Ein ganz besonderes Fundstück

Foto oben: Bauerngarderobe im Shabby Chic

Das ist Vintage mit absolutem Wow-Effekt!

Letztes Jahr haben unsere Nachbarn ihre Scheune entrümpelt. Da es sich mittlerweile aber herumgesprochen hat, dass ich – fast – alles gebrauchen kann, entsorgt in unserem Umkreis niemand mehr etwas, ohne mich vorher zu fragen. Und so entdeckte ich unter all den alten, verdreckten und kaputten Dingen eine Garderobe.

Drehbare Kleiderhaken - so shabby
Drehbare Kleiderhaken – so shabby

OK, selbst ich musste erst zweimal hinschauen, so zugemüllt und schmutzig war sie. Und doch war da etwas, dass mir gleich gefiel: die Proportionen stimmten und ganz außergewöhnlich waren ihre Holzhaken, die sich ein- und ausklappen lassen. So etwas hatte selbst ich noch nicht gesehen. Mir wurde gesagt, dass dieses Teil bereits beim Kauf des Hauses kurz nach der Wende in der Tenne stand und wahrscheinlich für die Arbeitskleidung der Knechte herhalten musste. Daher wollte sie schon damals niemand mehr in der Wohnung haben und so ist sie schließlich in der Scheune in Vergessenheit geraten.

Ich musste sie erst einmal vom Staub und Spinnweben befreien, etwas abschleifen und habe ihr dann mit Kreidefarben ein neues Farbkleid verpasst. Mit Schablonentechnik bekam sie zwei französiche Lilien, einen Shabby-Chic-Aufdruck und ein Spitzenbord verleiht ihr nun ein wenig Romantik.

Shabby-Garderobe mit antiker Spitze - so romantisch!
Shabby-Garderobe mit antiker Spitze – so romantisch!

Und was soll ich sagen: ich bin begeistert. Niemand außer mir hat ihr Potential gesehen und so freue ich mich um so mehr, dass sie bald einen neuen Platz in der Suite „Uhlenhorst“ finden wird.

Herbstzauber im Vintage-Stil

Foto oben: Meine Laufenten auf unserer Terrasse

Endlich Regen in Besandten!

Draußen stürmt und regnet es zum ersten Mal seit Monaten und beendet damit meine kreative Schaffenspause. Dieses Jahr bestand fast nur aus Sommer und ich war – wohl nicht als einzige – hauptsächlich damit beschäftigt, meine Pflanzen am Leben zu erhalten.

Ich glaube, ich habe mich noch nie so über den Herbst gefreut. Obwohl der Temperatursturz mal wieder viel zu heftig und schnell war, so dass selbst die Enten sich mit dieser Situation nicht sofort anfreunden können.

Dieser Jahrhundertsommer ist nun also vorüber, aber eröffnen konnte ich weder Landhaus in der Wische noch Dielen-Café. Nun sind wir dabei, Unterlagen von 6 langen Baujahren für den Denkmalschutz zusammenzustellen um die

Denkmalschutzbescheinigung

für das Finanzamt zu bekommen. Was für eine Mammutaufgabe – und frustrierend dazu, denn sicherlich wird vieles unserer Baukosten nicht anerkannt. Und da die Saison sowieso vorbei ist, können wir uns mit der Gewerbeanmeldung auch noch Zeit bis zum Frühjahr lassen. Ich trage es mit Fassung – das Finanzamt hoffentlich auch!

Immerhin hatten wir aber sehr viel Besuch von Freunden und Familie. Und alle haben mein Faible für alte Dinge bewundert, kamen aus dem Staunen über mein Sammelsurium nicht heraus und waren von den Suiten und meinem Frühstück begeistert.
Und erst die romantischen Badezimmer mit den bequemen Duschen ….

Sonntagsfrühstück im Landhau in der Wische
Sonntagsfrühstück im Landhau in der Wische

Ich konnte ein wenig Routine in meinem Bed&Breakfast entwickeln und werde im Winter einiges im Café wieder ändern, um besser arbeiten zu können. Die schönste Bestätigung ist aber, dass alle meine Besucher inzwischen die Elbe und meine neue Wahlheimat lieben gelernt haben.

Und ich verspreche, dass es hier im nächsten Jahr noch viel schöner sein wird!

Sommerpause im Landhaus

Foto oben: Willkommen im Landhaus in der Wische – aber Vorsicht vor den Laufenten!

und die Hitzewelle reist nicht ab!

Was für ein Sommer! Seit nunmehr drei Monaten hat es nicht mehr geregnet – mit drei kleinen Ausnahmen – und die Trockenheit hält mich ganz schön auf Trab. Jeden zweiten bis dritten Tag wässern und auch das nützt kaum etwas. Aber hab ich mir nicht zum Jahresanfang einen tollen Sommer mit lauen Nächten gewünscht? Wenn ich geahnt hätte, wie sehr dieser Wunsch in Erfüllung gehen sollte ….

Riesige Strände an der Elbe
Riesige Strände an der Elbe

Daher auch die lange Schreibpause, denn die vielen Stunden im Garten stellen alles andere in den Hintergrund. So schön dieser Sommer für Urlauber – ja, und trotz allem auch für mich – ist, ist er für Elbe und auch für die Landwirtschaft eine Katastrophe. Unser schöner Fluss hat zur Zeit bei Lenzen einen Pegelstand von nur 84 cm – man könnte einfach auf die andere Seite laufen.

Elbstrand direkt an unserem Landhaus
Elbstrand direkt an unserem Landhaus

Unser Elbestrand ist traumhaft groß und natürlich gehe ich fast jeden Tag mit Amy schwimmen. Denn auch sie leidet in diesen heißen Tagen und freut sich jedesmal über eine Abkühlung.

Amy, unsere Golden Retriever Dame
Amy, unsere Golden Retriever Dame

Da hat sie wenigstens ein bißchen Bewegung, denn an lange Spaziergänge ist bei dieser Hitze erst gar nicht zu denken.

Ansonsten sind wir in den letzten zwei Monaten aber doch einen großen Schritt weitergekommen. Wir haben unsere Teilbaufreigabe vom Bauamt erhalten und auch die Trinkwasserüberprüfung war ohne Beanstandung. Nun müssen wir uns als nächstes mit dem Denkmalschutz in Verbindung setzen und danach fehlen noch die Gewerbeanmeldung mit Brandschutz und Gesundheitsamt. Also heißt es immer noch: Daumen drücken!

Café Diele im Landhaus in der Wische
Café Diele im Landhaus in der Wische

Die Café-Diele wurde aber bereits zum ersten Mal umgeräumt, denn es musste noch Platz für eine alte Couch geschaffen werden.

Ich übe fleißig Kuchen backen, Freunde haben bereits die Gästezimmer getestet und für „sehr gut “ befunden – auch mein Frühstück wurde hoch gelobt.

Katzenglück
Katzenglück

Selbst Hexe fühlt sich sichtlich wohl und hat beschlossen, hier einzuziehen.

Na dann – fehlt nur noch der Startschuss zur Eröffnung meiner

Café Diele!

Tag der offenen Tür im Landhaus

Foto oben: Landhaus in der Wische und Café-Diele

für Freunde, Nachbarn und Handwerker im Landhaus in der Wische!

Willkommensschild im Shabby Chic
Willkommensschild im Shabby Chic

Was für ein tolles Wochenende und auch der Wettergott hat es – übrigens den ganzen Mai hindurch – richtig gut mit uns gemeint. Hochsommer pur, einfach unglaublich!

Gäste in der Café-Diele
Gäste in der Café-Diele

Mit Hochdruck habe ich an der Einrichtung in meiner

CAFÉ-DIELE

gearbeitet und hätte es ohne die Hilfe unserer Freunde sicher nicht geschafft. All meine liebevoll zusammengesuchten Shabbymöbel und Vintagenippes wurden aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und fanden ihre Bestimmung in meinem Café. Gläser, Tassen, Teller wurden gespült, es wurde geputzt und gebacken und für Getränke und alles rund um den Grill waren die Männer zuständig. Wir waren ein tolles Team!

Einladung
Einladung

Kurz vor 16 Uhr standen bereits die ersten Gäste auf dem Deich, so dass der Anfang etwas hektisch wurde. Aber dann fanden ich und jeder meiner tollen Helfer seinen Platz und so wurde dieser Tag ein voller Erfolg. Alle waren begeistert und ich könnte mir gut vorstellen, dass nun die eine oder andere Kommode wieder aus dem Keller hervorgeholt wird, um ihr neues Leben einzuhauchen. Da müssen die Männer nun eben durch!

Live-Musik in der Café-Diele
Live-Musik in der Café-Diele

Aber auch die Kuchen fanden großen Anklang, der Kaffee wurde gelobt und unsere Nachbarn haben mit ihrer Gitarre und Gesang für Unterhaltung gesorgt.

Viele der Gäste sind bis spät in die Nacht geblieben, es wurde geredet, gelacht und so manchen Nachbarn haben wir nun ein wenig kennenlernen können.

Tja, der Mai und auch unser Einstand sind vorbei. Alles ist wieder aufgeräumt und nun müssen wir nächsten Monat dafür sorgen, dass wir alle Genehmigungen bekommen, um endlich eröffnen zu können.

Willkommen in der Café-Diele
Willkommen in der Café-Diele
Herzlich Willkommen in der Café-Diele

Foto oben: Die Café-Diele wird eingerichtet

Das Einrichten meiner Café-Diele beginnt!

Hier nun endlich die ersten Fotos aus meinem Café. Noch fehlen viele der Möbel – und natürlich meine kleinen gesammelten Fundstücke, die den Shabby Chic eben ausmachen. Aber es sieht doch bereits jetzt sehr gemütlich aus! Auch wenn ich erst noch putzen muss, bevor ich alles einräumen kann …

Meine alte Schwedenbank
Meine alte Schwedenbank

Nun hat meine heiß geliebte antike Schwedenbank auch ihren Platz gefunden und kommt in der Nische richtig gut zur Geltung.

Sie passt auf den Millimeter genau – so ist das eben, wenn Profis am Werk sind ….

alte Tür im Shabby Chic
alte Tür im Shabby Chic

Auch die alte Verbindungstür zur Tenne, die ein Geschenk von unserem Nachbarn war, ist toll geworden und strahlt im neuen Shabby-Look. Die antiken Fensterscheiben fehlen zwar noch, aber das ändert nichts an meiner Begeisterung.

kleine Backstube
kleine Backstube

Meine kleine „Backstube“ kann sich auch schon sehen lassen, obwohl Regale und Kühlschrank noch fehlen. Beides ist aber bestellt und so gibt es demnächst das erste „Testbacken“ für Familie und Freunde, denn eröffnen kann ich ja erst, wenn alle Genehmigungen vorliegen.

Leserbrief "Liebes Land"
Leserbrief „Liebes Land“

Ein kleines Highlight gab`s im April dann doch noch. In der Zeitschrift „Liebes Land“ las ich einen Artikel über eine Frau, die alte Kommoden zu Waschtischen umbaut. Daraufhin habe ich in einem Leserbrief Fotos von meinen antikenWaschtischen an die Redaktion geschickt und voilà – ich bin zum ersten Mal in einer Zeitung. Ganz sicher wird es nicht das letzte Mal sein!

Pause vom Landleben

Foto oben: Regenwolken über der Elbe

und Pause vom Bauen!

Tja, eigentlich wollte ich gar nicht mehr in Urlaub fliegen. Aber erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Hab ich, glaub ich, schon früher mal erwähnt!

So gibt es diesen Monat nur ein sehr kurzes Baustatement mit Chaos-Fotos aus der Café-Diele.

Regal im Shabby-Chic
Regal im Shabby-Chic

Wenn man`s nicht weiß, sieht man natürlich nicht, was alles schon gemacht wurde. Der Boden ist verlegt, gestrichen und sieht nur so häßlich aus, weil er mit Pappe abgedeckt ist. Die Wände sind gestrichen, die öffentlichen Toiletten gefliest und die Treppe wird Anfang März eingebaut.

Küchenmöbel aus Schweden!
Küchenmöbel aus Schweden!

Gestern haben wir die ersten Küchenmöbel von unserem Lieblings-Schwedenmöbelhaus zusammengebaut!!! Das hat – wie immer – auch einige Nerven gekostet, aber nun stehen die ersten Schränke!

Theke in der Café-Diele
Theke in der Café-Diele

Trotzdem gibt es noch viel zu tun, bevor ich mein Café einrichten kann und ich hoffe, dass es in den nächsten Wochen mit Riesenschritten weitergeht.

Aber die Theke kann man schon erahnen ….

Und wenn ich dann wieder zu Hause bin, ist auch hoffentlich der Frühling endlich da!

Bis dahin alles Liebe

Eure Christiane

Unser Landhaus in der Wische

Foto oben: Wohnzimmer „Suite Uhlenhorst“

Zimmer voller Gemütlichkeit!

Es ist geschafft. Pünktlich zum Jahresende sind die ersten beiden Suiten fertiggestellt und auch (fast) komplett eingerichtet. Was soll ich sagen, ich zeige Euch einfach die ersten Fotos und überlasse Euch das Urteil.

Auf den letzten Drücker wurde das Café noch gestrichen, der Holzboden verlegt

Dänisches Fensterelement zur Tenne
Dänisches Fensterelement zur Tenne

und das Fensterelement in der Tenne eingebaut.

Wir können also alle in den verdienten Weihnachtsurlaub gehen und uns erholen.

Das wünsche ich Euch ebenfalls, dass Ihr zur Ruhe kommen könnt, eine glückliche Zeit mit Euren Liebsten verbringt und Eure Pläne und Wünsche für 2018 in Erfüllung gehen mögen.

Ein frohes neues Jahr
Eure Christiane

Die Weihnachtszeit naht

Foto oben: Laufenten müssen draußen bleiben

Aber der Regen nimmt kein Ende!

Laufentengeschnatter
Laufentengeschnatter

Gott sei Dank ist der November nun vorbei. Ich weiß, man sollte sich eigentlich nicht wünschen, dass die Zeit vergeht, denn jeder Tag ist kostbar. Und doch, wenn man sehnsüchtig auf etwas wartet, dann gewinnt die Ungeduld eben doch die Oberhand.

Couchtisch im Shabby Chic
Couchtisch im Shabby Chic

So viel habe ich in den letzten Wochen gestrichen, lackiert und geräumt und trotzdem sind meine beiden Gästezimmer nicht ganz fertig. Daran sind natürlich all meine Shabby-Chic-Ideen schuld und so sollte ich mich nicht beschweren.

Weihnachtsdeko aus den USA
Weihnachtsdeko aus den USA

Mit Feuereifer habe ich mich daher wieder meiner Weihnachtsdeko gewidmet und die ersten Sachen im Garten und Haus verteilt. Alles musste vom Speicher geholt werden und vom vielen Leiter hoch und runter habe ich einen ganz schönen Muskelkater bekommen. Fit hält es wenigstens!

Meine Tiere haben mich allerdings etwas ausgebremst. Erst musste die arme Amy am Ohr operiert werden. Und dann wurde die kleinste Laufente von einem Raubvogel schwer verletzt. Amy hat wohl das Schlimmste verhindert und sie gerettet. Die Tierärztin hat sie am Hals und Bauch nähen müssen – und die Ente hat es tatsächlich geschafft.

Ente gut - alles gut!
Ente gut – alles gut!

Noch sieht sie ziemlich gerupft aus und humpelt etwas langsam ihren Kollegen hinterher, aber jeden Tag geht`s besser. Amy`s Ohr ist auch wieder in Ordnung und so kann ich sagen:

ENTE GUT – ALLES GUT !

Nun hoffe ich, dass die Adventszeit etwas ruhiger wird und wünsche Euch allen einen schönen und gemütlichen 1. Advent!

Weihnachtsdeko
Weihnachtsdeko

Ein Haus auf dem Lande

– wer wünscht sich das nicht. Den hektischen Alltag hinter sich lassen und seine innere Ruhe und Ausgeglichenheit wiederzufinden. In der Stadt sind wir einer verwirrenden Fülle an Reizen ausgesetzt und wir stehen oftmals unter einem stillen, aber allzeit präsenten Zwang, aus dem Haus zu gehen, mehr zu unternehmen, mehr zu erleben. Aber all die Dinge, mit denen wir uns beschäftigen könnten, schmälern doch auch auf irgendeine Art das Vergnügen an dem, was wir gerade tun. Je älter man wird, desto mehr erkennt man dies. Auf dem Land ist das meist ganz anders. Hier zieht das Leben nicht in gleicher Weise an uns vorüber – alles spielt sich in beschaulicherem Tempo ab. Wir haben wieder Zeit, den Augenblick zu genießen, Ereignisse zu planen, ihnen freudig entgegen zusehen und sie im Nachhinein noch einmal Revue passieren zu lassen. Man hat nicht die permanente Qual der Wahl, die letztlich ebenso anstrengend ist, wie sie anfänglich belebend erscheint. Landleben bedeutet, auf sich selbst angewiesen zu sein, und es beflügelt dazu, Dinge, Beziehungen und Ereignisse zu pflegen – die Auswahl mag geringer sein, doch was und wen wir vorfinden, erlangt vergleichsweise größere und bewusster empfundene Bedeutung.

Wer will seinen Urlaub schon im Hotelzimmer verbringen? Wohl niemand. Und doch wünscht sich jeder ein behagliches, gemütliches Zimmer, in dem man sich Zuhause fühlen und einen schönen Urlaubstag ausklingen lassen kann. Und wo man morgens gerne aufwacht. Trotzdem soll es aber natürlich nicht genau wie das eigene Zuhause sein. Kein Gast will sich in den Ferien wie zu Hause fühlen, wo man seine Betten selber machen, den Frühstückstisch decken und Brötchen kaufen gehen muss. Wenn man sich im Urlaub zu Hause fühlen wollte, könnte man ja gleich zu Hause bleiben. Irgendwie ist aber doch was dran an diesem Reden über Zuhause-Gefühl, sich auszukennen und wohlzufühlen. Daher sind unsere Zimmer einfach schön und harmonisch, komfortabel und auch funktional eingerichtet. Damit Sie sich leicht zurechtfinden und nichts vermissen, alles soll stimmen. Und wenn Sie anreisen, warten wir schon auf Sie und freuen uns, dass Sie da sind. Wir begrüßen Sie persönlich und heißen Sie herzlich Willkommen. Damit Sie sich doch ein bischen wie zu Hause fühlen. Ihre Christiane Karr