Der erste Schnee in diesem Jahr

und schon bin ich in Weihnachtsstimmung!

Zugegeben – typisch war der November in diesem Jahr nicht.

Der erste Schnee in diesem Jahr

Zuerst war es viel zu warm, so dass der Winterjasmin blühte und sogar meine Kletterrosen wieder Knospen bekamen. Nebel hatten wir nur an den ersten drei Novembertagen. Dann aber so heftig, dass genau an dem Wochenende, an dem ich seit Jahren zum ersten Mal wieder verreiste, Flüge gestrichen und ich eine ungeplante Nacht in Amsterdam verbringen musste.

In Zukunft bleibe ich wieder zu Hause!

Und nun haben wir den ersten Schnee. Dicke Flocken flogen am Wochenende vom Himmel und blieben dann sogar eine zeitlang liegen. Vom Fenster aus habe ich dem Treiben mit einer Tasse Kaffee zugeschaut und mich wie ein Kind darüber gefreut.

Schade nur, dass es mit der weißen Pracht in unserer Region so selten an Weihnachten funktioniert.

Aber wünschen kann ich es mir ja!

Der erste Schnee in diesem Jahr

Erst einmal ist der Spuk allerdings wieder vorbei! Daher konnten die letzten Außenarbeiten doch noch abgeschlossen werden. Nun haben wir rund ums alte Haus einen gepflasterten Weg, die Zufahrt zum Deich wurde begradigt und ein letztes Beet ist fürs nächste Frühjahr vorbereitet.

Der erste Schnee in diesem Jahr
Ende und Neuanfang

Im Rythmus der Jahreszeiten

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Geht es Euch auch so? Ich brauche immer einige Tage, um mich an die neue Jahreszahl zu gewöhnen und regelmäßig verschreibe ich mich beim Datum. Und doch verfliegt die Zeit so schnell und der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast wieder vorbei.

Den Januar mochte ich von allen Monaten des Jahres immer am wenigsten. Er ist lang, kalt, dunkel, die Freude und Aufregung über Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Frühling ist noch sooo weit entfernt. Aber seit wir auf dem Land leben, lerne ich langsam wieder, mich auf den Zyklus der Natur einzulassen und sehe diese „erzwungene Ruhe“ positiv.

Ein ruhiger, stressfreier Jahresanfang tut gut und gibt mir Zeit, mich nicht nur in Gedanken auf das neue Jahr vorzubereiten. Zu wissen, wo man hin will, hilft, sich nicht zu verzetteln und das Wesentliche im Auge zu behalten. Und deshlab genieße ich diese Tage „vor dem Sturm“, tanke neue Kraft und bin neugierig auf das, was das neue Jahr bringen wird.

Dieser Jahresanfang war in ganz Deutschland recht mild und auch, wenn es manchmal nachts Minustemperaturen gab, konnte man das nicht wirklich als Winter bezeichnen. Die meisten Menschen freuen sich darüber, aber ich liebe glitzernde, schneebedeckte Landschaften – besonders bei strahlend blauem Himmel – und war daher glücklich über die wenigen Flocken, die bei uns dann doch noch vom Himmel fielen. Unsere Großbaustelle sieht nun gleich viel ordentlicher und heller aus und der Matsch hört auf, weil die Erde gefroren ist. Und ich bekomme Lust auf eine Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Eisstockschießen oder einen Schneemann zu bauen – so wie im letzten März. Doch dafür reicht das bißchen Schnee leider nicht und so muss ich mich mit meinem Holzschneemann begnügen. Der ist aber doch auch toll, oder?

Die Arbeiter und Zimmerleute freuen sich natürlich nicht über die eisigen Temperaturen, die inzwischen hier im Norden herrschen. Tapfer haben alle trotzdem jeden Tag auf dem Dach und draußen gearbeitet. Als kleinen Dank gabs heißen Kaffee und einen warmen Pausenraum – immerhin.

Ende und Neuanfang

So sah unser altes Bauernhaus also letzte Woche aus. Eingepackt in Folie und Gerüsten war es so häßlich wie noch nie. Aber seht selbst, was ein bißchen Schnee bewirken kann. Alles Dunkle und Düstere ist verschwunden und nun dauert es auch nicht mehr lange, bis das Dach gedeckt ist. Und dann verschwinden immerhin die Seitengerüste !!!!

Ende und Neuanfang

So wünsche ich Euch allen noch einmal ein glückliches, zufriedenes, ideen- und erfolgreiches Jahr, in dem viel Zeit für ein Miteinander mit Familie und Freunden bleibt – und ganz viel Grund zu lachen.

Bis bald

Eure Christiane

Wie Ihr wisst, erhielten wir 2012 ja noch unsere Baugenehmigung für das alte Haus, allerdings erneut mit Einschränkungen von Seiten des Denkmalschutzes.
All unsere persönlichen Gespräche haben nichts genutzt und im Prinzip hätten wir uns alles sparen können. Am besten wäre es gewesen, unsere erste Planung als Bauantrag einzureichen. Dann wären wir zwar genauso weit wie jetzt, hätten aber einige Tausend Euro an Architektenkosten wegen der vielen Änderungszeichnungen gespart.

Hier also noch die letzten Ablehnungen, die uns mündlich natürlich nie so deutlich mitgeteilt wurden. Die Dachgaubenbreite wurde erneut verringert und darf aus historischen Gründen den Wohnteil nicht überschreiten.

„Dem Aufbau einer Dachgaube je Traufseite des Daches wird in der Breite des Wohnteils zugestimmt. Die geplante Gaube ist somit um ein Fensterfeld zu kürzen. Eine Belichtung des Bodens über Gaubenfenster wird damit ausgeschlossen.“

Wie schön wäre es gewesen, wenn Licht- und Sonnenstrahlen unsere Tenne von oben beleuchtet hätten. Auch die Proportionen hätten gepaßt und außer dem Denkmalschutz interessiert es sowieso niemanden, was historisch ist und was nicht. Zumal an unserem Haus über die Jahrhunderte und speziell zu DDR-Zeiten so viel verändert wurde, dass das meiste ja sowieso schon nicht mehr Original ist. Und überall findet man Beispiele, in denen Denkmalschützer offen für Neues und Modernes waren. Nicht so in Brandenburg! Obwohl auch hier am Deich entlang alle möglichen Dachgauben, in allen Größen und Formen auf niedersächsischen Hallenhäusern zu finden sind. Warum wir das dann nicht dürfen, verstehe ich nicht und kann es auch nicht akzeptieren.

Unsinnigerweise erlaubten sie uns dann folgendes:

“ Es besteht die Möglichkeit der Belichtung über den Einbau von Glasziegeln in den Dachflächen des Bodenraumes.“

Das das Dach isoliert wird, haben sie dabei wohl übersehen. Mal ganz davon abgesehen, dass sich auch über Geschmack streiten lässt. Und historisch ist das auch nicht.

Desweiteren wurden zusätzliche Öffnungen im Nordgiebel

„aus denkmalrechtlicher Sicht abgelehnt und daher „ist die erforderliche Belichtung entspr. § 40 Abs 2 BbgBO im Apartment 1 nicht mehr gegeben.“

Die Belichtung soll nur von der Westseite her erfolgen – d.h., wieder neue Zeichnungen, die zur Prüfung vorzulegen sind. (Es ist ja nicht so, dass sie unsere Pläne vorher schon einmal gesehen hätten!)

Die Krönung war dann aber die Maßgabe, dass

„vor Baubeginn Befunduntersuchungen zur Farbfassung und Befundlagen der Oberflächen durch einen Restaurator vorzunehmen sind. Für die Außenhülle betrifft dies die historischen(?) Fenster, das Tor, Gefache und das Holzfachwerk. Im Inneren des Gebäudes sind Untersuchungen stichprobenartig an Innenwänden und der Kaminanlage durchzuführen. Schlussfolgernd daraus ist ein materielles und farbliches Gesamtkonzept für das Gebäude bei der unteren Denkmalschutzbehörde zur Abstimmung einzureichen.“

Als wir das lasen, fühlten wir uns einfach nur ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Der Denkmalschutz war mehrmals in unserem Haus, kennt das Gebäude und die Gegebenheiten. Die alten, kaputten Holz-Stallfenster und die Plastikfenster aus DDR-Zeiten im Giebel müssen sie doch gesehen haben? Man sollte doch annehmen, dass gerade die Leute vom Denkmalamt Fachleute sind. Warum erstellen sie dann kein Farbkonzept für uns; das würde ich nämlich unter Zusammenarbeit verstehen. Aber hier werden wieder sinnlos und erneut Kosten verursacht und Gutachten erstellt, die dann abgeheftet werden und keinen Menschen interessieren.

Selbstverständlich gibt es noch eine Menge anderer Einschränkungen, alles muss fotografisch dokumentiert, abgestmmt und dem Denkmalschutz später übergeben werden. Auch müssen wir, sollten wir bei den Fundamentarbeiten auf Scherben, Knochen, Metallgegenstände etc. treffen, diese unverzüglich anzeigen.

„Die Fundstätte und die Funde sind nach § 11 Abs 3 BbgDschG bis zum Ablauf von einer Woche in unverändertem Zustand zu erhalten. Innerhalb dieser Zeitspanne erfolgt so schnell als möglich eine Begutachtung durch das Fachpersonal der Denkmalbehörden.“

Sicherlich erinnert Ihr Euch noch an die Archäologie-Geschichte. Das Fachpersonal bestand damals aus Archäologen, die wir bezahlen mussten, von den Kosten der Bauverzögerung ganz zu schweigen.

Da wir gerade von Geld sprechen. Auch wenn wir mit der Baugenehmigung nicht einverstanden gewesen wären und Widerspruch eingereicht hätten, hätten wir die Gebühren bezahlen müssen.

„Auch im Falle eines Widerspruchs sind die Gebühren nach §80 Abs. 2 Nr.1 VwGO zu zahlen.“

Und wenn wir dann nicht gebaut hätten, wären 4000,– € einfach weg gewesen. Komisch, oder?

Weihnachten ist schon wieder vorbei

Foto oben: Sonnenschein am letzten Tag des alten Jahres

und erneut Zeit, das alte Jahr zu verabschieden!

Eigentlich sind die Tage zwischen Weihnachten und Silvester immer die ruhigsten und beschaulichsten des ganzen Jahres. Der Weihnachtsstreß ist vorbei, die Weihnachtsgans verspeist, alle Grüße und Neujahrswünsche verschickt und die Büropost wird erst im neuen Jahr geöffnet.

Man hat endlich Zeit durchzuatmen, kann morgens ausschlafen, lange frühstücken, mal wieder lesen oder einfach ohne schlechtes Gewissen auf der Couch vor dem Fernseher faulenzen.

Ich genieße die Ruhe, denn auch die Handwerker machen Pause und arbeiten erst Mitte Januar (so der Wettergott mitspielt) wieder weiter. Kein Hämmern, Bohren oder Klopfen stört die Stille – ach, ist das toll!

Zum Ende des Jahres war es leider wieder einmal viel zu hektisch. Bis zum Schluss wurde an der restlichen Außenverkleidung, am Dach des alten Hauses und am Carport gearbeitet. Und tatsächlich wurden einen Tag vor Weihnachten wie versprochen alle Gerüste an Werkstatt und Carport abgebaut. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk!

Hinzu kam dann noch, dass wir unser Haus in der alten Heimat verkaufen konnten und wir im neuen Jahr nun eine Sorge weniger haben. Zwar mussten wir nun kurzfristig zum Notartermin ins 700 km entfernte Saarland, was meine Weihnachtsplanung natürlich komplett durcheinandergewürfelt hat. Es war aber dann doch schön, alle Ex-Nachbarn wiederzutreffen und es gab viel zu erzählen. Ein bißchen Wehmut ist selbstverständlich immer dabei, wenn ein Lebensabschnitt beendet ist und all die alten Erinnerungen wieder da sind. Aber wir haben so viele Pläne und Ideen für die Zukunft, dass zum Traurigsein noch lange kein
Grund besteht.

So hoffe ich, dass auch Ihr alle rückblickend auf ein gutes Jahr schauen könnt, positive Gedanken mit ins Neue nehmt und wünsche Euch für 2014 Gesundheit, Glück und jeden Tag ein bisschen Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Auch möchte ich mich bei Euch allen bedanken und freue mich schon darauf, Euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Herzlich

Eure Christiane

Jahresende 2013 auf der Großbaustelle
Jahresende 2013 auf der Großbaustelle
Vom Indian Summer auf Norddeutsch

direkt in den grauen und regnerischen November!

Und aufs Neue ist uns diesen Herbst die Zeit einfach davongelaufen. So sah unser Haus im Oktober aus, in dem wir noch viele schöne Sonnentage genießen konnten, auch wenn es abends bereits merklich kühl war.

Inzwischen haben wir schon wieder Mitte November und gehen mit Riesenschritten auf die Weihnachtszeit zu.

Grund für mich, Euch schnell noch zu zeigen, was sich hier seither alles verändert hat.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Mit Riesenschritten geht es aber auch an unserer Großbaustelle Bauernhaus voran, auch wenn zunächst immer noch mehr abgerissen als aufgebaut wird. Alle Böden und Decken sind inzwischen entfernt worden und auch der Südgiebel war nicht zu retten. Glücklich waren wir darüber, dass der Denkmalschutz zugestimmt hat, den Giebel wieder in Fachwerk aufzubauen und auch mit unseren bisherigen Baumaßnahmen zufrieden war.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Irgendwie erinnert mich dieser Anblick nun an ein altes Puppenhaus und auch Spaziergänger und Radfahrer bleiben oft stehen und bestaunen die Bauarbeiten. Es ist unglaublich, dass dieses Riesenhaus tatsächlich stehen bleibt, obwohl es auf einer Seite komplett in der Luft hängt. Hut ab vor den alten Baumeistern!

Nun freuen wir uns darauf, wenn das Fachwerk und das Dach neu aufgebaut werden und hoffen, dass das Wetter mitspielt und es nächste Woche endlich losgeht.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Das nasskalte Wetter ist natürlich inzwischen auch hier in der Lenzerwische angekommen und Nebelschwaden und Raureif verbreiten ihre mystische Stimmung. Aber bei Kerzenschein und einer heißen Tasse Kakao sind die grauen Tage nur halb so schlimm.

Weihnachten – Zeit für das, was wirklich zählt

Weihnachten könnte sooo schön sein …

wenn da nicht die vielen Vorbereitungen,
Erwartungen und Wünsche wären,

die wir glauben erfüllen zu müssen. Aber steckt in Weihnachten nicht ein ganz besonderes Wort – nämlich „achten“ ?

Achten wir also darauf, zur Ruhe zu kommen und Zeit für die Menschen zu haben, die uns wichtig sind. Aber auch Zeit zu finden für uns selbst. Denn Zeit ist das Kostbarste, was wir haben. Sie ist begrenzt und nicht wiederholbar. Und es gibt sie nirgends zu kaufen.

In diesem Sinne habe ich mir nun doch noch einmal die Zeit genommen, um mich bei Euch allen, die mich begleitet und mir Kommentare gesendet haben, von Herzen zu bedanken. Mein Blog kam in all dem Bau- und Umzugsstress und wegen Internet- und Computerproblemen leider komplett zum Erliegen.

Aber ich verspreche Euch, im neuen Jahr wieder durchzustarten und von unserem Landleben zu berichten.

Wo und wie immer Ihr auch die Feiertage zubringen möget und wie das kommende Jahr verlaufen wird: Euch und Eurer Familie, Groß und Klein, Alt und Jung, wünsche ich alle nur mögliche gute Zeit für- und miteinander.

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr

Eure

Christiane

Endlich angekommen in der Lenzerwische

… endlich angekommen!

Jeden Morgen, wenn ich aufwache, bin ich aufs Neue erstaunt, dass wir nun tatsächlich in der Lenzerwische leben. Ich komme mir vor wie im Urlaub, trotz all der Arbeit!

Nach 4 langen Wochen, in denen wir in der ersten Etage irgendwie zurechtkamen, konnten wir inzwischen auch das Erdgeschoss beziehen. Und ich habe wieder eine Küche – welch ein Luxus! Noch ist zwar nicht alles komplett aufgebaut und es wird auch noch einige Zeit dauern, bis alles seinen endgültigen Platz gefunden hat. Aber sie ist schon jetzt traumhaft schön. All meine Ideen nehmen nun Gestalt an und Stück für Stück komme ich unserem Traumhaus näher. Seit vielen Tagen kann ich nun wieder Kartons auspacken und es ist wie Weihnachten, all die in den letzten 3 Jahren gesammelten Fundstücke wiederzuentdecken und festzustellen, wie gut alles zusammenpasst. Und manch eine Überraschung ist dabei – denn einiges hatte ich schon vergessen. Ihr könnt Euch also sicher vorstellen, wie gut es mir zur Zeit geht. Und all das Chaos um mich herum macht mir daher gar nichts aus. Selbst putzen macht Spaß, wobei ich sicher bin, dass das ganz schnell wieder nachläßt.

Auch unsere Katzen fühlen sich wohl und es ist oft lustig, die beiden draußen auf der Wiese beim Spielen zu beobachten. Vorgestern sind dann zwei Waschbärjunge über unser Grundstück spaziert. Ich war total begeistert, obwohl die Nachbarn hofften, dass die beiden weiterziehen. Sind die zwei nicht süß? Sie sind dann einmal durch unser altes Haus marschiert und dann weiter zum nächsten Grundstück. Sicherlich ist es besser so, aber ich war doch ein bißchen traurig.

Nachdem der Frühling insgesamt zu trocken war, ist der Sommer nun sehr verregnet. Daher gab es in den für Jungstörche entscheidenden ersten Wochen zu wenig Käfer und Würmer. So ist unser Storchenbaby leider verhungert. Außerdem hat sich der Storchenpapa ziemlich rar gemacht und kaum bei der Futtersuche geholfen. Das war sicherlich auch ein Grund, dass das Kleine es nicht geschafft hat. Schade!

Ach ja – wir haben tatsächlich unsere Baugenehmigung für das alte Haus bekommen. Leider mit neuen Auflagen und einigen Änderungen. Aber wir wollten uns nicht mehr aufregen und haben beschlossen, nun das Beste daraus zu machen. Die Details erzähle ich Euch bei Gelegenheit. Dann also bis bald!

Wer will sich denn da noch aufregen?
Wer will sich denn da noch aufregen?
Unser Neubau macht Fortschritte

Ruhe vor dem Sturm

Auch die zweite Februarwoche blieb eisig kalt und die Temperaturen lagen Tag und Nacht weit unter 0°C.

Trotzdem wurden am Donnerstag unsere Fenster angeliefert. Das war wieder ein Meilenstein, denn bevor diese nicht eingebaut sind, geht es im Innenbereich nicht weiter. Umso mehr habe ich mich gefreut, als dann tatsächlich am Freitag mit dem Einbau begonnen wurde. Nun hat unser Haus endlich ein Gesicht!

Im Moment läuft es tatsächlich überall so gut, dass es uns schon fast unheimlich ist. Nach all den Rückschlägen sind wir ziemlich vorsichtig geworden und freuen uns lieber nie zu früh.

Die Innentreppen sind bestellt und dann habe ich nach langem Suchen diese Anrichte im Shabby-Chic gefunden, die ich als Waschtisch umfunktionieren werde. In unser neues Haus kommen nur ausgesuchte Einzelstücke und nichts aus den großen Möbelgeschäften, in denen überall das gleiche steht. Viele meiner anderen gesammelten Fundstücke sind gebraucht und ich finde es immer spannend, wenn ich herausfinden kann, wem sie vorher gehört und wo sie vielleicht gestanden haben. Nur unser Sohn teilt meine Begeisterung für Altes nicht und besteht für sein Zimmer auf neue Möbel – was ich verstehen kann!

Einige Möbel werde ich weiß streichen, wie z.B. die alte Truheneckbank aus Dänemark, die in unsere Landhausküche kommt. Eine Eckbank zu haben, hatte sich mein Mann gewünscht, denn es erinnert ihn an seine Kindheit. Ich habe lange gesucht um ein Teil zu finden, dass nicht bieder und altbacken wirkt und bin tatsächlich kurz vor Weihnachten fündig geworden. Diese Bank steht nun schon im alten Haus und wartet auf meinen Einsatz!

Und dann habe ich noch meinen Traumherd bestellt – einen nostalgischen Falcon mit Gaskochfeld und zwei Backöfen!!! Wie toll wird es sein, am Wochenende zusammen mit Freunden darauf zu kochen und später am großen Tisch gemeinsam zu essen!!! Ach ja, nun fange ich doch wieder an zu träumen …

So schön die Winterbilder also sind, drücke ich trotzdem die Daumen, dass diese Eiszeit bald vorüber ist und es endlich Frühling wird. Bis wir allerdings in unser neues Haus einziehen können, gibt es noch sehr viel zu tun!

Spaziergang auf dem Deich
Spaziergang auf dem Deich