Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Kleine Bauernhaus-Verhüllung

Ich finde, dieses Foto erinnert sehr an die Reichstagsverhüllung 1995 in Berlin. Aber wir haben das an nur einem Tag geschafft und ohne jahrelange Vorplanung.Wahrscheinlich bleibt unser „Kunstobjekt“ noch bis in den Mai hinein verhüllt – wer weiß, vielleicht werden wir ja noch berühmt.

Und so sah es noch Ende Januar auf der Baustelle aus. Irgendwie wurde es zum Dejà-vu, denn es ist exakt zwei Jahre her, dass wir ebenfalls bei Schnee und eisiger Kälte Ende Januar das Dach auf unserem neuen Haus gedeckt hatten.

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Immerhin konnte man sich dieses Mal am Lagerfeuer etwas aufwärmen – Glühwein gab es aus Sicherheitsgründen aber keinen, nur heißen Kaffee.

Und so sieht unser Bauernhaus nun heute aus. Das Dach mit einer Gaube auf jeder Seite ist toll geworden. Die Verwandlung vom Aschenputtel zur Prinzessin hat begonnen.

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Die Gästezimmer in der ersten Etage werden eine traumhafte Aussicht über die Elbe haben. Und das gibt es in der Lenzerwische so sonst nirgends!

Auch ist das Wetter dieses Jahr wunderschön und bei 15°C in der Mittagssonne haben wir uns vom Winter verabschiedet und träumen vom Frühling!

Ende und Neuanfang

Im Rythmus der Jahreszeiten

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Geht es Euch auch so? Ich brauche immer einige Tage, um mich an die neue Jahreszahl zu gewöhnen und regelmäßig verschreibe ich mich beim Datum. Und doch verfliegt die Zeit so schnell und der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast wieder vorbei.

Den Januar mochte ich von allen Monaten des Jahres immer am wenigsten. Er ist lang, kalt, dunkel, die Freude und Aufregung über Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Frühling ist noch sooo weit entfernt. Aber seit wir auf dem Land leben, lerne ich langsam wieder, mich auf den Zyklus der Natur einzulassen und sehe diese „erzwungene Ruhe“ positiv.

Ein ruhiger, stressfreier Jahresanfang tut gut und gibt mir Zeit, mich nicht nur in Gedanken auf das neue Jahr vorzubereiten. Zu wissen, wo man hin will, hilft, sich nicht zu verzetteln und das Wesentliche im Auge zu behalten. Und deshlab genieße ich diese Tage „vor dem Sturm“, tanke neue Kraft und bin neugierig auf das, was das neue Jahr bringen wird.

Dieser Jahresanfang war in ganz Deutschland recht mild und auch, wenn es manchmal nachts Minustemperaturen gab, konnte man das nicht wirklich als Winter bezeichnen. Die meisten Menschen freuen sich darüber, aber ich liebe glitzernde, schneebedeckte Landschaften – besonders bei strahlend blauem Himmel – und war daher glücklich über die wenigen Flocken, die bei uns dann doch noch vom Himmel fielen. Unsere Großbaustelle sieht nun gleich viel ordentlicher und heller aus und der Matsch hört auf, weil die Erde gefroren ist. Und ich bekomme Lust auf eine Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Eisstockschießen oder einen Schneemann zu bauen – so wie im letzten März. Doch dafür reicht das bißchen Schnee leider nicht und so muss ich mich mit meinem Holzschneemann begnügen. Der ist aber doch auch toll, oder?

Die Arbeiter und Zimmerleute freuen sich natürlich nicht über die eisigen Temperaturen, die inzwischen hier im Norden herrschen. Tapfer haben alle trotzdem jeden Tag auf dem Dach und draußen gearbeitet. Als kleinen Dank gabs heißen Kaffee und einen warmen Pausenraum – immerhin.

Ende und Neuanfang

So sah unser altes Bauernhaus also letzte Woche aus. Eingepackt in Folie und Gerüsten war es so häßlich wie noch nie. Aber seht selbst, was ein bißchen Schnee bewirken kann. Alles Dunkle und Düstere ist verschwunden und nun dauert es auch nicht mehr lange, bis das Dach gedeckt ist. Und dann verschwinden immerhin die Seitengerüste !!!!

Ende und Neuanfang

So wünsche ich Euch allen noch einmal ein glückliches, zufriedenes, ideen- und erfolgreiches Jahr, in dem viel Zeit für ein Miteinander mit Familie und Freunden bleibt – und ganz viel Grund zu lachen.

Bis bald

Eure Christiane

WINTER WONDER LAND

Impressionen aus der Lenzerwische

Romantischer kann es wohl kaum noch sein.

Schade ist nur, dass es schon Mitte März ist und wir eigentlich sehnsüchtig auf den Frühling warten.

Aber wer lässt sich

von solchen Bildern

nicht doch

verzaubern …

Amy fand es genauso toll wie wir und nach einem ausgiebigen Spaziergang gab es dann noch Eis am Stiel !

Abschied vom Winter

Foto oben: Sobald die Elbe Hochwasser hat, haben wir einen See im Garten!

Stimmung wie im Skiurlaub

Abschied vom Winter

Bei eisiger Kälte und Sonnenschein war es heute der perfekte Tag, endlich auf unserer zugefrorenen Wasserfläche im Garten meine ersteigerten Eisstöcke auszuprobieren.

Abschied vom Winter

Wie bei den Profis hat Tommi die Eisbahn immer wieder freigefegt!

Abschied vom Winter

Wir hatten unglaublichen Spaß und gegen die Kälte gab`s natürlich auch einen Glühwein.

Da es laut Wetterbericht der letzte kalte Wintertag sein soll, war es ein gelungener Abschied.

Abschied vom Winter

Jetzt soll bitte der Frühling kommen !!!

Endlich angekommen in der Lenzerwische

… endlich angekommen!

Jeden Morgen, wenn ich aufwache, bin ich aufs Neue erstaunt, dass wir nun tatsächlich in der Lenzerwische leben. Ich komme mir vor wie im Urlaub, trotz all der Arbeit!

Nach 4 langen Wochen, in denen wir in der ersten Etage irgendwie zurechtkamen, konnten wir inzwischen auch das Erdgeschoss beziehen. Und ich habe wieder eine Küche – welch ein Luxus! Noch ist zwar nicht alles komplett aufgebaut und es wird auch noch einige Zeit dauern, bis alles seinen endgültigen Platz gefunden hat. Aber sie ist schon jetzt traumhaft schön. All meine Ideen nehmen nun Gestalt an und Stück für Stück komme ich unserem Traumhaus näher. Seit vielen Tagen kann ich nun wieder Kartons auspacken und es ist wie Weihnachten, all die in den letzten 3 Jahren gesammelten Fundstücke wiederzuentdecken und festzustellen, wie gut alles zusammenpasst. Und manch eine Überraschung ist dabei – denn einiges hatte ich schon vergessen. Ihr könnt Euch also sicher vorstellen, wie gut es mir zur Zeit geht. Und all das Chaos um mich herum macht mir daher gar nichts aus. Selbst putzen macht Spaß, wobei ich sicher bin, dass das ganz schnell wieder nachläßt.

Auch unsere Katzen fühlen sich wohl und es ist oft lustig, die beiden draußen auf der Wiese beim Spielen zu beobachten. Vorgestern sind dann zwei Waschbärjunge über unser Grundstück spaziert. Ich war total begeistert, obwohl die Nachbarn hofften, dass die beiden weiterziehen. Sind die zwei nicht süß? Sie sind dann einmal durch unser altes Haus marschiert und dann weiter zum nächsten Grundstück. Sicherlich ist es besser so, aber ich war doch ein bißchen traurig.

Nachdem der Frühling insgesamt zu trocken war, ist der Sommer nun sehr verregnet. Daher gab es in den für Jungstörche entscheidenden ersten Wochen zu wenig Käfer und Würmer. So ist unser Storchenbaby leider verhungert. Außerdem hat sich der Storchenpapa ziemlich rar gemacht und kaum bei der Futtersuche geholfen. Das war sicherlich auch ein Grund, dass das Kleine es nicht geschafft hat. Schade!

Ach ja – wir haben tatsächlich unsere Baugenehmigung für das alte Haus bekommen. Leider mit neuen Auflagen und einigen Änderungen. Aber wir wollten uns nicht mehr aufregen und haben beschlossen, nun das Beste daraus zu machen. Die Details erzähle ich Euch bei Gelegenheit. Dann also bis bald!

Wer will sich denn da noch aufregen?
Wer will sich denn da noch aufregen?
Umzug auf Raten

Chaos pur

Ostern ist vorbei und ich habe es noch nicht einmal geschafft, Grüße zu verschicken. Tja, wie gesagt – es kommen auch wieder ruhigere Tage! Hoffentlich hattet Ihr wenigstens die Zeit, um Ostereier zu suchen und Euch vom Alltag zu erholen!

Dieses Wochenende hat es mich in die alte Heimat verschlagen um dort mal wieder nach dem Rechten zu sehen. Und auch Umzugskartons müssen so langsam gepackt werden. Deshalb bleibt aber trotzdem noch Zeit, mich wieder in der virtuellen Welt zurückzumelden. Wie schön, wenn das Internet problemlos funktioniert!

Was ist in den letzten Wochen nicht alles passiert. Laut Kalender sollte der Frühling beginnen, aber es wurde nicht wirklich warm. Die meiste Zeit war es an der Elbe sehr windig und ungemütlich. Trotzdem kamen auf dem Nachbarhof vier kleine Lämmchen zur Welt, die ich am liebsten von morgens bis abends beobachtet hätte.

Umzug auf Raten

Unsere Katzen durften nach zwei Wochen Hausarrest dann auch wieder an die frische Luft und waren mehr als erstaunt über die seltsamen Geschöpfe, die es in ihrer neuen Heimat zu sehen gab. Aber mittlerweile haben sich Mia und Hexe an die Schafe und Hühner gewöhnt und gehen mit uns auf dem Deich spazieren. Außerdem haben sie viele neue Katzenfreunde gefunden.

Umzug auf Raten

Letzte Woche habe ich die ersten Störche in der Lenzerwische gesichtet – allerdings sind dieses Jahr wegen der Kälte und Gegenwind (erzählte man uns) alle etwas später dran. Ich hoffe nun, dass unser Storch auf dem Nachbarhof auch bald ankommt und wir wieder das typische Klappern der Schnäbel hören können.

Manchmal passieren auf dem Land aber auch traurige Sachen. So hat der Fuchs letzte Woche alle zehn Hühner inklusive Hahn unseres Nachbarn totgebissen und man konnte nur noch die Federn einsammeln. Ich werde gut aufpassen, dass ein solches Schicksal unseren Hühnern, die wir hoffentlich irgendwann einmal haben werden, erspart bleibt!

Unser Neubau macht inzwischen Fortschritte – die Heizung funktioniert, der Estrich ist drin, wir haben fließend Wasser (erstmal nur aus einem Hahn!), der Kamin wurde geliefert und mein Traumherd ist angekommen. Nun gehen die Arbeiten an den Innenwänden weiter, Ende April werden die Fliesen verlegt und egal was kommt – im Mai ziehen wir ein! Wenn es sein muss auch mitten in die Baustelle!

Meine Werkstatt ist bereits provisorisch eingerichtet und das erste Projekt wird das Streichen unserer auf Ebay ersteigerten Eckbank sein. Viele meiner alten Möbel und gesammelten Fundstücke sollen hier den Shabby-Look bekommen, den ich so sehr liebe.

Zeitgleich geht allerdings der Kampf mit der Denkmalschutzbehörde und der ILE wegen der Baugenehmigung und Fördergelder für unser altes Bauernhaus weiter – aber das ist eine andere Geschichte.

Auf jeden Fall beginnt nun endlich unser neues Leben!

Unser Neubau macht Fortschritte

Ruhe vor dem Sturm

Auch die zweite Februarwoche blieb eisig kalt und die Temperaturen lagen Tag und Nacht weit unter 0°C.

Trotzdem wurden am Donnerstag unsere Fenster angeliefert. Das war wieder ein Meilenstein, denn bevor diese nicht eingebaut sind, geht es im Innenbereich nicht weiter. Umso mehr habe ich mich gefreut, als dann tatsächlich am Freitag mit dem Einbau begonnen wurde. Nun hat unser Haus endlich ein Gesicht!

Im Moment läuft es tatsächlich überall so gut, dass es uns schon fast unheimlich ist. Nach all den Rückschlägen sind wir ziemlich vorsichtig geworden und freuen uns lieber nie zu früh.

Die Innentreppen sind bestellt und dann habe ich nach langem Suchen diese Anrichte im Shabby-Chic gefunden, die ich als Waschtisch umfunktionieren werde. In unser neues Haus kommen nur ausgesuchte Einzelstücke und nichts aus den großen Möbelgeschäften, in denen überall das gleiche steht. Viele meiner anderen gesammelten Fundstücke sind gebraucht und ich finde es immer spannend, wenn ich herausfinden kann, wem sie vorher gehört und wo sie vielleicht gestanden haben. Nur unser Sohn teilt meine Begeisterung für Altes nicht und besteht für sein Zimmer auf neue Möbel – was ich verstehen kann!

Einige Möbel werde ich weiß streichen, wie z.B. die alte Truheneckbank aus Dänemark, die in unsere Landhausküche kommt. Eine Eckbank zu haben, hatte sich mein Mann gewünscht, denn es erinnert ihn an seine Kindheit. Ich habe lange gesucht um ein Teil zu finden, dass nicht bieder und altbacken wirkt und bin tatsächlich kurz vor Weihnachten fündig geworden. Diese Bank steht nun schon im alten Haus und wartet auf meinen Einsatz!

Und dann habe ich noch meinen Traumherd bestellt – einen nostalgischen Falcon mit Gaskochfeld und zwei Backöfen!!! Wie toll wird es sein, am Wochenende zusammen mit Freunden darauf zu kochen und später am großen Tisch gemeinsam zu essen!!! Ach ja, nun fange ich doch wieder an zu träumen …

So schön die Winterbilder also sind, drücke ich trotzdem die Daumen, dass diese Eiszeit bald vorüber ist und es endlich Frühling wird. Bis wir allerdings in unser neues Haus einziehen können, gibt es noch sehr viel zu tun!

Spaziergang auf dem Deich
Spaziergang auf dem Deich