Denkmalschutz als Wirtschafsbremse
Wie Ihr inzwischen wißt, sind wir in die dünnbesiedelste Gegend Deutschlands gezogen. Die Menschen arbeiten hier imTourismus, in der Landwirtschaft und in kleinen Handwerksbetrieben. Viele Häuser stehen leer und die Jugendlichen ziehen weg, weil es hier keine Arbeit gibt.
Nachdem wir unser altes Bauernhaus 2008 gekauft haben und an die Planung gingen, mussten wir uns wie jeder andere auch Gedanken über die Finanzierung machen. Hilfe versprachen Wirtschaftsförderungen, die mit staatlicher Hilfe unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse geben.
Die Wirtschaftsförderung in Perleberg ermutigte uns dazu, das Bauernhaus als kleines Landhotel umzubauen. Ab 12 Zimmern und der Schaffung von Arbeitsplätzen sagten sie uns Zuschüsse in Höhe von ????? zu. Zusammen mit unserem Architekten erarbeiteten wir also einen ersten Plan, um damit Vorgespräche mit dem Denkmalschutz zu führen.
Dort
Da hatten wir aber die Rechnung ohne den Denkmalschutz gemacht. Denn die strichen uns schon einmal von vorneherein 5 Zimmer und erlaubten uns den Ausbau des Dachstuhls über der Tenne nicht. Was an sich schon seltsam ist, denn wir hätten in einer sehr ländlichen Gegend weitere Arbeitsplätze geschafft und die Lenzerwische einmal mehr für Touristen interessant gemacht.