Ein ganz besonderes Fundstück

Foto oben: Bauerngarderobe im Shabby Chic

Das ist Vintage mit absolutem Wow-Effekt!

Letztes Jahr haben unsere Nachbarn ihre Scheune entrümpelt. Da es sich mittlerweile aber herumgesprochen hat, dass ich – fast – alles gebrauchen kann, entsorgt in unserem Umkreis niemand mehr etwas, ohne mich vorher zu fragen. Und so entdeckte ich unter all den alten, verdreckten und kaputten Dingen eine Garderobe.

Drehbare Kleiderhaken - so shabby
Drehbare Kleiderhaken – so shabby

OK, selbst ich musste erst zweimal hinschauen, so zugemüllt und schmutzig war sie. Und doch war da etwas, dass mir gleich gefiel: die Proportionen stimmten und ganz außergewöhnlich waren ihre Holzhaken, die sich ein- und ausklappen lassen. So etwas hatte selbst ich noch nicht gesehen. Mir wurde gesagt, dass dieses Teil bereits beim Kauf des Hauses kurz nach der Wende in der Tenne stand und wahrscheinlich für die Arbeitskleidung der Knechte herhalten musste. Daher wollte sie schon damals niemand mehr in der Wohnung haben und so ist sie schließlich in der Scheune in Vergessenheit geraten.

Ich musste sie erst einmal vom Staub und Spinnweben befreien, etwas abschleifen und habe ihr dann mit Kreidefarben ein neues Farbkleid verpasst. Mit Schablonentechnik bekam sie zwei französiche Lilien, einen Shabby-Chic-Aufdruck und ein Spitzenbord verleiht ihr nun ein wenig Romantik.

Shabby-Garderobe mit antiker Spitze - so romantisch!
Shabby-Garderobe mit antiker Spitze – so romantisch!

Und was soll ich sagen: ich bin begeistert. Niemand außer mir hat ihr Potential gesehen und so freue ich mich um so mehr, dass sie bald einen neuen Platz in der Suite „Uhlenhorst“ finden wird.

Alles wieder auf Anfang

Foto oben: Silvesterfete in unserer Tenne

und doch bleibt die Zeit nicht stehen.

Ja, unser Start ins neue Jahr war mit viel Arbeit verbunden. Aber auch ein voller Erfolg. Wir hatten eine tolle Silvesterfete, die all meinen Gästen und auch mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zeit mit der Familie zu verbringen, die normalerweise weit verstreut in Deutschland lebt, sich wieder näher kommen und Spaß miteinander haben – das ist doch das, was zählt. Und auch die jüngere Generation konnte sich zum ersten Mal etwas besser kennenlernen – beim Cocktail mixen an der Bar und gemeinsamen Karaoke singen!

Großbaustelle Tenne
Großbaustelle Tenne

Doch nun hat die Tenne wieder ihre alte Funktion als Werkstatt. Kaum zu glauben, wie gemütlich es hier an Silvester war …

Der Trubel ist also vorbei, es gab viel auf- und wegzuräumen und der Alltag hat uns wieder. Mein

Landhaus in der Wische

ist noch geschlossen, um diese Jahreszeit ist hier an der Elbe nicht viel los. Die beste Zeit also, sich in die Werkstatt zurückzuziehen und meine antiken Möbel in Shabby-Chic-Traumstücke für die neuen Suiten zu verwandeln.

Ich hoffe, auch Ihr habt im Januar etwas Ruhe um demnächst, wenn die Tage wieder länger werden, mit neuem Elan die Herausforderungen für das Jahr 2019 anzugehen.

Hier noch mein Spruch des Monats:

Alles wieder auf Anfang
Erneut Großbaustelle in Besandten

Foto oben: unsere Laufenten on Tour

Es herrscht wieder Chaos

Da ist sie nun also, die dunkle Jahreszeit. Kaum lasse ich unsere Laufenten aus dem Stall, kann ich sie schon wieder zurückbringen. Denn sie mögen die Dunkelheit gar nicht und beschweren sich lautstark, wenn ich zu spät dran bin. Da bin ich manchmal ganz schön im Stress.

Großbaustelle in Besandten
Großbaustelle in Besandten

Leider hat sich unser Grundstück mal wieder in eine Großbaustelle verwandelt. Auf der vorderen Warft haben wir nämlich mit dem Ausschachten der Fundamente für unseren Stall begonnen. Selbstverständlich ließ sich der Denkmalschutz diese Gelegenheit nicht entgehen, war bei den Baggerarbeiten zugegen und hat den Aufbau der Warft studiert. Dafür sind wir aber nun komplett mit dieser Behörde durch, wir haben auch alle Papiere eingereicht und unsere Denkmalschutzbescheinigung inzwischen tatsächlich erhalten. Juchhuuu!

Baustelle im Landhaus in der Wische
Baustelle im Landhaus in der Wische

Und als ob der viele Matsch im Garten noch nicht genug wäre, steht vor unserem Giebel mal wieder ein Gerüst. Denn wir müssen unsere Fenster mit Holzleisten abdichten und eine Leiter reicht dafür leider nicht. Aber ich hoffe doch, dass es bis zur Adventszeit wieder abgebaut werden kann. Weihnachtsstimmung kommt so jedenfalls nicht wirklich auf.

Weihnachtsbeleuchtung im Garten
Weihnachtsbeleuchtung im Garten

Apropos: dieses Jahr habe ich mir ganz besondere Mühe mit der Weihnachtsdeco und vor allem mit den Lichterketten im Garten gegeben. Das ist aber erst der Anfang, nach dem 1. Advent gibt`s Fotos von der kompletten Beleuchtung!

Waschtisch im Vintage-Look aus zwei alten Nachtschränkchen
Waschtisch im Vintage-Look aus zwei alten Nachtschränkchen

Und drinnen? Tja, da geht`s wegen Krankheit erst einmal etwas langsamer vorwärts. Ich werde im Zimmer „Deichkieker“ wohl erst nach dem 1. Advent mit dem Einrichten beginnen können. Aber der Waschtisch, den wir aus zwei alten Nachtschränkchen gebaut haben, ist supertoll geworden. Noch ist er nicht ganz fertig, denn erst der Vorhang in der Mitte gibt ihm dann das alte Flair. Aber ich wollte ihn Euch deswegen nicht vorenthalten.

… ach ja, und ab sofort findet ihr mich auch auf Instagram unter landhaus.in.der.wische

Erneut Großbaustelle in Besandten
Herbstzauber im Vintage-Stil

Foto oben: Meine Laufenten auf unserer Terrasse

Endlich Regen in Besandten!

Draußen stürmt und regnet es zum ersten Mal seit Monaten und beendet damit meine kreative Schaffenspause. Dieses Jahr bestand fast nur aus Sommer und ich war – wohl nicht als einzige – hauptsächlich damit beschäftigt, meine Pflanzen am Leben zu erhalten.

Ich glaube, ich habe mich noch nie so über den Herbst gefreut. Obwohl der Temperatursturz mal wieder viel zu heftig und schnell war, so dass selbst die Enten sich mit dieser Situation nicht sofort anfreunden können.

Dieser Jahrhundertsommer ist nun also vorüber, aber eröffnen konnte ich weder Landhaus in der Wische noch Dielen-Café. Nun sind wir dabei, Unterlagen von 6 langen Baujahren für den Denkmalschutz zusammenzustellen um die

Denkmalschutzbescheinigung

für das Finanzamt zu bekommen. Was für eine Mammutaufgabe – und frustrierend dazu, denn sicherlich wird vieles unserer Baukosten nicht anerkannt. Und da die Saison sowieso vorbei ist, können wir uns mit der Gewerbeanmeldung auch noch Zeit bis zum Frühjahr lassen. Ich trage es mit Fassung – das Finanzamt hoffentlich auch!

Immerhin hatten wir aber sehr viel Besuch von Freunden und Familie. Und alle haben mein Faible für alte Dinge bewundert, kamen aus dem Staunen über mein Sammelsurium nicht heraus und waren von den Suiten und meinem Frühstück begeistert.
Und erst die romantischen Badezimmer mit den bequemen Duschen ….

Sonntagsfrühstück im Landhau in der Wische
Sonntagsfrühstück im Landhau in der Wische

Ich konnte ein wenig Routine in meinem Bed&Breakfast entwickeln und werde im Winter einiges im Café wieder ändern, um besser arbeiten zu können. Die schönste Bestätigung ist aber, dass alle meine Besucher inzwischen die Elbe und meine neue Wahlheimat lieben gelernt haben.

Und ich verspreche, dass es hier im nächsten Jahr noch viel schöner sein wird!

Tag der offenen Tür im Landhaus

Foto oben: Landhaus in der Wische und Café-Diele

für Freunde, Nachbarn und Handwerker im Landhaus in der Wische!

Willkommensschild im Shabby Chic
Willkommensschild im Shabby Chic

Was für ein tolles Wochenende und auch der Wettergott hat es – übrigens den ganzen Mai hindurch – richtig gut mit uns gemeint. Hochsommer pur, einfach unglaublich!

Gäste in der Café-Diele
Gäste in der Café-Diele

Mit Hochdruck habe ich an der Einrichtung in meiner

CAFÉ-DIELE

gearbeitet und hätte es ohne die Hilfe unserer Freunde sicher nicht geschafft. All meine liebevoll zusammengesuchten Shabbymöbel und Vintagenippes wurden aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und fanden ihre Bestimmung in meinem Café. Gläser, Tassen, Teller wurden gespült, es wurde geputzt und gebacken und für Getränke und alles rund um den Grill waren die Männer zuständig. Wir waren ein tolles Team!

Einladung
Einladung

Kurz vor 16 Uhr standen bereits die ersten Gäste auf dem Deich, so dass der Anfang etwas hektisch wurde. Aber dann fanden ich und jeder meiner tollen Helfer seinen Platz und so wurde dieser Tag ein voller Erfolg. Alle waren begeistert und ich könnte mir gut vorstellen, dass nun die eine oder andere Kommode wieder aus dem Keller hervorgeholt wird, um ihr neues Leben einzuhauchen. Da müssen die Männer nun eben durch!

Live-Musik in der Café-Diele
Live-Musik in der Café-Diele

Aber auch die Kuchen fanden großen Anklang, der Kaffee wurde gelobt und unsere Nachbarn haben mit ihrer Gitarre und Gesang für Unterhaltung gesorgt.

Viele der Gäste sind bis spät in die Nacht geblieben, es wurde geredet, gelacht und so manchen Nachbarn haben wir nun ein wenig kennenlernen können.

Tja, der Mai und auch unser Einstand sind vorbei. Alles ist wieder aufgeräumt und nun müssen wir nächsten Monat dafür sorgen, dass wir alle Genehmigungen bekommen, um endlich eröffnen zu können.

Willkommen in der Café-Diele
Willkommen in der Café-Diele
Herzlich Willkommen in der Café-Diele

Foto oben: Die Café-Diele wird eingerichtet

Das Einrichten meiner Café-Diele beginnt!

Hier nun endlich die ersten Fotos aus meinem Café. Noch fehlen viele der Möbel – und natürlich meine kleinen gesammelten Fundstücke, die den Shabby Chic eben ausmachen. Aber es sieht doch bereits jetzt sehr gemütlich aus! Auch wenn ich erst noch putzen muss, bevor ich alles einräumen kann …

Meine alte Schwedenbank
Meine alte Schwedenbank

Nun hat meine heiß geliebte antike Schwedenbank auch ihren Platz gefunden und kommt in der Nische richtig gut zur Geltung.

Sie passt auf den Millimeter genau – so ist das eben, wenn Profis am Werk sind ….

alte Tür im Shabby Chic
alte Tür im Shabby Chic

Auch die alte Verbindungstür zur Tenne, die ein Geschenk von unserem Nachbarn war, ist toll geworden und strahlt im neuen Shabby-Look. Die antiken Fensterscheiben fehlen zwar noch, aber das ändert nichts an meiner Begeisterung.

kleine Backstube
kleine Backstube

Meine kleine „Backstube“ kann sich auch schon sehen lassen, obwohl Regale und Kühlschrank noch fehlen. Beides ist aber bestellt und so gibt es demnächst das erste „Testbacken“ für Familie und Freunde, denn eröffnen kann ich ja erst, wenn alle Genehmigungen vorliegen.

Leserbrief "Liebes Land"
Leserbrief „Liebes Land“

Ein kleines Highlight gab`s im April dann doch noch. In der Zeitschrift „Liebes Land“ las ich einen Artikel über eine Frau, die alte Kommoden zu Waschtischen umbaut. Daraufhin habe ich in einem Leserbrief Fotos von meinen antikenWaschtischen an die Redaktion geschickt und voilà – ich bin zum ersten Mal in einer Zeitung. Ganz sicher wird es nicht das letzte Mal sein!

2018 – Ich wär dann bereit

Foto oben: Wir und unser Bauernhaus anno 2008

für unser Landhaus in der Wische!

Tatsächlich im Endspurt!

Vor nunmehr 10 Jahren haben wir dieses Fleckchen Erde entdeckt und uns augenblicklich in die Lenzerwische und das niedersächsische Hallenhaus verliebt. Wir wussten sofort, dass wir hier unseren Traum vom Leben auf dem Land verwirklichen und zur Ruhe kommen können.

Und wir haben uns nicht getäuscht.

Elbe und ihre Auen
Elbe und ihre Auen

Die Natur, die Elbe, die Ruhe, die Menschen, unsere Tiere und

unser Landhaus in der Wische

haben ihren Zauber auch nach all diesen Jahren für uns nicht verloren. So viele Ideen und Träume haben mit Engagement, Zielstrebigkeit, Enthusiasmus, Kreativität, Arbeit – und natürlich Geld – Stück für Stück Gestalt angenommen. Viele Hürden mussten überwunden werden und ja, es gab auch schlaflose Nächte.

2018 - Ich wär dann bereit

Aber unser Durchhaltevermögen hat sich gelohnt und der Eröffnung meines Bed & Breakfast mit der Café-Diele steht nun hoffentlich bald nichts mehr im Wege.

Also bitte, liebes neues Jahr, bring uns einen schönen Sommer mit vielen Sonnentagen und lauen Sommerabenden – obwohl auch der Winter seine romantische Seite hat.

Winterromantik am Elbdeich
Winterromantik am Elbdeich
Kleiner Strand – ganz groß!

WER BRAUCHT DENN DA NOCH DAS MEER!

Das finden diese Urlauber wohl auch, die vor ein paar Tagen mit ihren kleinen Sportbooten einen faulen Sonnentag an „unserem“ Elbestrand verbrachten. Einen Strand für sich alleine zu haben – das gibt`s (fast) nur noch bei uns! Und wenn dann im nächsten Jahr mein Café geöffnet hat, stimmt auch die Verpflegung.

Und so bestätigt sich für mich einmal mehr, dass
ich nicht mehr im Stau stehen, Koffer schleppen, mich vom Flughafenpersonal unfreundlich behandeln lassen und stundenlang in engen Flugzeugen sitzen muss, um Urlaub machen zu

können.

Kleiner Strand - ganz groß!

Ich spaziere mit Amy einfach mal an die Elbe oder schwimme ganz alleine für mich im Badesee.

Kleine Auszeiten zwischendurch und Idylle pur.

Das sind kostbare Momente der Freude. In der Freude werden Dinge, Personen und Situationen als Geschenk erlebt, habe ich einmal irgendwo gelesen.

Erarbeiten oder gar verdienen kann man sich solche Momente nicht –

eben nur geschenkt bekommen.

Diese kleinen Glücksmomente machen für mich das Leben wertvoll.

Kleiner Strand - ganz groß!

Die Menschen suchen wieder die einfachen Dinge im Leben – Ruhe, unberührte Natur und Zeit. Viele unserer Freunde wollen keinen Massentourismus mehr und die meisten haben ja – genau wie wir – schon viel von der Welt gesehen. Eigentlich will man doch nur Erholung, vielleicht ein wenig Romantik, nette Gesellschaft, ein bißchen Spaß und einfach nur gut essen und trinken.

Und ich werde alles dafür tun, dass meine Gäste das hier finden!

Kleiner Strand - ganz groß!
Alles neu macht der Mai

Foto oben: …. jeder Millimeter zählt!

MEIN BED & BREAKFAST NIMMT GESTALT AN!

Dieser Monat war ganz nach meinem Geschmack.

Das Wetter war zwar anfangs durchwachsen, aber dann zeigte sich der Mai doch noch von seiner Sonnenseite. Wir hatten Besuch aus der alten Heimat und als echte Saarländer wurde die Boulesaison eröffnet. Wie schön, dass man wieder draußen sein, am Lagerfeuer sitzen und einfach nur Spaß haben kann. Denn das ist der Grund, weshalb wir hierher aufs Land gezogen sind.

Alles neu macht der Mai

Aber am meisten freue ich mich doch darüber, dass wir mit Hochdruck an der ersten Suite arbeiten. Es wird gestrichen, das Bad ist gefliest – und mein Job sind die Balken! Nein, ihr braucht mich nicht zu bedauern! Mit einem kleinen Pinsel die Kanten sauber zu streichen macht tatsächlich den Kopf frei – und jeder Balken, der fertig ist, bringt mich meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Einrichten und Dekorieren, näher.

Alles neu macht der Mai

Jetzt finden auch endlich meine über all die Jahre gesammelten Fundstücke so nach und nach ihren Platz. Ich bin manchmal selber erstaunt darüber, wie sich alles zusammenfügt. So habe ich vor fast sieben Jahren alte Fensterläden ersteigert. Und siehe da – sie passen perfekt als Shutter im oberen Schlafzimmer, natürlich im angesagten Shabby-Look.

Alles neu macht der Mai

Mit diesem Blick über die Elbe ist es zwar eigentlich eine Schande, das Fenster abzudunkeln. Aber das müssen dann die Gäste entscheiden ….

Alles neu macht der Mai

Ansonsten brüten die Störche fleißig, die Enten legen weiter täglich Eier und im Garten wächst und gedeiht alles – Gras und Unkraut natürlich zuerst. Aber so genau nehme ich es nicht, denn wir leben hier schließlich in der Natur und da gibt es ja gar kein „Unkraut“!

Ach ja, fast vergessen …. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr das neue Geländer sehen !!!!!

Alles neu macht der Mai
Hochsommer in Besandten

– unser privates Urlaubsparadies!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – schöner und vor allem erholsamer kann es im Süden auch nicht sein …

Urlaub zu Hause heisst für mich Lesestunden auf meiner Schaukel unter den Eichen, mit Amy in der Elbe schwimmen, auch mal Unkraut im Garten zupfen, umpflanzen, Mußestunden mit den Katzen und zwischendurch die Radfahrer auf dem Deich beobachten. Nein, ich möchte bei dieser Hitze nicht mit ihnen tauschen …

Hochsommer in Besandten

Auch wenn mich das Bewässern der jungen Pflanzen ganz schön auf Trab hält, bedauere ich diese Hitzewelle nicht. Die Elbe hat zur Zeit den niedrigsten Wasserstand seit 10 Jahren und man könnte fast zu Fuß auf die andere Seite gehen. Da kann man sich das Jahrhundert-Hochwasser vor drei Jahren nur noch schwer vorstellen. Und hoffentlich kommt so schnell auch keines wieder …

Jetzt in der Ferienzeit bekommen auch wir wieder Besuch von Freunden aus der alten Heimat. Und auch, wenn sich viele nicht vorstellen könnten, hier zu leben, genießen sie doch die Natur und kommen zur Ruhe. Wir frühstücken dann morgens immer lange, quatschen über alte Zeiten, die Zukunft und das Leben im Allgemeinen. Während die Urlauber dann Ausflüge machen, erledige ich mein Tagespensum. Abends grillen wir, Nachbarn kommen hinzu, wir schauen Freiluftkino und lassen es uns einfach gutgehen. Was will man mehr!

Hochsommer in Besandten

Und manchmal gibt`s auch ein richtiges Lagerfeuer! Abenteuerromantik pur – und das im eigenen Garten. Schöner geht`s nicht mehr!

Das denkt wohl selbst unser Storch. Es sieht fast so aus, als hätte er gar keine Lust in den Süden zu fliegen und würde viel lieber hier bleiben …

Hochsommer in Besandten

Schöne Ferien Euch allen!

Hochsommer in Besandten