Herbstzauber im Vintage-Stil

Foto oben: Meine Laufenten auf unserer Terrasse

Endlich Regen in Besandten!

Draußen stürmt und regnet es zum ersten Mal seit Monaten und beendet damit meine kreative Schaffenspause. Dieses Jahr bestand fast nur aus Sommer und ich war – wohl nicht als einzige – hauptsächlich damit beschäftigt, meine Pflanzen am Leben zu erhalten.

Ich glaube, ich habe mich noch nie so über den Herbst gefreut. Obwohl der Temperatursturz mal wieder viel zu heftig und schnell war, so dass selbst die Enten sich mit dieser Situation nicht sofort anfreunden können.

Dieser Jahrhundertsommer ist nun also vorüber, aber eröffnen konnte ich weder Landhaus in der Wische noch Dielen-Café. Nun sind wir dabei, Unterlagen von 6 langen Baujahren für den Denkmalschutz zusammenzustellen um die

Denkmalschutzbescheinigung

für das Finanzamt zu bekommen. Was für eine Mammutaufgabe – und frustrierend dazu, denn sicherlich wird vieles unserer Baukosten nicht anerkannt. Und da die Saison sowieso vorbei ist, können wir uns mit der Gewerbeanmeldung auch noch Zeit bis zum Frühjahr lassen. Ich trage es mit Fassung – das Finanzamt hoffentlich auch!

Immerhin hatten wir aber sehr viel Besuch von Freunden und Familie. Und alle haben mein Faible für alte Dinge bewundert, kamen aus dem Staunen über mein Sammelsurium nicht heraus und waren von den Suiten und meinem Frühstück begeistert.
Und erst die romantischen Badezimmer mit den bequemen Duschen ….

Sonntagsfrühstück im Landhau in der Wische
Sonntagsfrühstück im Landhau in der Wische

Ich konnte ein wenig Routine in meinem Bed&Breakfast entwickeln und werde im Winter einiges im Café wieder ändern, um besser arbeiten zu können. Die schönste Bestätigung ist aber, dass alle meine Besucher inzwischen die Elbe und meine neue Wahlheimat lieben gelernt haben.

Und ich verspreche, dass es hier im nächsten Jahr noch viel schöner sein wird!

Sommerpause im Landhaus

Foto oben: Willkommen im Landhaus in der Wische – aber Vorsicht vor den Laufenten!

und die Hitzewelle reist nicht ab!

Was für ein Sommer! Seit nunmehr drei Monaten hat es nicht mehr geregnet – mit drei kleinen Ausnahmen – und die Trockenheit hält mich ganz schön auf Trab. Jeden zweiten bis dritten Tag wässern und auch das nützt kaum etwas. Aber hab ich mir nicht zum Jahresanfang einen tollen Sommer mit lauen Nächten gewünscht? Wenn ich geahnt hätte, wie sehr dieser Wunsch in Erfüllung gehen sollte ….

Riesige Strände an der Elbe
Riesige Strände an der Elbe

Daher auch die lange Schreibpause, denn die vielen Stunden im Garten stellen alles andere in den Hintergrund. So schön dieser Sommer für Urlauber – ja, und trotz allem auch für mich – ist, ist er für Elbe und auch für die Landwirtschaft eine Katastrophe. Unser schöner Fluss hat zur Zeit bei Lenzen einen Pegelstand von nur 84 cm – man könnte einfach auf die andere Seite laufen.

Elbstrand direkt an unserem Landhaus
Elbstrand direkt an unserem Landhaus

Unser Elbestrand ist traumhaft groß und natürlich gehe ich fast jeden Tag mit Amy schwimmen. Denn auch sie leidet in diesen heißen Tagen und freut sich jedesmal über eine Abkühlung.

Amy, unsere Golden Retriever Dame
Amy, unsere Golden Retriever Dame

Da hat sie wenigstens ein bißchen Bewegung, denn an lange Spaziergänge ist bei dieser Hitze erst gar nicht zu denken.

Ansonsten sind wir in den letzten zwei Monaten aber doch einen großen Schritt weitergekommen. Wir haben unsere Teilbaufreigabe vom Bauamt erhalten und auch die Trinkwasserüberprüfung war ohne Beanstandung. Nun müssen wir uns als nächstes mit dem Denkmalschutz in Verbindung setzen und danach fehlen noch die Gewerbeanmeldung mit Brandschutz und Gesundheitsamt. Also heißt es immer noch: Daumen drücken!

Café Diele im Landhaus in der Wische
Café Diele im Landhaus in der Wische

Die Café-Diele wurde aber bereits zum ersten Mal umgeräumt, denn es musste noch Platz für eine alte Couch geschaffen werden.

Ich übe fleißig Kuchen backen, Freunde haben bereits die Gästezimmer getestet und für „sehr gut “ befunden – auch mein Frühstück wurde hoch gelobt.

Katzenglück
Katzenglück

Selbst Hexe fühlt sich sichtlich wohl und hat beschlossen, hier einzuziehen.

Na dann – fehlt nur noch der Startschuss zur Eröffnung meiner

Café Diele!

Eiskalter Frühlingsanfang an der Elbe

Foto oben: Bauernhaus im Winterschlaf

mit Schneegestöber und einem traurigen Ereignis!

Ich war doch schon auf Frühling eingestellt und dann sowas! Schnee zum Frühlingsanfang und eisige Temperaturen. Da hatte ich mir unser Nachhause kommen doch etwas anders vorgestellt.

Baumschnitt in Besandten
Baumschnitt in Besandten

Und dann sah es im Garten aus, als hätte ein Sturm getobt. Denn während unseres Urlaubs wurden die Eichen endlich von den vielen abgestorbenen Ästen befreit. Nun können wir auch wieder die Elbe sehen. Gott sei Dank konnte die Feuerwehr das viele Holz für das Osterfeuer gut gebrauchen. So hat das Timing wenigstens gepasst.

Auch die Café-Diele macht Fortschritte. Theke, Heizkörperverkleidungen, Treppe und sogar die Küchenmöbel sind eingebaut, aber vieles muss noch gestrichen werden. Mein Job – doch der Countdown läuft ….

Leider kann ich mich darüber nun gar nicht mehr so richtig freuen. Denn unsere Mia ist gestorben und sie fehlt mir sehr. Es tröstet mich ein wenig, dass wir sie im Garten neben unserem Engel begraben konnten – so ist sie irgendwie doch noch bei uns!

Aber es wird noch dauern, bis ich wieder zur Tagesordnung übergehen kann.

unsere sibirische Waldkatze Mia
unsere sibirische Waldkatze Mia

So entspannt konnte nur Mia sein – und so werde ich sie in Erinnungung behalten.

2018 – Ich wär dann bereit

Foto oben: Wir und unser Bauernhaus anno 2008

für unser Landhaus in der Wische!

Tatsächlich im Endspurt!

Vor nunmehr 10 Jahren haben wir dieses Fleckchen Erde entdeckt und uns augenblicklich in die Lenzerwische und das niedersächsische Hallenhaus verliebt. Wir wussten sofort, dass wir hier unseren Traum vom Leben auf dem Land verwirklichen und zur Ruhe kommen können.

Und wir haben uns nicht getäuscht.

Elbe und ihre Auen
Elbe und ihre Auen

Die Natur, die Elbe, die Ruhe, die Menschen, unsere Tiere und

unser Landhaus in der Wische

haben ihren Zauber auch nach all diesen Jahren für uns nicht verloren. So viele Ideen und Träume haben mit Engagement, Zielstrebigkeit, Enthusiasmus, Kreativität, Arbeit – und natürlich Geld – Stück für Stück Gestalt angenommen. Viele Hürden mussten überwunden werden und ja, es gab auch schlaflose Nächte.

2018 - Ich wär dann bereit

Aber unser Durchhaltevermögen hat sich gelohnt und der Eröffnung meines Bed & Breakfast mit der Café-Diele steht nun hoffentlich bald nichts mehr im Wege.

Also bitte, liebes neues Jahr, bring uns einen schönen Sommer mit vielen Sonnentagen und lauen Sommerabenden – obwohl auch der Winter seine romantische Seite hat.

Winterromantik am Elbdeich
Winterromantik am Elbdeich
Unser Landhaus in der Wische

Foto oben: Wohnzimmer „Suite Uhlenhorst“

Zimmer voller Gemütlichkeit!

Es ist geschafft. Pünktlich zum Jahresende sind die ersten beiden Suiten fertiggestellt und auch (fast) komplett eingerichtet. Was soll ich sagen, ich zeige Euch einfach die ersten Fotos und überlasse Euch das Urteil.

Auf den letzten Drücker wurde das Café noch gestrichen, der Holzboden verlegt

Dänisches Fensterelement zur Tenne
Dänisches Fensterelement zur Tenne

und das Fensterelement in der Tenne eingebaut.

Wir können also alle in den verdienten Weihnachtsurlaub gehen und uns erholen.

Das wünsche ich Euch ebenfalls, dass Ihr zur Ruhe kommen könnt, eine glückliche Zeit mit Euren Liebsten verbringt und Eure Pläne und Wünsche für 2018 in Erfüllung gehen mögen.

Ein frohes neues Jahr
Eure Christiane

Kleiner Strand – ganz groß!

WER BRAUCHT DENN DA NOCH DAS MEER!

Das finden diese Urlauber wohl auch, die vor ein paar Tagen mit ihren kleinen Sportbooten einen faulen Sonnentag an „unserem“ Elbestrand verbrachten. Einen Strand für sich alleine zu haben – das gibt`s (fast) nur noch bei uns! Und wenn dann im nächsten Jahr mein Café geöffnet hat, stimmt auch die Verpflegung.

Und so bestätigt sich für mich einmal mehr, dass
ich nicht mehr im Stau stehen, Koffer schleppen, mich vom Flughafenpersonal unfreundlich behandeln lassen und stundenlang in engen Flugzeugen sitzen muss, um Urlaub machen zu

können.

Kleiner Strand - ganz groß!

Ich spaziere mit Amy einfach mal an die Elbe oder schwimme ganz alleine für mich im Badesee.

Kleine Auszeiten zwischendurch und Idylle pur.

Das sind kostbare Momente der Freude. In der Freude werden Dinge, Personen und Situationen als Geschenk erlebt, habe ich einmal irgendwo gelesen.

Erarbeiten oder gar verdienen kann man sich solche Momente nicht –

eben nur geschenkt bekommen.

Diese kleinen Glücksmomente machen für mich das Leben wertvoll.

Kleiner Strand - ganz groß!

Die Menschen suchen wieder die einfachen Dinge im Leben – Ruhe, unberührte Natur und Zeit. Viele unserer Freunde wollen keinen Massentourismus mehr und die meisten haben ja – genau wie wir – schon viel von der Welt gesehen. Eigentlich will man doch nur Erholung, vielleicht ein wenig Romantik, nette Gesellschaft, ein bißchen Spaß und einfach nur gut essen und trinken.

Und ich werde alles dafür tun, dass meine Gäste das hier finden!

Kleiner Strand - ganz groß!
Hochsommer in Besandten

– unser privates Urlaubsparadies!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – schöner und vor allem erholsamer kann es im Süden auch nicht sein …

Urlaub zu Hause heisst für mich Lesestunden auf meiner Schaukel unter den Eichen, mit Amy in der Elbe schwimmen, auch mal Unkraut im Garten zupfen, umpflanzen, Mußestunden mit den Katzen und zwischendurch die Radfahrer auf dem Deich beobachten. Nein, ich möchte bei dieser Hitze nicht mit ihnen tauschen …

Hochsommer in Besandten

Auch wenn mich das Bewässern der jungen Pflanzen ganz schön auf Trab hält, bedauere ich diese Hitzewelle nicht. Die Elbe hat zur Zeit den niedrigsten Wasserstand seit 10 Jahren und man könnte fast zu Fuß auf die andere Seite gehen. Da kann man sich das Jahrhundert-Hochwasser vor drei Jahren nur noch schwer vorstellen. Und hoffentlich kommt so schnell auch keines wieder …

Jetzt in der Ferienzeit bekommen auch wir wieder Besuch von Freunden aus der alten Heimat. Und auch, wenn sich viele nicht vorstellen könnten, hier zu leben, genießen sie doch die Natur und kommen zur Ruhe. Wir frühstücken dann morgens immer lange, quatschen über alte Zeiten, die Zukunft und das Leben im Allgemeinen. Während die Urlauber dann Ausflüge machen, erledige ich mein Tagespensum. Abends grillen wir, Nachbarn kommen hinzu, wir schauen Freiluftkino und lassen es uns einfach gutgehen. Was will man mehr!

Hochsommer in Besandten

Und manchmal gibt`s auch ein richtiges Lagerfeuer! Abenteuerromantik pur – und das im eigenen Garten. Schöner geht`s nicht mehr!

Das denkt wohl selbst unser Storch. Es sieht fast so aus, als hätte er gar keine Lust in den Süden zu fliegen und würde viel lieber hier bleiben …

Hochsommer in Besandten

Schöne Ferien Euch allen!

Hochsommer in Besandten
Eine Bootstour, die ist lustig

eine Bootstour, die ist toll!

Das war mal ein Ausflug der anderen Art. Letzten Samstag machte Tommi sein Boot klar, um mir und Monika einmal den Elbealtarm auf der anderen Seite zu zeigen. Das Wetter spielte auch mit und so konnte ich mir zum ersten Mal vom Wasser aus unser Ufer anschauen. Amy war sehr erstaunt, als ich einfach ohne sie wegfuhr. Aber selbstverständlich blieb sie nicht alleine zurück und Thomas und Rolf kümmerten sich um sie.

Eine Bootstour, die ist lustig

Wir tuckerten also quer über die Elbe und fuhren langsam in den Altarm. Wie musste das zu DDR-Zeiten wohl gewesen sein. Den Westen so nahe und doch unerreichbar zu wissen. Wir haben einige Geschichten gehört von Leuten, die hier nachts über die Elbe flüchteten – und manche kamen nach der Wende auch wieder zurück. Man mag sich das gar nicht mehr vorstellen – und wir können das wohl auch nicht. Gott sei Dank gehört diese Zeit aber der Vergangenheit an und wir können heute alle diese herrliche Natur genießen.

Eine Bootstour, die ist lustig

Ich war sehr erstaunt, dass das Ufer auf der „Westseite“ ursprünglicher und fast ein bißchen verwunschen aussieht. Klar, auf dieser Seite durfte alles wachsen wie es wollte, wohingegen auf der DDR-Seite der Kontrolle wegen Bäume und Sträucher immer geschnitten wurden. Daher sind die Ufereichen bei uns eben erst ca. 25 Jahre alt. Wir konnten auch viele Spuren von Bibern entdecken, doch leider versteckten sich die scheuen Tiere vor uns, obwohl wir den Motor ausmachten und still und leise über das Wasser ruderten. Aber auch das war toll.

So gaben wir irgendwann auf und machten uns auf den Heimweg. Dabei konnten wir noch einen Fischer beobachten, der seine Netze kontrollierte – so wie es schon seit vielen Generationen gemacht wird. Die Ausbeute war allerdings mehr als traurig und man kann diese Menschen nur bewundern, die so viel Zeit und Mühe verwenden, alte Berufe und Traditionen weiterzuführen. Wie lange es wohl so etwas noch geben wird?

Eine Bootstour, die ist lustig

Auf jeden Fall war es ein unvergesslicher Ausflug und tausend Dank an dieser Stelle an Dich, lieber Tommi.

Hochwasser in der Lenzerwische

Foto oben: Elbe bei 6,67m am 13. Juni 2013

Geschafft – diesmal haben wir Glück!

Wir können es immer noch nicht so richtig glauben, dass uns dieses Jahrhunderthoch-wasser verschont hat und hier in der Lenzerwische alle Häuser – bis auf einige Keller – trocken geblieben sind. Die Elbe überschritt in diesem Jahr die Pegelstände der „Jahrhundertflut“ von 2002 zeitweise um 60 bis 90 Zentimeter. Unser Deich kann Wasserfluten bis 7,20 Meter standhalten und so waren wir ganz schön nervös, als die Elbe vor unserem Haus schließlich 6,67 Meter erreichte. Nicht nur auf unserem Grundstück hat sich ein großer See gebildet, auch bei unseren Nachbarn staute sich das viele Wasser.

Hochwasser in der Lenzerwische

Gerettet haben uns letztendlich natürlich die vielen Deichbrüche oberhalb der Elbe und in Gedanken sind wir bei all diesen Menschen, die teilweise ihr Hab und Gut komplett verloren haben. Es stehen ja immer noch viele Dörfer unter Wasser und es wird noch Wochen dauern, bis alle wieder in ihre Häuser – oder was davon übrig geblieben ist – zurück dürfen. Auch in Dömitz stand das Wasser nur bei der großen Flut von 1888 höher, Hafen und Schleuse waren überflutet und mussten mit Sandsäcken gesichert werden.

Sehr beeindruckt hat mich die große Hilfsbereitschaft der vielen Menschen, die in den Überschwemmungsgebieten überall dort halfen, wo Not am Mann war. Selbst wir bekamen Hilfe von Freunden aus Berlin, die sofort kamen, um uns beim Sichern unseres Hauses zu helfen, Sandsäcke füllten, Fenster und Türen abdichteten und die Deiche bewachten. Vielen Dank an dieser Stelle an Euch und auch alle anderen Helfer in Deutschland.

Nun sinken die Pegelstände langsam wieder und der Katastrophenalarm ist seit gestern aufgehoben. Es liegen zwei Wochen harte Arbeit hinter uns, in denen wir uns erst auf das Hochwasser vorbereiteten und nun alles wieder an seinen angestammten Platz zurückbringen. Unzählige Male sind wir Treppen hoch und runter gelaufen, aber das macht uns nichts – haben wir doch alles unbeschadet überstanden und können nun Ende der Woche wieder zur Tagesordnung übergehen. Aber viele Tausend Menschen können das nicht und wir hoffen nur, dass ihnen wenigstens finanziell schnell geholfen wird. Die Natur hat uns erneut gezeigt, wer das Sagen hat!

Hochwasser in der Lenzerwische

Unsere Störche freuen sich allerdings über das viele Wasser, denn das bedeutet reichlich Nahrung für die drei Jungen. Des einen Leid ist eben des anderen Freud!

Hochwasser in der Lenzerwische
Eiszeit in Deutschland

Foto oben: Winterhochwasser an der Elbe

und gute Nachrichten vom Amt

Wahnsinn – wir haben es Dank unseres Architekten geschafft! Die Denkmalschutzbehörde hat die Fenster unseres Neubaus abgehakt und auch der Brand- und Katastrophenschutz hat unserem Bauantrag für den Altbau zugestimmt. Wir sollen aber das Giebelfenster in der alten Räucherkammer in der Größe den anderen Fenstern anpassen. Vielleicht stimmt der Denkmalschutz diesem Vorschlag ja nun doch noch zu! Das wäre echt toll. Stück für Stück geht es eben weiter und ich bin endlich wieder optimistisch.

Schlittschuh- oder Eisstockbahn?
Schlittschuh- oder Eisstockbahn?

Nun kann ich meinen Träumen auch wieder freien Lauf lassen. Die Fotos, die ich von unserem Grundstück bekommen habe, entschädigen mich wie immer für vieles. Doch wieviel schöner wäre es, die Elbe bei Hochwasser nun live sehen zu können? Auf unserem Grundstück steht an vielen Stellen das gefrorene Wasser und im Schnee sieht die Landschaft so sauber und ruhig aus. Tatsächlich könnten wir auf den Wiesen an vielen Stellen Schlittschuh laufen! Und ich nehme mir fest vor, das im nächsten Winter – vielleicht mit Freunden bei einem Glühwein – mal auszuprobieren. Oder wir könnten Eisstockschießen und bräuchten dafür noch nicht einmal in Skiurlaub zu fahren!

Baustelle bei -22°C
Baustelle bei -22°C

Dass es so kalt werden würde – nachts fielen die Temperaturen in Deutschland teilweise bis auf -28°C – hätte Anfang Januar niemand für möglich gehalten. Aber dann hat der Winter umso heftiger zugeschlagen und in Osteuropa sind schon über 290 Menschen erfroren. Unsere armen Zimmerleute auf der Baustelle, die bei dieser Kälte das Dach fertigstellen mussten, taten mir wirklich leid. An dieser Stelle vielen Dank für Euren Einsatz!!!

Aber ein Neuanfang ist auch immer gleichzeitig ein Abschied. Das wurde mir diese Woche bewusst, als ich Fotos von jedem Zimmer unseres jetzigen Hauses gemacht habe, um ein Exposé für den Verkauf zu erstellen. Auch dieses Haus haben wir geplant, gebaut und den Garten eigenhändig angelegt. Vor zehn Jahren sind wir hier eingezogen und unser Sohn hat einen Großteil seiner Kindheit hier verbracht, hat den Kindergarten und die Grundschule im Ort besucht und Freunde gefunden.

Bald fängt für uns nun ein neuer Lebensabschnitt an! Wir glauben fest daran, dass sich all die Arbeit, der Ärger und unser Einsatz lohnen und das Bauprojekt in der Lenzerwische einmal unser Traumdomizil wird.

alte Weiden
alte Weiden