Entenwetter

ALLES GUTE KOMMT NICHT IMMER VON OBEN!

Was für ein regenreicher Monat, Sommergefühle bekommt man da eher nicht. Nein, in den letzten Wochen meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Zwar können wir uns hier an der Elbe im Gegensatz zu anderen Teilen Deutschland`s nicht wirklich beklagen, denn wir wurden immerhin von Hochwasser verschont. Das tröstet uns aber nicht wirklich!
Wenigstens brauchte ich den Garten nicht zu wässern ….

Entenwetter

Dafür sind wir mit der ersten Suite tatsächlich im Endspurt. Ich kann es gar nicht fassen. Der Holzboden wurde bereits geschliffen, gestrichen und muss nur noch gewachst werden – dann kann ich endlich mit dem Einrichten beginnen.

Nun kommen bald die schönen Fotos!

Entenwetter

Wie Ihr hier allerdings sehen könnt, wird es Zeit, dass ich mein Café endlich eröffne.

Die Terrassenstühle werden schon von Schlinggewächsen überwuchert ….

Nun setzen wir auf jeden Fall alle Hoffnung auf den August. Es kann ja nur noch besser werden!

Unsere Störche sind wieder da

UND DIE FRÜHLINGSGEFÜHLE AUCH!

Wie schön ist es jedes Jahr aufs Neue das Geklapper der Störche zu

Unsere Störche sind wieder da

hören. Dann weiß man, dass der Frühling da ist! Am letzten Märztag ist Herr Storch angekommen, hat das Nest etwas in Ordnung gebracht, um einen Tag später glücklich seine Frau wieder „in die Flügel“ zu schließen. Liebe ist sooo schön …..

Unsere Störche sind wieder da

Aber auch meine Enten haben Frühlingsgefühle. Und sie haben mich ausgetrickst. Auf einmal gab`s nämlich täglich nur noch ein Ei! Aber da die Mädels anfangs die Eier auch oft irgendwo im Garten verteilt hatten, dachte ich mir nichts dabei. Ab und zu habe ich natürlich auf meinem Gartenrundgang bestimmte Stellen kontrolliert, aber nie etwas gefunden. Es hätte ja auch sein können, dass nachts Eierräuber unterwegs sind …

Unsere Störche sind wieder da

Dann war auf einmal Entendame Min verschwunden. Ich war mir sicher, dass ein Raubvogel sie erwischt hat. Doch abends war sie plötzlich wieder da. Ich war so erleichtert – und wurde stutzig. Am nächsten Morgen dasselbe Spiel. Kurz nachdem ich die Truppe aus dem Stall ließ, war sie wieder verschwunden und die beiden anderen heuchelten Unschuld.

Unsere Störche sind wieder da

Schließlich habe ich sie im Schuppen ganz versteckt im Stroh gefunden – ich musste wirklich genau hinschauen. Im Nest fand ich sage und schreibe 15 Eier. Sie war wirklich ganz schön fleißig! Nur schade, dass ich sie nicht brüten lassen kann. Aber mit 15 Entenküken wäre ich im Moment total überfordert. Vielleicht nächstes Jahr ….

Unsere Störche sind wieder da

Denn dieses Jahr werden wir mit dem Innenausbau beschäftigt sein – jetzt, wo alle Fenster eingebaut sind. Unsere Entscheidung, im Wohnteil weiße und im früheren Stallbereich dunkle Fenster einzubauen, war auch richtig. So fallen die unterschiedlichen Fensterformate weniger auf und die ursprüngliche Trennung bleibt offensichtlich.

Unsere Störche sind wieder da

Das Wetter ließ diesen Monat leider sehr zu wünschen übrig und war ingesamt viel zu kalt – Aprilwetter eben. Die beste Gelegenheit, sich in die Werkstatt zurückzuziehen und weiter Möbel zu streichen … Fotos meiner „Meisterwerke“ gibt`s aber erst, wenn alle auch ihren richtigen Platz gefunden haben!

Unsere Störche sind wieder da
Ducktales

oder neues aus Entenhausen!

Laufenten sind Gewohnheitstiere! Jede noch so kleine Veränderung ist jedesmal ein absolutes Drama. Und ich glaube, das liegt hauptsächlich an Ren, unserem Erpel – er ist ein Feigling!

Ob ich den Stall mit neuem Stroh fülle, das Wasserbecken reinige und dabei auf einen anderen Platz stelle, – jedesmal dauert es Stunden, bis er alles wieder annimmt. Manchmal muss ich ihn auch zu seinem Glück zwingen. Und das ist absolut kein Spaß! Habt Ihr schon einmal versucht, Laufenten einzufangen? Nur mit List ist es mir schließlich gelungen, sie abends wieder in den sauberen Stall zu kriegen …

Ducktales

Dann kam der Tag, an dem die Truppe in ihr neues Quartier umziehen musste. Ich habe sie zwar ausgetrickst und mitsamt dem alten Stall einfach umquartiert – schließlich bin ich lernfähig! Trotzdem hat es vier Tage gedauert, bis sie sich endlich in die Voliere trauten. Dort blieben sie dann noch einmal für eine Woche – obwohl die Tür aufstand. Es war wie eine magische Grenze, die sie nicht überschreiten durften! Ganz ehrlich – die Mädels hätten sich schon getraut. Aber er ist nunmal der Chef und hat das Sagen … Mit Amy`s Hilfe sind sie aber schließlich doch wieder ins Freie, nun funktioniert der Alltag wieder …

Ducktales

… und alle haben sich aneinander gewöhnt. Amy`s Jagdtrieb hat sich gelegt und sie ist inzwischen sehr aufmerksam, sobald die Enten aus irgendeinem Grund aufgeregt schnattern.

Ducktales

Mia macht ihrem Namen wie immer Ehre – ihr sind die drei sowieso „Egal“.

Ducktales

Nur Charly findet es manchmal lustig, die Neuen zu erschrecken, aber dabei zieht sie dann meist den kürzeren.

Was soll ich sagen:
Landleben ohne Tiere wäre wie Kuchen ohne Sahne …..

Ducktales
„Ent“lich –

unsere neuen Mitbewohner stellen sich vor!

Das sind nun also Ren, Min und Bi – unsere neuen Familienmitglieder!

"Ent"lich -

Viel haben wir über sie gelesen, geredet und letztes Jahr schon mal ein Haus für sie gebaut. Aber die Anschaffung haben wir dann doch immer wieder vor uns hergeschoben.

Doch wozu hat man schließlich Freunde …

Als Geburtstagsüberraschung bekam mein Mann also dieses Jahr drei junge Laufenten. Das ist auch der Grund für ihre außergewöhnlichen Namen. Schließlich ist er beruflich sehr viel in der Welt unterwegs – unter anderem eben auch in China. Und so heißen sie jetzt wie die chinesische Währung, auch wenn Laufenten ursprünglich aus Indien stammen.

"Ent"lich -

Seit das Trio bei uns eingezogen ist, ist es mit der Ruhe vorbei. Ununterbrochen wird geschnattert, man kann sich nur wundern, wieviel die drei sich zu erzählen haben. Wahrscheinlich sind es Mädels …

Noch sind sie etwas schüchtern und halten gebührend Abstand von uns. Aber das wird sich sicher bald ändern und dann gibt es bestimmt viele lustige Geschichten zu erzählen …

… wie schön, dass wir unserem Traum vom Landleben wieder ein Stückchen näher gekommen sind!

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

und die Störche sind auch wieder da!

Das nenne ich einen Frühlingsanfang! Da hat unsere Charly doch klammheimlich Anfang Januar erste Liebeserfahrungen gemacht und nun prompt fünf Katzenbabys zur Welt gebracht. Sind sie nicht total süß????

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Das Timing war leider ein bißchen ungünstig, da ich mit Thomas zum Geburtstermin nicht zu Hause war. So musste Benjamin zusammen mit Tommy Geburtshilfe leisten und alles alleine meistern. Wie Katzen aber eben so sind, hat sich Charly selbstverständlich den gemütlichsten Platz im Haus ausgesucht und kurzerhand Benjamins

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Bettdecke zum Kreissaal ernannt. Dessen Begeisterung darüber hielt sich natürlich in Grenzen, aber inzwischen ist die ganze Katzenfamilie brav in den vorbereiteten Korb ins Esszimmer umgezogen und alle sind wieder zufrieden.

Die ersten ruhigen Wochen sind inzwischen natürlich vorbei und die Jungen gehen seit zwei Tagen schon auf kleine Entdeckungsreisen. Charly ist eine tolle Mama und hat natürlich im Moment alle Pfoten voll zu tun. Vier der Kätzchen sind schwarz-weiß – jedes ein bißchen anders – und eines ist grau getigert. Und wie alle Katzenbabys sind sie unwiederstehlich und ich könnte sie den ganzen Tag nur beobachten.

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Leider gibt es nun aber zwischen Mia und der jungen Mama ziemlichen Streß und wir müssen ständig aufpassen, dass die beiden nicht im selben Raum sind. Die arme Mia hat schon einige Haare lassen müssen, da Charly ihre Jungen vehement verteidigt. So verbringt sie nun notgedrungen die meiste Zeit draußen und hält Sicherheitsabstand. Wir hoffen natürlich, dass die beiden sich wieder vertragen, sobald die Jungen ein neues Zuhause gefunden haben. Falls jemand aus der Prignitz also eines möchte, bitte einfach einen Kommentar senden!

Tja – und da wir dieses Jahr einen solch milden Winter hatten, sind vor fünf Tagen auch unsere Störche schon eingetroffen. Die Jungverliebten sind bereits eifrig dabei, das Nest zu renovieren und alles für ihre Storchenkinder gemütlich zu machen.

So warten wir nun auf den nächsten Nachwuchs – Fotos folgen dann natürlich!

… und noch ein Familienmitglied

Nun sind wir komplett!!

Mir ist gerade erst aufgefallen, dass ich Euch unser Nesthäkchen Charly noch gar nicht vorgestellt habe. Und dabei wohnt sie – ihr Name ist bei uns die Kurzform von Charlotte – schon seit zwei Monaten bei uns. Sie ist eine neugierige, verschmuste und aufgeweckte kleine Siamesin, die alle anderen im Hause im Moment ganz schön auf Trab hält.

Aber Mia hat selbstverständlich immer noch das Sagen!

… und diese Fotos sagen mehr als alle Worte!

Nur Hexe ist über den erneuten Familienzuwachs nicht erfreut und nun wohl endgültig zu unseren Nachbarn umgezogen. Nachts kann ich sie manchmal dazu bewegen, kurz in die Wohnung zu kommen und etwas zu fressen – aber dann will sie sofort wieder raus. Darüber bin ich natürlich ein bißchen traurig, aber es geht ihr gut und in den Scheunen und auf den Wiesen fühlt sie sich anscheinend am wohlsten.

... und noch ein Familienmitglied
Hochwasser in der Lenzerwische

Foto oben: Elbe bei 6,67m am 13. Juni 2013

Geschafft – diesmal haben wir Glück!

Wir können es immer noch nicht so richtig glauben, dass uns dieses Jahrhunderthoch-wasser verschont hat und hier in der Lenzerwische alle Häuser – bis auf einige Keller – trocken geblieben sind. Die Elbe überschritt in diesem Jahr die Pegelstände der „Jahrhundertflut“ von 2002 zeitweise um 60 bis 90 Zentimeter. Unser Deich kann Wasserfluten bis 7,20 Meter standhalten und so waren wir ganz schön nervös, als die Elbe vor unserem Haus schließlich 6,67 Meter erreichte. Nicht nur auf unserem Grundstück hat sich ein großer See gebildet, auch bei unseren Nachbarn staute sich das viele Wasser.

Hochwasser in der Lenzerwische

Gerettet haben uns letztendlich natürlich die vielen Deichbrüche oberhalb der Elbe und in Gedanken sind wir bei all diesen Menschen, die teilweise ihr Hab und Gut komplett verloren haben. Es stehen ja immer noch viele Dörfer unter Wasser und es wird noch Wochen dauern, bis alle wieder in ihre Häuser – oder was davon übrig geblieben ist – zurück dürfen. Auch in Dömitz stand das Wasser nur bei der großen Flut von 1888 höher, Hafen und Schleuse waren überflutet und mussten mit Sandsäcken gesichert werden.

Sehr beeindruckt hat mich die große Hilfsbereitschaft der vielen Menschen, die in den Überschwemmungsgebieten überall dort halfen, wo Not am Mann war. Selbst wir bekamen Hilfe von Freunden aus Berlin, die sofort kamen, um uns beim Sichern unseres Hauses zu helfen, Sandsäcke füllten, Fenster und Türen abdichteten und die Deiche bewachten. Vielen Dank an dieser Stelle an Euch und auch alle anderen Helfer in Deutschland.

Nun sinken die Pegelstände langsam wieder und der Katastrophenalarm ist seit gestern aufgehoben. Es liegen zwei Wochen harte Arbeit hinter uns, in denen wir uns erst auf das Hochwasser vorbereiteten und nun alles wieder an seinen angestammten Platz zurückbringen. Unzählige Male sind wir Treppen hoch und runter gelaufen, aber das macht uns nichts – haben wir doch alles unbeschadet überstanden und können nun Ende der Woche wieder zur Tagesordnung übergehen. Aber viele Tausend Menschen können das nicht und wir hoffen nur, dass ihnen wenigstens finanziell schnell geholfen wird. Die Natur hat uns erneut gezeigt, wer das Sagen hat!

Hochwasser in der Lenzerwische

Unsere Störche freuen sich allerdings über das viele Wasser, denn das bedeutet reichlich Nahrung für die drei Jungen. Des einen Leid ist eben des anderen Freud!

Hochwasser in der Lenzerwische
Auf den Hund gekommen …

Familienzuwachs auf vier Pfoten!

Das ist unsere Amy.
Ist sie nicht eine besonders hübsche junge Golden Retriever-Dame? Seit Anfang diesen Monats lebt sie nun bei uns und sie hat nicht nur unsere Herzen, sondern auch die unserer Freunde und Nachbarn im Sturm erobert. Sie ist total lieb und kommt auch prima mit unseren Katzen Mia und Hexe zurecht. Deren Begeisterung hält sich zwar noch etwas in Grenzen und es gibt natürlich einen Sicherheitsradius. Aber sie haben bemerkt, dass Amy ganz ruhig ist und bald werden sie sich komplett an sie gewöhnt haben …

Auf den Hund gekommen ...

… und Amy sich ganz bestimmt auch an uns!