Alles neu macht der Mai

Foto oben: …. jeder Millimeter zählt!

MEIN BED & BREAKFAST NIMMT GESTALT AN!

Dieser Monat war ganz nach meinem Geschmack.

Das Wetter war zwar anfangs durchwachsen, aber dann zeigte sich der Mai doch noch von seiner Sonnenseite. Wir hatten Besuch aus der alten Heimat und als echte Saarländer wurde die Boulesaison eröffnet. Wie schön, dass man wieder draußen sein, am Lagerfeuer sitzen und einfach nur Spaß haben kann. Denn das ist der Grund, weshalb wir hierher aufs Land gezogen sind.

Alles neu macht der Mai

Aber am meisten freue ich mich doch darüber, dass wir mit Hochdruck an der ersten Suite arbeiten. Es wird gestrichen, das Bad ist gefliest – und mein Job sind die Balken! Nein, ihr braucht mich nicht zu bedauern! Mit einem kleinen Pinsel die Kanten sauber zu streichen macht tatsächlich den Kopf frei – und jeder Balken, der fertig ist, bringt mich meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Einrichten und Dekorieren, näher.

Alles neu macht der Mai

Jetzt finden auch endlich meine über all die Jahre gesammelten Fundstücke so nach und nach ihren Platz. Ich bin manchmal selber erstaunt darüber, wie sich alles zusammenfügt. So habe ich vor fast sieben Jahren alte Fensterläden ersteigert. Und siehe da – sie passen perfekt als Shutter im oberen Schlafzimmer, natürlich im angesagten Shabby-Look.

Alles neu macht der Mai

Mit diesem Blick über die Elbe ist es zwar eigentlich eine Schande, das Fenster abzudunkeln. Aber das müssen dann die Gäste entscheiden ….

Alles neu macht der Mai

Ansonsten brüten die Störche fleißig, die Enten legen weiter täglich Eier und im Garten wächst und gedeiht alles – Gras und Unkraut natürlich zuerst. Aber so genau nehme ich es nicht, denn wir leben hier schließlich in der Natur und da gibt es ja gar kein „Unkraut“!

Ach ja, fast vergessen …. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr das neue Geländer sehen !!!!!

Alles neu macht der Mai
Unsere Störche sind wieder da

UND DIE FRÜHLINGSGEFÜHLE AUCH!

Wie schön ist es jedes Jahr aufs Neue das Geklapper der Störche zu

Unsere Störche sind wieder da

hören. Dann weiß man, dass der Frühling da ist! Am letzten Märztag ist Herr Storch angekommen, hat das Nest etwas in Ordnung gebracht, um einen Tag später glücklich seine Frau wieder „in die Flügel“ zu schließen. Liebe ist sooo schön …..

Unsere Störche sind wieder da

Aber auch meine Enten haben Frühlingsgefühle. Und sie haben mich ausgetrickst. Auf einmal gab`s nämlich täglich nur noch ein Ei! Aber da die Mädels anfangs die Eier auch oft irgendwo im Garten verteilt hatten, dachte ich mir nichts dabei. Ab und zu habe ich natürlich auf meinem Gartenrundgang bestimmte Stellen kontrolliert, aber nie etwas gefunden. Es hätte ja auch sein können, dass nachts Eierräuber unterwegs sind …

Unsere Störche sind wieder da

Dann war auf einmal Entendame Min verschwunden. Ich war mir sicher, dass ein Raubvogel sie erwischt hat. Doch abends war sie plötzlich wieder da. Ich war so erleichtert – und wurde stutzig. Am nächsten Morgen dasselbe Spiel. Kurz nachdem ich die Truppe aus dem Stall ließ, war sie wieder verschwunden und die beiden anderen heuchelten Unschuld.

Unsere Störche sind wieder da

Schließlich habe ich sie im Schuppen ganz versteckt im Stroh gefunden – ich musste wirklich genau hinschauen. Im Nest fand ich sage und schreibe 15 Eier. Sie war wirklich ganz schön fleißig! Nur schade, dass ich sie nicht brüten lassen kann. Aber mit 15 Entenküken wäre ich im Moment total überfordert. Vielleicht nächstes Jahr ….

Unsere Störche sind wieder da

Denn dieses Jahr werden wir mit dem Innenausbau beschäftigt sein – jetzt, wo alle Fenster eingebaut sind. Unsere Entscheidung, im Wohnteil weiße und im früheren Stallbereich dunkle Fenster einzubauen, war auch richtig. So fallen die unterschiedlichen Fensterformate weniger auf und die ursprüngliche Trennung bleibt offensichtlich.

Unsere Störche sind wieder da

Das Wetter ließ diesen Monat leider sehr zu wünschen übrig und war ingesamt viel zu kalt – Aprilwetter eben. Die beste Gelegenheit, sich in die Werkstatt zurückzuziehen und weiter Möbel zu streichen … Fotos meiner „Meisterwerke“ gibt`s aber erst, wenn alle auch ihren richtigen Platz gefunden haben!

Unsere Störche sind wieder da
Abschied vom Sommer

– mit ganz viel Sonne!

Wie schön, dass sich nun der Sommer doch noch einmal zurückgemeldet hat. Der August war zwar nicht kalt, aber doch ziemlich durchwachsen. Was soll`s – zum Monatsende scheint die Sonne und der Himmel ist strahlend blau.

Abschied vom Sommer

Trotzdem kann man den Herbst bereits spüren – und sehen. Die Störche haben sich leider inzwischen verabschiedet, aber dafür sind die ersten Wildgänse zurück und machen mit ihrem Geschnatter unseren Laufenten Konkurrenz.

Abschied vom Sommer

In unserem alten Haus hat sich viel getan und langsam aber sicher wächst alles zusammen. Wir arbeiten uns nun von oben nach unten vor und die beiden oberen Suiten sollen in ca. 4 Wochen endlich im Rohbau fertig sein.

Abschied vom Sommer

Ich bin also zur Zeit unterwegs um Kacheln für die Badezimmer auszusuchen. Und ich muss mich langsam auch entscheiden, wie Balken und Wände gestrichen werden sollen. Zwar werden alle meine Landhaus-Suiten im Shabby-Look eingerichtet, doch sie sollen sich trotzdem farblich unterscheiden und ihren eigenen Charakter bekommen.

Abschied vom Sommer

Ja – lacht nur, es werden wirklich Suiten. Denn wir haben immer einen separaten Wohn- und Schlafbereich – und natürlich ein Bad. Aber anders als in Apartements wird es keine Küche geben, sondern nur einen kleinen Kühlschrank und die Möglichkeit, Kaffee oder Tee zu kochen. Und in Hotels sind das dann eben Suiten – also auch bei mir!

Nobel geht die Welt zugrunde ….

Abschied vom Sommer
Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

aber langweilig ist er auch nicht!

Tja, nun ist der Juni auch schon wieder vorbei und ich melde mich mal wieder auf den letzten Drücker. Die Tage verfliegen hier nur so, obwohl eigentlich nichts Aufregendes passiert. Alltag eben!

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Wie öde, denken wohl jetzt viele von Euch. Denn Alltag wird ja meist als etwas Negatives, Langweiliges, oft sogar als Belastung empfunden. Alltag ist das Gegenteil von Feiertag, Urlaub und Spaß. Aber warum eigentlich? Was wäre, wenn es keinen Alltag mehr gäbe?

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Dabei besteht doch unser aller Leben zum grössten Teil aus eben diesem Alltag. Aber wir

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

versuchen meist, jeden Tag einfach nur schnell hinter uns zu bringen und leben nur fürs Wochenende und den Urlaub. Ist das nicht traurig? Ist es in Wahrheit nicht Glück, dass wir jeden Morgen aufstehen dürfen, eine Arbeit haben, für die Familie sorgen können, gesund sind? Und auch, wenn nicht alles rund läuft und jeder von uns sicherlich eine Menge Probleme hat, ist es besonders wichtig, den Blick für das Schöne und Gute nicht zu verlieren. Also gebt dem Alltag eine Chance und versucht ihn auch mal positiv zu sehen – ich glaube, das hat er verdient!

Bei mir sind es inzwischen die kleinen

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Glücksmomente, die wichtig geworden sind. Ich glaube, dass ist tatsächlich einer der Gründe,

warum ich keinerlei Bedürfnis mehr verspüre, in Urlaub zu fahren und mir die Welt anzuschauen. Gut, ich bin schon sehr viel gereist, habe viel gesehen und erlebt. Aber das ist es nicht. Wichtiger ist dieses Ziel, hier etwas zu schaffen und so freue ich mich über jeden Tag, an dem es ein Stückchen weitergeht.

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Der Garten nimmt Gestalt an, die Sträucher und Bäume sind schon richtig gewachsen. Das alte Haus ist zwar innen immer noch ein Rohbau, aber die Wände stehen nun und die Zimmer sind im prinzip fertig. Langsam aber sicher müssen die Badfliesen ausgesucht, die Farbgebung für die Wände und ganz viele Details entschieden werden. Auch die Planung im Café für den Küchen- und Tresenbereich sind in vollem Gange und nicht gerade einfach! Doch die Terrasse ist schon fast gemütlich …

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Aber abends mit Nachbarn, Freunden und den Tieren auf dem Deich oder am Fass zu sitzen, ein

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Bier oder ein Glas Wein zu trinken, Besuch aus der alten Heimat zu bekommen, zu reden, die Tiere zu beobachten, zu planen und zu träumen, das Arbeitstempo selbst zu bestimmen, die Störche klappern zu hören, den Sonnenuntergang zu beobachten und saubere, klare Luft zu atmen ist Glück pur.

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Schöner kann es woanders auch nicht sein!

Sommer im Mai

und endlich ist alles wieder grün!

Fast – denn schaut Euch an, was wir mit unserer
schönen Akazie gemacht haben. Wir haben sie erwürgt, ihr im wahrsten Sinn des Wortes den Saft abgedreht … Und zwar mit zwei Öllampen, die wir vor fast zwei Jahren am Stamm befestigt hatten. Wie blöd kann man nur sein!

Als wir endlich bemerkten, dass unser Baum ums Überleben kämpft, war es schon zu spät. Er sieht so traurig aus, obwohl er tapfer versucht noch ein paar Blätter zu bekommen. Nun versuche ich unsere Missetat mit viel Wasser und Dünger wieder gutzumachen. Nächstes Jahr werden wir wohl wissen, ob er es geschafft und uns verziehen hat.

Sommer im Mai

Auch die Störche sind natürlich wieder da! Aber schaut Euch unseren armen Storchenpapa an. Er musste sein Heim und seine Familie gegen einen Eindringling verteidigen – und wie man sieht, ist ganz schön Blut geflossen. Gott sei Dank ist jedoch alles gut gegangen und die Verletzung sah schlimmer aus als sie tatsächlich war. Inzwischen ist auch alles wieder verheilt und der Nachwuchs sogar schon geschlüpft. Aber wieviele es sind, wissen wir noch nicht. Wie ich von Nachbarn hörte, hat auch der „Verlierer“ ein neues Zuhause gefunden und so sind alle wieder glücklich und zufrieden!

Sommer im Mai
Hochsommer in Besandten

– unser privates Urlaubsparadies!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – schöner und vor allem erholsamer kann es im Süden auch nicht sein …

Urlaub zu Hause heisst für mich Lesestunden auf meiner Schaukel unter den Eichen, mit Amy in der Elbe schwimmen, auch mal Unkraut im Garten zupfen, umpflanzen, Mußestunden mit den Katzen und zwischendurch die Radfahrer auf dem Deich beobachten. Nein, ich möchte bei dieser Hitze nicht mit ihnen tauschen …

Hochsommer in Besandten

Auch wenn mich das Bewässern der jungen Pflanzen ganz schön auf Trab hält, bedauere ich diese Hitzewelle nicht. Die Elbe hat zur Zeit den niedrigsten Wasserstand seit 10 Jahren und man könnte fast zu Fuß auf die andere Seite gehen. Da kann man sich das Jahrhundert-Hochwasser vor drei Jahren nur noch schwer vorstellen. Und hoffentlich kommt so schnell auch keines wieder …

Jetzt in der Ferienzeit bekommen auch wir wieder Besuch von Freunden aus der alten Heimat. Und auch, wenn sich viele nicht vorstellen könnten, hier zu leben, genießen sie doch die Natur und kommen zur Ruhe. Wir frühstücken dann morgens immer lange, quatschen über alte Zeiten, die Zukunft und das Leben im Allgemeinen. Während die Urlauber dann Ausflüge machen, erledige ich mein Tagespensum. Abends grillen wir, Nachbarn kommen hinzu, wir schauen Freiluftkino und lassen es uns einfach gutgehen. Was will man mehr!

Hochsommer in Besandten

Und manchmal gibt`s auch ein richtiges Lagerfeuer! Abenteuerromantik pur – und das im eigenen Garten. Schöner geht`s nicht mehr!

Das denkt wohl selbst unser Storch. Es sieht fast so aus, als hätte er gar keine Lust in den Süden zu fliegen und würde viel lieber hier bleiben …

Hochsommer in Besandten

Schöne Ferien Euch allen!

Hochsommer in Besandten
Ostern ist vorbei

und die Störche sind wieder da!

Nun wird es ja wohl endlich Frühling .. Kühl ist es zwar immer noch, besonders nachts, aber man merkt doch schon ganz deutlich, dass die Tage länger geworden sind. Immerhin! Doch alleine das Klappern der Störche zu hören, ist Balsam für die Seele und ich freue mich schon wieder auf den Nachwuchs. Nur der Wind nervt total!

Ostern ist vorbei

Daher haben wir das stürmische Wetter genutzt, um die Werkstatt umzubauen und aufzuräumen. Und endlich haben die drei alten Fenster, die aus einem Bauernhaus hier in der Wische stammen, ihren neuen Platz in der Öffnung zwischen Küche und Esszimmer gefunden. Ich bin auf jeden Fall mit dem Ergebnis mehr als zufrieden – und allen Shabby-Fans wird es auch gefallen!

Zwar ist auf der Baustelle wegen Krankheit nicht so viel passiert, aber um die Gästeterrassen haben wir viele neue Sträucher und Blumen gepflanzt, damit bald alles grünt und blüht.

Selbst unsere Feuerstelle ist aufgeräumt und wartet darauf, in Flammen aufzugehen. All diese Äste hat der Wind von den Eichen geweht und ich musste vor dem ersten Mähen natürlich erst einmal alles einsammeln. Das Geld für ein Fitnessstudio kann ich mir jedenfalls sparen!

Urlaub zu Hause

keine Staus, keine Warteschlangen, keine Kofferschlepperei – und die Elbe und einen See zum Schwimmen!

Nun muss ich doch mal wieder etwas in eigener Sache loswerden. Seit gut zwei Wochen bin ich Strohwitwe, da meine beiden Männer in die USA geflogen sind, um an einer Oldtimerrallye (www.greatrace.com) teilzunehmen. Und für mich ist das Urlaub pur!

Es ist nicht so, dass ich meine Familie nicht vermisse. Aber mir meine Zeit ganz frei einteilen zu können, ist einfach toll. Viele von Euch bedauern mich vielleicht und würden eine USA-Reise gegen mein Landleben sofort eintauschen. ICH nicht mehr!!!

Ich genieße es, in unserer Wohnung und im Garten in Ruhe und mit Muße Veränderungen vorzunehmen, für die ich im Alltag keine Zeit gefunden habe.

Urlaub zu Hause

So konnte ich endlich die alte Wohnzimmervitrine weiß streichen – nun erstrahlt sie im neuen Shabby-Look. Ist sie nicht toll geworden?
Auch eine Gartenbank wurde grün gestrichen und viele Blumen und Sträucher habe ich gepflanzt. Auf dass es im nächsten Jahr schön bunt wird. Da ich also für niemanden sorgen musste, wurde mein Arbeitseifer nicht durch Putzen, Kochen und Waschen unterbrochen und dazu haben mich meine Lieblingsnachbarn abends manchmal zum Essen eingeladen. Was kann man sich noch wünschen?

Gartenimpressionen - meine "Blechbüchsenarmee"
Gartenimpressionen – meine „Blechbüchsenarmee“

Da wir ein großes Grundstück haben, kann ich mich unendlich austoben und viele unterschiedliche Ruhezonen schaffen. So „reise“ ich je nach Stimmung, Wind und Sonne durch den Garten – ganz ohne Stress und so oft und lange ich will! Denn seit ich hier wohne,denke ich nie mehr darüber nach, wo ich vielleicht gerade lieber wäre.

Urlaub zu Hause

Mein Platz an der Remise, wo nur am frühen Morgen die Sonne scheint. Von hier aus sehe ich unser Storchennest und jeden Besucher entdecke ich schon von weitem!

Urlaub zu Hause

Die Raucherecke vor dem Haus – hier ist es bei Regen besonders gemütlich. (Obwohl bei uns auch in der Küche geraucht werden darf!)

Urlaub zu Hause

Meine Rundbank – selbstverständlich mit Rundumblick zum Bauernhaus, in den Garten und zu unserem Wohnhaus.

Urlaub zu Hause

Testsitzen mitten in der Baustelle. Hier kann man wunderbar die Abendsonne genießen und neue Ideen kommen dann ganz von alleine.

Urlaub zu Hause

Der Gartenplatz am äußersten Zipfel unseres Grundstücks. Hier ist man dem Deich und den Radfahrern am nächsten. Die Sträucher müssen natürlich noch wachsen …

Urlaub zu Hause

Sitzplatz mittendrin – und doch ganz für sich! Nicht nur Amy findet`s hier gemütlich. Wenn Ihr genau hinschaut, entdeckt Ihr auch Mia.

Urlaub zu Hause

Unser Terrassenplatz, wo wir im Sommer essen und abends mit den Nachbarn und Freunden klönen – und Open-Air-Kino gab`s hier auch schon!

Urlaub zu Hause

Aber mein absoluter Lieblingsplatz wird wohl die Schaukel unter den Eichen bleiben, denn hier lässt es sich am besten träumen …

Urlaub zu Hause

Ach ja – und dann gibt es noch diesen fantastischen Platz auf dem Balkon. Hier liegt mir meine kleine Welt zu Füßen …

Urlaub zu Hause

… und die große Welt kann mir gestohlen bleiben!

Ich wünsche Euch, dass Euer Urlaub genauso toll und erholsam wird!

Schöne Ferien
Eure Christiane

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

und die Störche sind auch wieder da!

Das nenne ich einen Frühlingsanfang! Da hat unsere Charly doch klammheimlich Anfang Januar erste Liebeserfahrungen gemacht und nun prompt fünf Katzenbabys zur Welt gebracht. Sind sie nicht total süß????

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Das Timing war leider ein bißchen ungünstig, da ich mit Thomas zum Geburtstermin nicht zu Hause war. So musste Benjamin zusammen mit Tommy Geburtshilfe leisten und alles alleine meistern. Wie Katzen aber eben so sind, hat sich Charly selbstverständlich den gemütlichsten Platz im Haus ausgesucht und kurzerhand Benjamins

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Bettdecke zum Kreissaal ernannt. Dessen Begeisterung darüber hielt sich natürlich in Grenzen, aber inzwischen ist die ganze Katzenfamilie brav in den vorbereiteten Korb ins Esszimmer umgezogen und alle sind wieder zufrieden.

Die ersten ruhigen Wochen sind inzwischen natürlich vorbei und die Jungen gehen seit zwei Tagen schon auf kleine Entdeckungsreisen. Charly ist eine tolle Mama und hat natürlich im Moment alle Pfoten voll zu tun. Vier der Kätzchen sind schwarz-weiß – jedes ein bißchen anders – und eines ist grau getigert. Und wie alle Katzenbabys sind sie unwiederstehlich und ich könnte sie den ganzen Tag nur beobachten.

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Leider gibt es nun aber zwischen Mia und der jungen Mama ziemlichen Streß und wir müssen ständig aufpassen, dass die beiden nicht im selben Raum sind. Die arme Mia hat schon einige Haare lassen müssen, da Charly ihre Jungen vehement verteidigt. So verbringt sie nun notgedrungen die meiste Zeit draußen und hält Sicherheitsabstand. Wir hoffen natürlich, dass die beiden sich wieder vertragen, sobald die Jungen ein neues Zuhause gefunden haben. Falls jemand aus der Prignitz also eines möchte, bitte einfach einen Kommentar senden!

Tja – und da wir dieses Jahr einen solch milden Winter hatten, sind vor fünf Tagen auch unsere Störche schon eingetroffen. Die Jungverliebten sind bereits eifrig dabei, das Nest zu renovieren und alles für ihre Storchenkinder gemütlich zu machen.

So warten wir nun auf den nächsten Nachwuchs – Fotos folgen dann natürlich!

Endlich Sommer ….

und Temperaturen bis zu 38°C!

Das hatten wir uns nach diesem langen und kalten Winter und dem anschließenden Hochwasser auch redlich verdient. Nur auf die Mückenplage hätten wir gerne verzichtet. Da das Wasser nur sehr langsam ablief und die vielen stehenden Gewässer eine ganz schöne Brühe bildeten, könnt Ihr Euch sicher vorstellen, dass wir abends oft die Flucht ergriffen und von der Terrasse auf unsere „heiß“geliebte Kücheneckbank flüchteten.

Endlich Sommer ....

Aber auch das haben wir inzwischen überstanden, die Buhnen der Elbe sind wieder sichtbar und unsere Amy freut sich jeden Tag auf ihr abendliches Bad im kühlen Nass.

Unsere Storcheneltern haben sich natürlich über das unerschöpfliche Insektenangebot riesig gefreut und ihre vier Jungen sind inzwischen so groß, dass man sie von den Eltern kaum unterscheiden kann. Anfangs sahen wir immer nur drei Storchenbabys, bis wir das Nesthäkchen entdeckten. Die Armen müssen den ganzen Tag in voller Sonne in ihrem Nest verbringen, denn fliegen können sie noch nicht. So sind Mama und Papa Storch ununterbrochen damit beschäftigt, genug Nahrung und vor allem Wasser in ihre Penthousewohnung zu transportieren.

Endlich Sommer ....

Mit Hochdruck haben wir nun auch daran gearbeitet, die Backstein- und Holzverkleidung unseres neuen Hauses fertigzustellen. Sollten wir die Endabnahme nun endlich von Bauamt und Denkmalschutz erhalten (siehe „Immer zum Nachteil des Bürgers“, Februar 2013) hätten wir tatsächlich eine große Hürde genommen und wir könnten das erste Kapitel unserer anstrengenden Reise beenden.

Endlich Sommer ....