Endlich alles wieder grün …

… und auch der Sommer ist da!

Endlich alles wieder grün ...

So lange haben wir auf die Sonne gewartet! Nach der langen Dürreperiode hat es in den letzten Tagen doch immer mal wieder geregnet und endlich ist das Gras gewachsen. Der Anfang meines Cafégartens ist gemacht und auch ein Staudenbeet ist bereits angelegt. Allerdings wird die Katzenminze wahrscheinlich nicht überleben ….

Nun muss alles nur noch wachsen und gedeien, was meine Geduld wie immer auf eine harte Probe stellt. Damit das Warten leichter fällt, schaffe ich mir eben ein paar persönliche Highlights – wie diesen romantischen Schutzengel, den ich in einem Antikmarkt ergattert habe.

Und dann sind da ja noch die Tiere – und nicht nur unsere eigenen, sondern auch die Gäste auf Zeit …

Endlich alles wieder grün ...

wie diese Kuhherde hinter unserm Deich

Endlich alles wieder grün ...

oder die Schafherde auf dem Deich und nicht zuletzt

dieser allerliebste Laubfrosch, der sich in der Wasserpumpe unseres Nachbarn einquartiert hat. E.T. lässt grüßen !

Es ist geschafft! Ich freue mich jedesmal, wenn ich im arbeitsreichen Alltag endlich einmal Zeit und Muße dafür finde, eine Idee, die mir schon lange im Kopf herumgespukt ist, in die Tat umzusetzen. Und wenn sich das Ergebnis dann noch sehen lassen kann, geht es mir besonders gut.

So war es mit den alten Bilderrahmen, die ich bei einem Flohmarktbummel ergattert hatte. Seit ewigen Zeiten standen sie nun in der Werkstatt und machten mir ein schlechtes Gewissen, weil ich mich immer noch nicht um sie gekümmert habe. So raffte ich mich letztes Wochenende entschlossen dazu auf und nahm das Projekt in Angriff. Das Wetter war auf meiner Seite – es regnete in Strömen. Perfekt!

Ich fing also an zu Schleifen, zu Malen und wieder zu Schleifen. Nach zwei neuen Farbschichten war ich zufrieden und dann bearbeitete ich noch die Kanten, um die Rahmen so richtig alt aussehen zu lassen. Zum Abschluss noch eine Wachsschicht und ich war zufrieden.

Sonntags kam dann der schöne Part – ich suchte mir Motive, schnitt sie zurecht, kramte nach alten Postkarten und Fotos und arrangierte alles so lange, bis es mir gefiel. Noch ein paar Kleinigkeiten hier und da – fertig!

Nach diesem Dekorationsakt saß ich abends ganz glücklich auf meiner Couch und lächelte meine Collage verliebt an. Es ist doch wirlich ein tolles Gefühl, wieder etwas Schönes für sein Zuhause geschaffen zu haben.

Endlich angekommen in der Lenzerwische

… endlich angekommen!

Jeden Morgen, wenn ich aufwache, bin ich aufs Neue erstaunt, dass wir nun tatsächlich in der Lenzerwische leben. Ich komme mir vor wie im Urlaub, trotz all der Arbeit!

Nach 4 langen Wochen, in denen wir in der ersten Etage irgendwie zurechtkamen, konnten wir inzwischen auch das Erdgeschoss beziehen. Und ich habe wieder eine Küche – welch ein Luxus! Noch ist zwar nicht alles komplett aufgebaut und es wird auch noch einige Zeit dauern, bis alles seinen endgültigen Platz gefunden hat. Aber sie ist schon jetzt traumhaft schön. All meine Ideen nehmen nun Gestalt an und Stück für Stück komme ich unserem Traumhaus näher. Seit vielen Tagen kann ich nun wieder Kartons auspacken und es ist wie Weihnachten, all die in den letzten 3 Jahren gesammelten Fundstücke wiederzuentdecken und festzustellen, wie gut alles zusammenpasst. Und manch eine Überraschung ist dabei – denn einiges hatte ich schon vergessen. Ihr könnt Euch also sicher vorstellen, wie gut es mir zur Zeit geht. Und all das Chaos um mich herum macht mir daher gar nichts aus. Selbst putzen macht Spaß, wobei ich sicher bin, dass das ganz schnell wieder nachläßt.

Auch unsere Katzen fühlen sich wohl und es ist oft lustig, die beiden draußen auf der Wiese beim Spielen zu beobachten. Vorgestern sind dann zwei Waschbärjunge über unser Grundstück spaziert. Ich war total begeistert, obwohl die Nachbarn hofften, dass die beiden weiterziehen. Sind die zwei nicht süß? Sie sind dann einmal durch unser altes Haus marschiert und dann weiter zum nächsten Grundstück. Sicherlich ist es besser so, aber ich war doch ein bißchen traurig.

Nachdem der Frühling insgesamt zu trocken war, ist der Sommer nun sehr verregnet. Daher gab es in den für Jungstörche entscheidenden ersten Wochen zu wenig Käfer und Würmer. So ist unser Storchenbaby leider verhungert. Außerdem hat sich der Storchenpapa ziemlich rar gemacht und kaum bei der Futtersuche geholfen. Das war sicherlich auch ein Grund, dass das Kleine es nicht geschafft hat. Schade!

Ach ja – wir haben tatsächlich unsere Baugenehmigung für das alte Haus bekommen. Leider mit neuen Auflagen und einigen Änderungen. Aber wir wollten uns nicht mehr aufregen und haben beschlossen, nun das Beste daraus zu machen. Die Details erzähle ich Euch bei Gelegenheit. Dann also bis bald!

Wer will sich denn da noch aufregen?
Wer will sich denn da noch aufregen?
Umzug auf Raten

Chaos pur

Ostern ist vorbei und ich habe es noch nicht einmal geschafft, Grüße zu verschicken. Tja, wie gesagt – es kommen auch wieder ruhigere Tage! Hoffentlich hattet Ihr wenigstens die Zeit, um Ostereier zu suchen und Euch vom Alltag zu erholen!

Dieses Wochenende hat es mich in die alte Heimat verschlagen um dort mal wieder nach dem Rechten zu sehen. Und auch Umzugskartons müssen so langsam gepackt werden. Deshalb bleibt aber trotzdem noch Zeit, mich wieder in der virtuellen Welt zurückzumelden. Wie schön, wenn das Internet problemlos funktioniert!

Was ist in den letzten Wochen nicht alles passiert. Laut Kalender sollte der Frühling beginnen, aber es wurde nicht wirklich warm. Die meiste Zeit war es an der Elbe sehr windig und ungemütlich. Trotzdem kamen auf dem Nachbarhof vier kleine Lämmchen zur Welt, die ich am liebsten von morgens bis abends beobachtet hätte.

Umzug auf Raten

Unsere Katzen durften nach zwei Wochen Hausarrest dann auch wieder an die frische Luft und waren mehr als erstaunt über die seltsamen Geschöpfe, die es in ihrer neuen Heimat zu sehen gab. Aber mittlerweile haben sich Mia und Hexe an die Schafe und Hühner gewöhnt und gehen mit uns auf dem Deich spazieren. Außerdem haben sie viele neue Katzenfreunde gefunden.

Umzug auf Raten

Letzte Woche habe ich die ersten Störche in der Lenzerwische gesichtet – allerdings sind dieses Jahr wegen der Kälte und Gegenwind (erzählte man uns) alle etwas später dran. Ich hoffe nun, dass unser Storch auf dem Nachbarhof auch bald ankommt und wir wieder das typische Klappern der Schnäbel hören können.

Manchmal passieren auf dem Land aber auch traurige Sachen. So hat der Fuchs letzte Woche alle zehn Hühner inklusive Hahn unseres Nachbarn totgebissen und man konnte nur noch die Federn einsammeln. Ich werde gut aufpassen, dass ein solches Schicksal unseren Hühnern, die wir hoffentlich irgendwann einmal haben werden, erspart bleibt!

Unser Neubau macht inzwischen Fortschritte – die Heizung funktioniert, der Estrich ist drin, wir haben fließend Wasser (erstmal nur aus einem Hahn!), der Kamin wurde geliefert und mein Traumherd ist angekommen. Nun gehen die Arbeiten an den Innenwänden weiter, Ende April werden die Fliesen verlegt und egal was kommt – im Mai ziehen wir ein! Wenn es sein muss auch mitten in die Baustelle!

Meine Werkstatt ist bereits provisorisch eingerichtet und das erste Projekt wird das Streichen unserer auf Ebay ersteigerten Eckbank sein. Viele meiner alten Möbel und gesammelten Fundstücke sollen hier den Shabby-Look bekommen, den ich so sehr liebe.

Zeitgleich geht allerdings der Kampf mit der Denkmalschutzbehörde und der ILE wegen der Baugenehmigung und Fördergelder für unser altes Bauernhaus weiter – aber das ist eine andere Geschichte.

Auf jeden Fall beginnt nun endlich unser neues Leben!

Möbelkauf mit Hindernissen

Foto oben: Foto Live-Kamera Februar 2012

Liebe auf den ersten Blick

Ende der Woche war es nicht mehr ganz so kalt, so dass nun alle Fenster eingebaut sind. Andauernd schaue ich mir die Bilder unserer Live-Kamera an und bin total begeistert.

Da es aber sonst im Moment von der Baustelle nichts zu berichten gibt, erzähle ich Euch von unseren Küchenmöbeln, die seit drei Jahren auf ihren Einsatz warten.

Im Frühjahr 2009 hatte mein Mann einen Geschäftstermin in der Nähe von Bad Salzuflen. Da es dort dasRomantik Hotel Arminius gibt und Bad Salzuflen zwar ein kleines, aber sehr schönes und liebenswertes Städtchen ist, habe ich ihn begleitet.

Tagsüber bummelte ich durch die Altstadt und entdeckte dasEinrichtungsgeschäft „Simply Country“ direkt in der Fußgängerzone – ein Traum für alle, die den französichen Landhausstil lieben. Also schleppte ich am nächsten Morgen meinen Mann dorthin. Auch er war begeistert und wir kamen mit der netten Verkäuferin ins Gespräch. Zwei Küchenschränke und ein Sideboard gefielen uns besonders, aber unser Haus war ja leider erst frühestens in einem Jahr fertig. Als sie uns nach Rücksprache mit ihrer Chefin erklärte, wir könnten die Möbel so lange im Geschäft stehen lassen, schlugen wir zu.

Liebe auf den ersten Blick
Liebe auf den ersten Blick

Damals waren wir noch voller Optimismus und ahnten nichts von den Problemen, die auf uns zukommen sollten. Als uns dann im Sommer 2010 aber klar wurde, dass sich unser Umzug noch lange hinziehen würde, mussten wir für die Unterbringung unserer Möbel eine andere Lösung finden.

Da ich selbst ja einmal Gästezimmer vermieten möchte, bin ich immer auf der Suche nach gemütlichen und besonderen Übernachtungsmöglichkeiten. So entdeckte ich ganz in unserer Nähe eine Ferienwohnung Unter den vier Linden in Nausdorf, die uns auf Anhieb gefiel. Noch schöner war, dass wir uns mit den Vermietern sofort prima verstanden und daraus inzwischen eine echte Freundschaft geworden ist. Bereits während der ersten Ferien dort boten sie uns an, unsere Küchenmöbel bei ihnen unterzustellen. Und weil wir spürten, dass das Angebot von Herzen kam, haben wir es angenommen.

Ich telefonierte also mit „Simply Country“ und die Eigentümerin bot mir tatsächlich an, die Möbel zusammen mit ihrem Mann an einem Wochenende persönlich zu unseren Freunden zu bringen. Sie stellten nur Mietwagen und Benzin in Rechnung und fuhren an einem Samstag 270 km hin und wieder zurück. Nicht nur, dass die Möbel fast eineinhalb Jahre kostenlos in ihrem Geschäft und später im Lager standen, sie mussten die Möbel nochmal aufladen und dann gemeinsam mit unseren Freunden wieder abladen. Es müssen wirklich sehr nette Menschen sein, denn eine solche Hilfsbereitschaft geht über normalen Kundenservice weit hinaus – zumal wir uns noch nicht einmal persönlich begegnet sind. Ich habe mich telefonisch natürlich tausendmal bedankt und wenigstens einen großen Blumenstrauß mit Fleurop geschickt.

Benjamin und Zelda 2009
Benjamin und Zelda 2009

Von da an standen die Möbel dann komplett verpackt in einem leerstehenden Zimmer unserer Freunde. Kein Bitten konnte sie dazu überreden, die Sachen auszupacken, so dass sie den Raum wenigsten hätten benutzen können. Sie trauten ihrem Hund wohl nicht und wollten meinen Shabby-Look auch nicht auf die Probe stellen. Und so blockierten ein Jahr lang drei große, hässliche Kisten ihr schönes Zimmer. Noch heute habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen.

Als wir dann im Frühjahr 2011 endlich unsere Baugenehmigung bekamen, haben wir die Möbel zum Herbstanfang dann schließlich in unser altes Haus gebracht – und dort stehen sie bis heute. Zwischendurch witzelten wir schon selber, dass die Schränke, bis sie endlich in unserer Küche landen, wahrscheinlich antik sind.

Diese Aktion zeigt, wie verrückt wir sind. Ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt, die Möbel kaufen, wenn das Haus noch gar nicht gebaut ist und dann einfach alles drumherum planen. Aber meine Landhausküche wird mich immer an die Menschen erinnern, die uns so uneigennützig geholfen haben. Und eines Tages werde ich mich mit einer besonderen Einladung für all die Hilfe bedanken!

Unser Neubau macht Fortschritte

Ruhe vor dem Sturm

Auch die zweite Februarwoche blieb eisig kalt und die Temperaturen lagen Tag und Nacht weit unter 0°C.

Trotzdem wurden am Donnerstag unsere Fenster angeliefert. Das war wieder ein Meilenstein, denn bevor diese nicht eingebaut sind, geht es im Innenbereich nicht weiter. Umso mehr habe ich mich gefreut, als dann tatsächlich am Freitag mit dem Einbau begonnen wurde. Nun hat unser Haus endlich ein Gesicht!

Im Moment läuft es tatsächlich überall so gut, dass es uns schon fast unheimlich ist. Nach all den Rückschlägen sind wir ziemlich vorsichtig geworden und freuen uns lieber nie zu früh.

Die Innentreppen sind bestellt und dann habe ich nach langem Suchen diese Anrichte im Shabby-Chic gefunden, die ich als Waschtisch umfunktionieren werde. In unser neues Haus kommen nur ausgesuchte Einzelstücke und nichts aus den großen Möbelgeschäften, in denen überall das gleiche steht. Viele meiner anderen gesammelten Fundstücke sind gebraucht und ich finde es immer spannend, wenn ich herausfinden kann, wem sie vorher gehört und wo sie vielleicht gestanden haben. Nur unser Sohn teilt meine Begeisterung für Altes nicht und besteht für sein Zimmer auf neue Möbel – was ich verstehen kann!

Einige Möbel werde ich weiß streichen, wie z.B. die alte Truheneckbank aus Dänemark, die in unsere Landhausküche kommt. Eine Eckbank zu haben, hatte sich mein Mann gewünscht, denn es erinnert ihn an seine Kindheit. Ich habe lange gesucht um ein Teil zu finden, dass nicht bieder und altbacken wirkt und bin tatsächlich kurz vor Weihnachten fündig geworden. Diese Bank steht nun schon im alten Haus und wartet auf meinen Einsatz!

Und dann habe ich noch meinen Traumherd bestellt – einen nostalgischen Falcon mit Gaskochfeld und zwei Backöfen!!! Wie toll wird es sein, am Wochenende zusammen mit Freunden darauf zu kochen und später am großen Tisch gemeinsam zu essen!!! Ach ja, nun fange ich doch wieder an zu träumen …

So schön die Winterbilder also sind, drücke ich trotzdem die Daumen, dass diese Eiszeit bald vorüber ist und es endlich Frühling wird. Bis wir allerdings in unser neues Haus einziehen können, gibt es noch sehr viel zu tun!

Spaziergang auf dem Deich
Spaziergang auf dem Deich