Eiskalter Frühlingsanfang an der Elbe

Foto oben: Bauernhaus im Winterschlaf

mit Schneegestöber und einem traurigen Ereignis!

Ich war doch schon auf Frühling eingestellt und dann sowas! Schnee zum Frühlingsanfang und eisige Temperaturen. Da hatte ich mir unser Nachhause kommen doch etwas anders vorgestellt.

Baumschnitt in Besandten
Baumschnitt in Besandten

Und dann sah es im Garten aus, als hätte ein Sturm getobt. Denn während unseres Urlaubs wurden die Eichen endlich von den vielen abgestorbenen Ästen befreit. Nun können wir auch wieder die Elbe sehen. Gott sei Dank konnte die Feuerwehr das viele Holz für das Osterfeuer gut gebrauchen. So hat das Timing wenigstens gepasst.

Auch die Café-Diele macht Fortschritte. Theke, Heizkörperverkleidungen, Treppe und sogar die Küchenmöbel sind eingebaut, aber vieles muss noch gestrichen werden. Mein Job – doch der Countdown läuft ….

Leider kann ich mich darüber nun gar nicht mehr so richtig freuen. Denn unsere Mia ist gestorben und sie fehlt mir sehr. Es tröstet mich ein wenig, dass wir sie im Garten neben unserem Engel begraben konnten – so ist sie irgendwie doch noch bei uns!

Aber es wird noch dauern, bis ich wieder zur Tagesordnung übergehen kann.

unsere sibirische Waldkatze Mia
unsere sibirische Waldkatze Mia

So entspannt konnte nur Mia sein – und so werde ich sie in Erinnungung behalten.

2018 – Ich wär dann bereit

Foto oben: Wir und unser Bauernhaus anno 2008

für unser Landhaus in der Wische!

Tatsächlich im Endspurt!

Vor nunmehr 10 Jahren haben wir dieses Fleckchen Erde entdeckt und uns augenblicklich in die Lenzerwische und das niedersächsische Hallenhaus verliebt. Wir wussten sofort, dass wir hier unseren Traum vom Leben auf dem Land verwirklichen und zur Ruhe kommen können.

Und wir haben uns nicht getäuscht.

Elbe und ihre Auen
Elbe und ihre Auen

Die Natur, die Elbe, die Ruhe, die Menschen, unsere Tiere und

unser Landhaus in der Wische

haben ihren Zauber auch nach all diesen Jahren für uns nicht verloren. So viele Ideen und Träume haben mit Engagement, Zielstrebigkeit, Enthusiasmus, Kreativität, Arbeit – und natürlich Geld – Stück für Stück Gestalt angenommen. Viele Hürden mussten überwunden werden und ja, es gab auch schlaflose Nächte.

2018 - Ich wär dann bereit

Aber unser Durchhaltevermögen hat sich gelohnt und der Eröffnung meines Bed & Breakfast mit der Café-Diele steht nun hoffentlich bald nichts mehr im Wege.

Also bitte, liebes neues Jahr, bring uns einen schönen Sommer mit vielen Sonnentagen und lauen Sommerabenden – obwohl auch der Winter seine romantische Seite hat.

Winterromantik am Elbdeich
Winterromantik am Elbdeich
Frühjahrsmüdigkeit

und was ich dagegen tue!

Es sind wie immer die kleinen Dinge im Leben, die glücklich machen. Im Februar, der wettermäßig überwiegend ungemütlich daherkommt, muss man sich schon ein wenig anstrengen, um nicht in eine Winterdepression zu verfallen.

Dank Internet (Fluch und Segen zugleich!) bin ich also meist damit beschäftigt, mir für unseren Garten neue Anregungen zu suchen und da fällt das Träumen und Planen dann gar nicht mehr so schwer. Das meiste davon wird dann zwar leider aus Zeitmangel doch erst einmal nicht umgesetzt, aber es überbrückt wenigstens die triste Jahreszeit.

Frühjahrsmüdigkeit

Kommen dann die ersten Sonnentage – so wie heute zum Beispiel – spaziere ich durch den Garten und schaue, wo die ersten Knospen, Schneeglöckchen, Osterglocken und Co. zum Vorschein kommen. Da kann der Frühling doch wirklich nicht mehr sooo weit weg sein ….

Und zwischendurch bin ich natürlich immer mal wieder in der Werkstatt, um meine gesammelten Möbel und Dekosachen „gästezimmertauglich“ herzurichten.

Der erste Schnee in diesem Jahr

und schon bin ich in Weihnachtsstimmung!

Zugegeben – typisch war der November in diesem Jahr nicht.

Der erste Schnee in diesem Jahr

Zuerst war es viel zu warm, so dass der Winterjasmin blühte und sogar meine Kletterrosen wieder Knospen bekamen. Nebel hatten wir nur an den ersten drei Novembertagen. Dann aber so heftig, dass genau an dem Wochenende, an dem ich seit Jahren zum ersten Mal wieder verreiste, Flüge gestrichen und ich eine ungeplante Nacht in Amsterdam verbringen musste.

In Zukunft bleibe ich wieder zu Hause!

Und nun haben wir den ersten Schnee. Dicke Flocken flogen am Wochenende vom Himmel und blieben dann sogar eine zeitlang liegen. Vom Fenster aus habe ich dem Treiben mit einer Tasse Kaffee zugeschaut und mich wie ein Kind darüber gefreut.

Schade nur, dass es mit der weißen Pracht in unserer Region so selten an Weihnachten funktioniert.

Aber wünschen kann ich es mir ja!

Der erste Schnee in diesem Jahr

Erst einmal ist der Spuk allerdings wieder vorbei! Daher konnten die letzten Außenarbeiten doch noch abgeschlossen werden. Nun haben wir rund ums alte Haus einen gepflasterten Weg, die Zufahrt zum Deich wurde begradigt und ein letztes Beet ist fürs nächste Frühjahr vorbereitet.

Der erste Schnee in diesem Jahr
Ganz schön viel ist schon passiert

und doch gibt es noch viel zu tun!

Schaut Euch mal an, wie unser Altbau noch vor einem Jahr aussah

und was sich in 12 Monaten alles verändert hat – Wahnsinn!

Ganz schön viel ist schon passiert

Und trotzdem bin ich oft voller Ungeduld und möchte am liebsten, dass alles schon fertig wäre. Immer stelle ich mir vor, wie es wohl in ein paar Jahren hier aussehen wird. Dabei ist doch gerade der Weg dorthin das Spannende und Aufregende. Warum schaffe ich es also trotzdem oft nicht, einfach nur im Jetzt zu leben?

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass wir eben immer noch zu sehr im beruflichen Alltag verwurzelt sind, wir so viele verschiedene Dinge gleichzeitig erledigen müssen. Aber wir arbeiten daran, dass es einfacher wird und sind dabei, viele Knoten zu entwirren. Das ist eben nicht immer so einfach und braucht auch seine Zeit. Und schon sind wir wieder beim Thema ….

Ganz schön viel ist schon passiert

Heute habe ich mir nämlich die Zeit genommen und bin mit Amy spazieren gegangen. Die Elbe hat ihr Winterhochwasser, nicht bedrohlich, nur die Wiesen sind überflutet. Und obwohl alles nur grau in grau ist, hatte es eine ganz eigene, fast mystische Stimmung.

Ganz schön viel ist schon passiert

Ja, auch ich habe das Gefühl, die Jahre würden immer kürzer , selbst hier auf dem Land. Da nützt es auch wenig, dass der Januar der Monat der Ruhe ist und die Natur im Winterschlaf liegt. Die Tage sind so kurz, dass – wenn überhaupt – sich nur um die Mittagszeit mal Spaziergänger auf den Deich verirren – und Touristen gibt es schon gar nicht. Aber genau das ist auch einer der Gründe, warum wir uns in diese Gegend verliebt haben. Im Herbst und Winter die Einsamkeit, ohne alleine zu sein und im Frühjahr und Sommer die vielen Begegnungen mit Nachbarn und Urlaubern auf dem Deich und hoffentlich auch irgendwann in unserem Café und Bed & Breakfast.

Ganz schön viel ist schon passiert

Auf ein unvergessliches und spannendes Jahr 2015!

Eure Christiane

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Kleine Bauernhaus-Verhüllung

Ich finde, dieses Foto erinnert sehr an die Reichstagsverhüllung 1995 in Berlin. Aber wir haben das an nur einem Tag geschafft und ohne jahrelange Vorplanung.Wahrscheinlich bleibt unser „Kunstobjekt“ noch bis in den Mai hinein verhüllt – wer weiß, vielleicht werden wir ja noch berühmt.

Und so sah es noch Ende Januar auf der Baustelle aus. Irgendwie wurde es zum Dejà-vu, denn es ist exakt zwei Jahre her, dass wir ebenfalls bei Schnee und eisiger Kälte Ende Januar das Dach auf unserem neuen Haus gedeckt hatten.

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Immerhin konnte man sich dieses Mal am Lagerfeuer etwas aufwärmen – Glühwein gab es aus Sicherheitsgründen aber keinen, nur heißen Kaffee.

Und so sieht unser Bauernhaus nun heute aus. Das Dach mit einer Gaube auf jeder Seite ist toll geworden. Die Verwandlung vom Aschenputtel zur Prinzessin hat begonnen.

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Die Gästezimmer in der ersten Etage werden eine traumhafte Aussicht über die Elbe haben. Und das gibt es in der Lenzerwische so sonst nirgends!

Auch ist das Wetter dieses Jahr wunderschön und bei 15°C in der Mittagssonne haben wir uns vom Winter verabschiedet und träumen vom Frühling!

Ende und Neuanfang

Im Rythmus der Jahreszeiten

! 2 0 1 4 !

Geht es Euch auch so? Ich brauche immer einige Tage, um mich an die neue Jahreszahl zu gewöhnen und regelmäßig verschreibe ich mich beim Datum. Und doch verfliegt die Zeit so schnell und der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast wieder vorbei.

Den Januar mochte ich von allen Monaten des Jahres immer am wenigsten. Er ist lang, kalt, dunkel, die Freude und Aufregung über Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Frühling ist noch sooo weit entfernt. Aber seit wir auf dem Land leben, lerne ich langsam wieder, mich auf den Zyklus der Natur einzulassen und sehe diese „erzwungene Ruhe“ positiv.

Ein ruhiger, stressfreier Jahresanfang tut gut und gibt mir Zeit, mich nicht nur in Gedanken auf das neue Jahr vorzubereiten. Zu wissen, wo man hin will, hilft, sich nicht zu verzetteln und das Wesentliche im Auge zu behalten. Und deshlab genieße ich diese Tage „vor dem Sturm“, tanke neue Kraft und bin neugierig auf das, was das neue Jahr bringen wird.

Dieser Jahresanfang war in ganz Deutschland recht mild und auch, wenn es manchmal nachts Minustemperaturen gab, konnte man das nicht wirklich als Winter bezeichnen. Die meisten Menschen freuen sich darüber, aber ich liebe glitzernde, schneebedeckte Landschaften – besonders bei strahlend blauem Himmel – und war daher glücklich über die wenigen Flocken, die bei uns dann doch noch vom Himmel fielen. Unsere Großbaustelle sieht nun gleich viel ordentlicher und heller aus und der Matsch hört auf, weil die Erde gefroren ist. Und ich bekomme Lust auf eine Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Eisstockschießen oder einen Schneemann zu bauen – so wie im letzten März. Doch dafür reicht das bißchen Schnee leider nicht und so muss ich mich mit meinem Holzschneemann begnügen. Der ist aber doch auch toll, oder?

Die Arbeiter und Zimmerleute freuen sich natürlich nicht über die eisigen Temperaturen, die inzwischen hier im Norden herrschen. Tapfer haben alle trotzdem jeden Tag auf dem Dach und draußen gearbeitet. Als kleinen Dank gabs heißen Kaffee und einen warmen Pausenraum – immerhin.

Ende und Neuanfang

So sah unser altes Bauernhaus also letzte Woche aus. Eingepackt in Folie und Gerüsten war es so häßlich wie noch nie. Aber seht selbst, was ein bißchen Schnee bewirken kann. Alles Dunkle und Düstere ist verschwunden und nun dauert es auch nicht mehr lange, bis das Dach gedeckt ist. Und dann verschwinden immerhin die Seitengerüste !!!!

Ende und Neuanfang

So wünsche ich Euch allen noch einmal ein glückliches, zufriedenes, ideen- und erfolgreiches Jahr, in dem viel Zeit für ein Miteinander mit Familie und Freunden bleibt – und ganz viel Grund zu lachen.

Bis bald

Eure Christiane

Ein Schneemann im März

Das ist Hubert K.!

Kaum zu glauben, aber wir waren heute morgen eingeschneit! So kommen wirklich keine Ostergefühle auf und zum Eierfärben habe ich irgendwie auch keine Lust. Angeblich ist es der kälteste März seit es Wetteraufzeichnungen gibt.

Nach dem ersten Schreck habe ich dann das Beste daraus gemacht und einfach mal wieder einen Schneemann gebaut. Ist er nicht toll geworden?

Ein Schneemann im März

Ohne Amy`s Hilfe hätte ich das natürlich nicht geschafft!

Ein Schneemann im März

Und zur Belohnung sind wir dann noch lange spazieren gegangen.

Was für ein toller Tag!

Abschied vom Winter

Foto oben: Sobald die Elbe Hochwasser hat, haben wir einen See im Garten!

Stimmung wie im Skiurlaub

Abschied vom Winter

Bei eisiger Kälte und Sonnenschein war es heute der perfekte Tag, endlich auf unserer zugefrorenen Wasserfläche im Garten meine ersteigerten Eisstöcke auszuprobieren.

Abschied vom Winter

Wie bei den Profis hat Tommi die Eisbahn immer wieder freigefegt!

Abschied vom Winter

Wir hatten unglaublichen Spaß und gegen die Kälte gab`s natürlich auch einen Glühwein.

Da es laut Wetterbericht der letzte kalte Wintertag sein soll, war es ein gelungener Abschied.

Abschied vom Winter

Jetzt soll bitte der Frühling kommen !!!

Eiszeit in Deutschland

Foto oben: Winterhochwasser an der Elbe

und gute Nachrichten vom Amt

Wahnsinn – wir haben es Dank unseres Architekten geschafft! Die Denkmalschutzbehörde hat die Fenster unseres Neubaus abgehakt und auch der Brand- und Katastrophenschutz hat unserem Bauantrag für den Altbau zugestimmt. Wir sollen aber das Giebelfenster in der alten Räucherkammer in der Größe den anderen Fenstern anpassen. Vielleicht stimmt der Denkmalschutz diesem Vorschlag ja nun doch noch zu! Das wäre echt toll. Stück für Stück geht es eben weiter und ich bin endlich wieder optimistisch.

Schlittschuh- oder Eisstockbahn?
Schlittschuh- oder Eisstockbahn?

Nun kann ich meinen Träumen auch wieder freien Lauf lassen. Die Fotos, die ich von unserem Grundstück bekommen habe, entschädigen mich wie immer für vieles. Doch wieviel schöner wäre es, die Elbe bei Hochwasser nun live sehen zu können? Auf unserem Grundstück steht an vielen Stellen das gefrorene Wasser und im Schnee sieht die Landschaft so sauber und ruhig aus. Tatsächlich könnten wir auf den Wiesen an vielen Stellen Schlittschuh laufen! Und ich nehme mir fest vor, das im nächsten Winter – vielleicht mit Freunden bei einem Glühwein – mal auszuprobieren. Oder wir könnten Eisstockschießen und bräuchten dafür noch nicht einmal in Skiurlaub zu fahren!

Baustelle bei -22°C
Baustelle bei -22°C

Dass es so kalt werden würde – nachts fielen die Temperaturen in Deutschland teilweise bis auf -28°C – hätte Anfang Januar niemand für möglich gehalten. Aber dann hat der Winter umso heftiger zugeschlagen und in Osteuropa sind schon über 290 Menschen erfroren. Unsere armen Zimmerleute auf der Baustelle, die bei dieser Kälte das Dach fertigstellen mussten, taten mir wirklich leid. An dieser Stelle vielen Dank für Euren Einsatz!!!

Aber ein Neuanfang ist auch immer gleichzeitig ein Abschied. Das wurde mir diese Woche bewusst, als ich Fotos von jedem Zimmer unseres jetzigen Hauses gemacht habe, um ein Exposé für den Verkauf zu erstellen. Auch dieses Haus haben wir geplant, gebaut und den Garten eigenhändig angelegt. Vor zehn Jahren sind wir hier eingezogen und unser Sohn hat einen Großteil seiner Kindheit hier verbracht, hat den Kindergarten und die Grundschule im Ort besucht und Freunde gefunden.

Bald fängt für uns nun ein neuer Lebensabschnitt an! Wir glauben fest daran, dass sich all die Arbeit, der Ärger und unser Einsatz lohnen und das Bauprojekt in der Lenzerwische einmal unser Traumdomizil wird.

alte Weiden
alte Weiden