich einen neuen Platz gefunden und wenn im Frühjahr alles neu bepflanzt ist, wird es super aussehen!

Alle Jahre wieder

Nun steht also wieder Weihnachten vor der Tür. Mein Wunsch nach einer weißen Weihnacht wird wie immer nicht in Erfüllung gehen, obwohl ich mit ein wenig Kälte und Rauhreif auch schon zufrieden wäre.

Alle Jahre wieder

Allerdings habe ich das Gefühl, dass Mia und unsere Laufenten da ganz anderer Meinung sind…

Dann bleibt nur noch, mich für Eure Treue zu bedanken und Euch ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen. Möge in 2017 alles, was Ihr Euch vorgenommen habt, gelingen und es ein glückliches und erfolgreiches Jahr für Euch und all Eure Lieben werden.

Bleibt gesund

Eure Christiane

Alle Jahre wieder
Gedanken zum Jahresende 2015

und ein ruhiges Weihnachtsfest!

Gedanken zum Jahresende 2015

Jedes Jahr aufs Neue träume ich davon, in Ruhe zu dekorieren, Plätzchen zu backen, über Weihnachtsmärkte zu bummeln und kuschelige Abende vor dem Kamin zu verbringen. Meine Lieblingszeitschriften sind voller Deko-, Bastel-, Koch- und Backideen und in allen Berichten haben die Menschen Zeit, die Arbeiten mit Muße auszuführen. Romantische Fotos über Spaziergänge durch verschneite Landschaften, Glühwein trinken am Lagerfeuer, Schlitten fahren, Schneemann bauen u.ä.

Ach, wer wüncht sich das nicht?

Und wie sieht dann die Realität aus? Das Schmuddelwetter macht die meisten Aktivitäten schon mal unmöglich und auch die Gartendeko wirkt im Regen nicht so prickelnd. Wenn ich es dann tatsächlich mal geschafft habe, schon im November Plätzchen zu backen – dann sind die spätestens zum 2. Advent alle weggefuttert, egal wie gut ich sie versteckt habe!

Gedanken zum Jahresende 2015

Kommt Euch das bekannt vor? Je mehr man versucht, die Dinge so umzusetzen, wie man es in Zeitschriften und im Fernsehen sieht, umso mehr tappt man in die Stressfalle.

Daher wünsche ich Euch zur Adventszeit, dass Ihr loslassen könnt. Lieber mal weniger dekorieren, nichts Neues mehr basteln, nicht noch eine Ladung Plätzchen backen und sich für den Heiligabend ein einfaches Gericht ausdenken, an dem man nicht vorher stundenlang in der Küche stehen muss. Dafür lieber mit der Familie auf der Couch kuscheln, Kerzen anzünden oder ohne schlechtes Gewissen ein Buch lesen.

Zeit ist das Wertvollste, das wir haben, kostbarer als Geld. Zeit kann man nicht lagern, nicht vermehren und man kann sie nirgendwo kaufen. Zeit ist Leben und so sollten wir aus jedem Tag das Beste machen. Fangt also einfach einmal damit an, alle Pläne für heute hinten anzustellen und einfach das zu tun, wozu Ihr wirklich Lust habt.

Ich gebe es zu, das ist schwierig – aber nicht unmöglich!

Eine schöne Adventszeit und wunderwolle Weihnachten wünscht Euch

Eure Christiane