Augenblicke aus der Lenzerwische

Foto oben: Kaffee und Tee

So – Und hier steht dann der Text zum Bild.

Hier steht ein Spruch

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Landleben neu definiert

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Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Fantasie aus Freiheit und innerer Ruhe erwächst. Zwei Dinge, von denen man in der heutigen Zeit wohl nur auf dem Land noch genug findet. Wo Energie und Gelassenheit sich die Waage halten, entsteht ein Stück Paradies. Die Tage vergehen in friedlicher Gleichmäßigkeit, man kümmert sich um die Tiere, pflegt den Garten, backt Kuchen, sucht Gespräche mit Nachbarn und Menschen, die vorbeischauen und schafft Behaglichkeit im Haus.

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Augenblicke aus der Lenzerwische

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Augenblicke aus der Lenzerwische

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Und noch eine Überschrift

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Eure Christiane

Mehr aus meinem Landhaus Blog

Kleiner Strand – ganz groß!

WER BRAUCHT DENN DA NOCH DAS MEER!

Das finden diese Urlauber wohl auch, die vor ein paar Tagen mit ihren kleinen Sportbooten einen faulen Sonnentag an „unserem“ Elbestrand verbrachten. Einen Strand für sich alleine zu haben – das gibt`s (fast) nur noch bei uns! Und wenn dann im nächsten Jahr mein Café geöffnet hat, stimmt auch die Verpflegung.

Und so bestätigt sich für mich einmal mehr, dass
ich nicht mehr im Stau stehen, Koffer schleppen, mich vom Flughafenpersonal unfreundlich behandeln lassen und stundenlang in engen Flugzeugen sitzen muss, um Urlaub machen zu

können.

Kleiner Strand - ganz groß!

Ich spaziere mit Amy einfach mal an die Elbe oder schwimme ganz alleine für mich im Badesee.

Kleine Auszeiten zwischendurch und Idylle pur.

Das sind kostbare Momente der Freude. In der Freude werden Dinge, Personen und Situationen als Geschenk erlebt, habe ich einmal irgendwo gelesen.

Erarbeiten oder gar verdienen kann man sich solche Momente nicht –

eben nur geschenkt bekommen.

Diese kleinen Glücksmomente machen für mich das Leben wertvoll.

Kleiner Strand - ganz groß!

Die Menschen suchen wieder die einfachen Dinge im Leben – Ruhe, unberührte Natur und Zeit. Viele unserer Freunde wollen keinen Massentourismus mehr und die meisten haben ja – genau wie wir – schon viel von der Welt gesehen. Eigentlich will man doch nur Erholung, vielleicht ein wenig Romantik, nette Gesellschaft, ein bißchen Spaß und einfach nur gut essen und trinken.

Und ich werde alles dafür tun, dass meine Gäste das hier finden!

Kleiner Strand - ganz groß!

Leere Versprechungen all überall!

Merkel will Breitband aufs Land bringen

40 Milliarden Euro für den Breitband-Ausbau. Merkel will diese Technik in dünn besiedelte Gegenden bringen. Minister Brüderle verspricht sich eine Million neue Jobs.

(Bericht Zeit Online vom 08.12.2009 zum 4. IT-Gipfel in Stuttgart)

Da freut man sich doch, besonders, wenn man in Brandenburg in der Lenzerwische wohnt. Denn dünn besiedelter geht`s fast nicht mehr!

Auch die TELEKOM versprach uns bei Vertragsabschluss 2012 das Blaue, sprich Pinkene vom Himmel herunter. In einer „vertraulichen Mitteilung“ schrieben sie uns, dass ab sofort das volle Internet-Programm auf uns wartet. Mit T-DSL würden wir alles blitzschnell und ohne Wartezeiten erleben und könnten uns mit Hochgeschwindigkeit in der spannenden Welt von T-Online bewegen.

Doch darauf warten wir wohl vergeblich, denn – oh Wunder – die Lenzerwische hört im Nachbarort Kiez auf! Von dort bis zur Grenze nach Mecklenburg-Vorpommern herrscht für die Orte Unbesandten, Besandten, Baarz und Gaarz Internetnotstand. Und das begründen TELEKOM und auch das Amt Lenzen folgendermaßen:

Bis 1992 gehörte die Lenzerwische zu Mecklenburg-Vorpommern, weswegen die oben genannten Orte auch heute noch die Vorwahl von Dömitz/MeckPom haben. Obwohl wir seitdem zu Brandenburg gehören, ist es für die TELEKOM wohl ein unüberwindbares Problem, die Vorwahl umzustellen. Und das führte dazu, dass beim Ausbau des Breitbandes auf der brandenburgischen Seite in Kiez und auf der mecklenburgischen Seite in Dömitz aufgehört wurde.

FAZIT: NIEMAND FÜHLT SICH FÜR UNS ZUSTÄNDIG UND ES INTERESSIERT AUCH NIEMANDEN. DENN JEDER KANN DIE SCHULD AUF DEN ANDEREN SCHIEBEN ! WIE PRAKTISCH!

Wir sind ziemlich wütend auf alle, doch besonders auf die TELEKOM.

Sie machen Milliardengewinne, kassieren teure Gebühren für Leistungen, die sie offensichtlich nicht erbringen. Die Regierung schaut zu und sanktioniert Vertragsbedingungen, die Geschwin-digkeiten „bis/zu 16 MBit/s“ anbieten. So zahlen wir für eine schnelle Internetanbindung, bekommen aber lediglich 384 KBit/s.
DAS SIND 2 % DER ANGEPRIESENEN LEISTUNG!

FÜR MICH IST DAS LEGALER BETRUG, ABER DIE GROSSEN KONZERNE KOMMEN WIE IMMER DAMIT DURCH !!!

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen. An manchen Tagen müssen wir Minuten warten, bis eine Email geöffnet werden kann, YouTube-Videos ruckeln so stark, dass man seekrank wird und die Amazon-Premium Mitgliedschaft nutzt uns auch wenig, denn Filme können wir überhaupt nicht runterladen. Sicher kann sich nun jeder den Frust unseres Sohnes vorstellen – er will hier nur noch weg!

Vielleicht haben wir aber Glück und es verirrt sich eines schönen Tages ein

TELEKOM-Mitarbeiter/Manager/Vorstandsmitglied ????

auf meine Seite und hilft uns aus Mitleid.

DIE HOFFNUNG STIRBT EBEN ZULETZT !

Hochsommer in Besandten

– unser privates Urlaubsparadies!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – schöner und vor allem erholsamer kann es im Süden auch nicht sein …

Urlaub zu Hause heisst für mich Lesestunden auf meiner Schaukel unter den Eichen, mit Amy in der Elbe schwimmen, auch mal Unkraut im Garten zupfen, umpflanzen, Mußestunden mit den Katzen und zwischendurch die Radfahrer auf dem Deich beobachten. Nein, ich möchte bei dieser Hitze nicht mit ihnen tauschen …

Hochsommer in Besandten

Auch wenn mich das Bewässern der jungen Pflanzen ganz schön auf Trab hält, bedauere ich diese Hitzewelle nicht. Die Elbe hat zur Zeit den niedrigsten Wasserstand seit 10 Jahren und man könnte fast zu Fuß auf die andere Seite gehen. Da kann man sich das Jahrhundert-Hochwasser vor drei Jahren nur noch schwer vorstellen. Und hoffentlich kommt so schnell auch keines wieder …

Jetzt in der Ferienzeit bekommen auch wir wieder Besuch von Freunden aus der alten Heimat. Und auch, wenn sich viele nicht vorstellen könnten, hier zu leben, genießen sie doch die Natur und kommen zur Ruhe. Wir frühstücken dann morgens immer lange, quatschen über alte Zeiten, die Zukunft und das Leben im Allgemeinen. Während die Urlauber dann Ausflüge machen, erledige ich mein Tagespensum. Abends grillen wir, Nachbarn kommen hinzu, wir schauen Freiluftkino und lassen es uns einfach gutgehen. Was will man mehr!

Hochsommer in Besandten

Und manchmal gibt`s auch ein richtiges Lagerfeuer! Abenteuerromantik pur – und das im eigenen Garten. Schöner geht`s nicht mehr!

Das denkt wohl selbst unser Storch. Es sieht fast so aus, als hätte er gar keine Lust in den Süden zu fliegen und würde viel lieber hier bleiben …

Hochsommer in Besandten

Schöne Ferien Euch allen!

Hochsommer in Besandten
Vom Indian Summer auf Norddeutsch

direkt in den grauen und regnerischen November!

Und aufs Neue ist uns diesen Herbst die Zeit einfach davongelaufen. So sah unser Haus im Oktober aus, in dem wir noch viele schöne Sonnentage genießen konnten, auch wenn es abends bereits merklich kühl war.

Inzwischen haben wir schon wieder Mitte November und gehen mit Riesenschritten auf die Weihnachtszeit zu.

Grund für mich, Euch schnell noch zu zeigen, was sich hier seither alles verändert hat.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Mit Riesenschritten geht es aber auch an unserer Großbaustelle Bauernhaus voran, auch wenn zunächst immer noch mehr abgerissen als aufgebaut wird. Alle Böden und Decken sind inzwischen entfernt worden und auch der Südgiebel war nicht zu retten. Glücklich waren wir darüber, dass der Denkmalschutz zugestimmt hat, den Giebel wieder in Fachwerk aufzubauen und auch mit unseren bisherigen Baumaßnahmen zufrieden war.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Irgendwie erinnert mich dieser Anblick nun an ein altes Puppenhaus und auch Spaziergänger und Radfahrer bleiben oft stehen und bestaunen die Bauarbeiten. Es ist unglaublich, dass dieses Riesenhaus tatsächlich stehen bleibt, obwohl es auf einer Seite komplett in der Luft hängt. Hut ab vor den alten Baumeistern!

Nun freuen wir uns darauf, wenn das Fachwerk und das Dach neu aufgebaut werden und hoffen, dass das Wetter mitspielt und es nächste Woche endlich losgeht.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Das nasskalte Wetter ist natürlich inzwischen auch hier in der Lenzerwische angekommen und Nebelschwaden und Raureif verbreiten ihre mystische Stimmung. Aber bei Kerzenschein und einer heißen Tasse Kakao sind die grauen Tage nur halb so schlimm.

Eine Bootstour, die ist lustig

eine Bootstour, die ist toll!

Das war mal ein Ausflug der anderen Art. Letzten Samstag machte Tommi sein Boot klar, um mir und Monika einmal den Elbealtarm auf der anderen Seite zu zeigen. Das Wetter spielte auch mit und so konnte ich mir zum ersten Mal vom Wasser aus unser Ufer anschauen. Amy war sehr erstaunt, als ich einfach ohne sie wegfuhr. Aber selbstverständlich blieb sie nicht alleine zurück und Thomas und Rolf kümmerten sich um sie.

Eine Bootstour, die ist lustig

Wir tuckerten also quer über die Elbe und fuhren langsam in den Altarm. Wie musste das zu DDR-Zeiten wohl gewesen sein. Den Westen so nahe und doch unerreichbar zu wissen. Wir haben einige Geschichten gehört von Leuten, die hier nachts über die Elbe flüchteten – und manche kamen nach der Wende auch wieder zurück. Man mag sich das gar nicht mehr vorstellen – und wir können das wohl auch nicht. Gott sei Dank gehört diese Zeit aber der Vergangenheit an und wir können heute alle diese herrliche Natur genießen.

Eine Bootstour, die ist lustig

Ich war sehr erstaunt, dass das Ufer auf der „Westseite“ ursprünglicher und fast ein bißchen verwunschen aussieht. Klar, auf dieser Seite durfte alles wachsen wie es wollte, wohingegen auf der DDR-Seite der Kontrolle wegen Bäume und Sträucher immer geschnitten wurden. Daher sind die Ufereichen bei uns eben erst ca. 25 Jahre alt. Wir konnten auch viele Spuren von Bibern entdecken, doch leider versteckten sich die scheuen Tiere vor uns, obwohl wir den Motor ausmachten und still und leise über das Wasser ruderten. Aber auch das war toll.

So gaben wir irgendwann auf und machten uns auf den Heimweg. Dabei konnten wir noch einen Fischer beobachten, der seine Netze kontrollierte – so wie es schon seit vielen Generationen gemacht wird. Die Ausbeute war allerdings mehr als traurig und man kann diese Menschen nur bewundern, die so viel Zeit und Mühe verwenden, alte Berufe und Traditionen weiterzuführen. Wie lange es wohl so etwas noch geben wird?

Eine Bootstour, die ist lustig

Auf jeden Fall war es ein unvergesslicher Ausflug und tausend Dank an dieser Stelle an Dich, lieber Tommi.

Ein DDR-Relikt verschwindet

Foto oben: Der Südgiebel mit den Plastikfenstern und dem weißen Anbau rechts

Abriss des hässlichen Anbaus

Ein DDR-Relikt verschwindet

Gestern war ein großer Tag für unser denkmalgeschütztes Bauernhaus und auch für uns. Denn der zu DDR-Zeiten angebaute Eingangsbereich wurde endlich abgerissen. Solche Vorbauten waren damals sehr beliebt und man kann sie auch heute noch an vielen Häusern sehen. Sie mögen ja auch praktisch gewesen sein, aber zu unserem Bauernhaus passte es überhaupt nicht.

Ein DDR-Relikt verschwindet

Im Zuge dieser Baumaßnahme wurden damals wahrscheinlich auch die alten Holzfenster gegen die Plastikfenster im Südgiebel ausgetauscht, so dass das ganze Haus seinen Charme verlor. Der alte Spruchbalken wurde dabei ebenfalls einfach entfernt und wir konnten leider nicht in Erfahrung bringen, was ursprünglich einmal darauf stand.

Seit einigen Wochen wurde auch fleißig im Wirtschaftsteil gearbeitet und von den alten Hühner- und Schafställen ist inzwischen nichts mehr zu sehen. Der gesamte Teil wurde entkernt, erhielt neue Fundamente und eine Bodenplatte. Und ich finde, man kann sich die Gästezimmer schon richtig gut vorstellen!

Ein DDR-Relikt verschwindet

Nun ist endlich der Wohnteil an der Reihe und auch hier ist die Westseite schon entkernt und die Fundamente wurden erneuert. Mit großer Sorgfalt und viel Gefühl für die Bausubstanz bearbeiteten unsere Leute die alten Balken und schnitzen teilweise sogar Holzverbindungen von Hand. Diesem schönen alten Bauernhaus wieder Stück für Stück neues Leben einzuhauchen, ist für uns all die Mühe wert. Wir wollen eine Brücke bauen zwischen dem Gestern und Heute und können nur hoffen, dass uns der Denkmalschutz keine weiteren Steine mehr in den Weg legt.

Ein DDR-Relikt verschwindet