Frühlingserwachen

nicht nur im Garten!

MÄRZ – das hört sich soooo nach Frühling an. An den Sträuchern sind erste kleine Knospen, die Schneeglöckchen blühen und ganz zaghaft sieht man die ersten Spitzen von Tulpen und Narzissen aus dem Boden gucken. Letzte Woche wehte noch ein eiskalter Wind, aber nun setzt sich der Frühling endlich durch. Unsere Bank steht wieder auf dem Deich und ich habe vor lauter Tatendrang schon einmal das Laub zusammengerecht, das erste Feuer angezündet, ein paar Sträucher gepflanzt und Blumenzwiebeln vergraben. Damit es bald wieder bunter wird!

Frühlingserwachen

Auch auf unserer Baustelle sind wir wieder ein Stückchen weiter. Das Gelände zum Deich ist begradigt und sieht im Moment natürlich alles andere als schön aus – eben immer noch wie Baustelle. Aber das wird sich ändern, sobald die Mauer fertig ist, Rasen gesäht und hoffentlich bald die ersten Gäste dort sitzen !!!. Ich weiß, noch kann man sich das nicht so richtig vorstellen, aber schaut selbst, wie sehr sich schon alles verändert hat ….

Frühlingserwachen

Denn so sah es hier damals aus, als wir uns 2008 zum Kauf entschieden. Die Verwandlung macht doch Mut!

Aber auch drinnen wird geplant und gebaut und die Vorinstallationen für Heizung und Elektrik laufen auf Hochtouren.

Besonders stolz bin ich allerdings auf mein erstes „Kreativprojekt“ für eines der Gästezimmer.

Zum ersten Mal findet ein vor Jahren ersteigertes altes Fenster seinen neuen Platz – ganz unkonventionell in der Duschwand. Selbstverständlich habe ich es im Shabby-Look gestrichen und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden! Lasst Euch also überraschen, wie alles weitergeht!

Frühlingserwachen
Der Staat hat sich wieder was ausgedacht

Foto oben: Wir verstehen nur Bahnhof …

Kennt Ihr das Künstlersozialversicherungsgesetz?

Sicherlich glaubt Ihr nun, dass Euch das nicht interessieren muss, da Ihr keine Künstler seid. Weit gefehlt!

Denn Anfang Januar bekamen wir ein Schreiben von der Deutschen Rentenversicherung mit der Aufforderung, einen fünfseitigen Fragebogen ausgefüllt zurückzusenden, da wir zu Auskünften gemäß § 29 KSVG verpflichtet seien. Wir haben wahrscheinlich ähnlich dumm aus der Wäsche geguckt wie die beiden hier.

In dem Schreiben haben wir also erfahren, dass die Rentenversicherung seit Juni 2007 die gesetzliche Aufgabe hat, bei Arbeitgebern die Verpflichtung zur Zahlung der Künstlersozialabgabe zu prüfen. Nicht, dass mein Mann oder ich Künstler wären. Wir haben nur durch den Umbau unseres alten Hauses ein Gewerbe zur Vermietung von Ferienzimmern angemeldet. Und es ist nun wohl so, dass wir eben rückwirkend für fünf Jahre angeben sollen, ob wir zu irgendwelchen Werbezwecken Dienste eines Webdesigners, Fotografen, externen Designers, Grafikers oder Layouters in Anspruch genommen haben. Wir sind daher verpflichtet, alle Rechnungen in dem festgesetzten Zeitraum diesbezüglich aufzulisten, um – ich zitiere – „Ihnen und uns die Prüfung der Abgabepflicht zu erleichtern“.

Wie kann es aber sein, dass dieses Gesetz seit 2007 existiert und der Rentenkasse erst im Januar 2015 einfällt, diese Sozialabgabe einzufordern? Und dann hat sie das Recht, die letzten 5 Jahre rückwirkend zu verlangen? Das würde sich keine Privatfirma trauen, noch könnte sie das vor Gericht durchsetzen. Dass nun auf viele Betriebe unter Umständen hohe Nachzahlungen zukommen, die sie in ihrer Kalkulation nicht berücksichtigen konnten, ist der Rentenkasse bzw. dem Staat völlig egal. Staatliche Institutionen können willkürlich entscheiden und schalten und walten wie sie wollen. Aberwitzig ist auch, dass nicht die Künstler selbst diese 5,2 % von ihren Einnahmen abführen, sondern die Auftraggeber dazu verpflichtet sind. Wie schräg ist das denn? Das wäre ja so, als wenn ich mir in einer Boutique eine Bluse kaufe und diese Boutique für mich nun eine extra Rentenpauschale zahlen muss. Irre!

Da wir uns aber Gott sei Dank noch in der Bauphase befinden und bisher keine Werbung gemacht haben, gibt es hoffentlich auch nichts zu zahlen. Es sei denn, die Rentenversicherung ärgert sich darüber und fordert vielleicht vorbeugend schon einmal einen Fantasiebetrag ein – falls wir eventuell ja doch mal Werbung machen sollten. Nun sind wir für die Zukunft aber wenigstens vorgewarnt und werden unsere Werbung mit Sicherheit selbst in die Hand nehmen.

Es wird wirklich immer schwerer, ein einfaches, ruhiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Mit unserer Zimmervermietung werden wir bestimmt nicht reich, und schon gar nicht, wenn der Staat sich immer wieder neue Steuern und Abgaben einfallen lässt – und das noch rückwirkend. Wen wundert da noch der Frust vieler Menschen?

Katze müsste man sein!
Katze müsste man sein!

Insgesamt trage ich es mit Fassung und warte auf die nächste Überraschung.

Eure

Christiane

Urlaub zu Hause

keine Staus, keine Warteschlangen, keine Kofferschlepperei – und die Elbe und einen See zum Schwimmen!

Nun muss ich doch mal wieder etwas in eigener Sache loswerden. Seit gut zwei Wochen bin ich Strohwitwe, da meine beiden Männer in die USA geflogen sind, um an einer Oldtimerrallye (www.greatrace.com) teilzunehmen. Und für mich ist das Urlaub pur!

Es ist nicht so, dass ich meine Familie nicht vermisse. Aber mir meine Zeit ganz frei einteilen zu können, ist einfach toll. Viele von Euch bedauern mich vielleicht und würden eine USA-Reise gegen mein Landleben sofort eintauschen. ICH nicht mehr!!!

Ich genieße es, in unserer Wohnung und im Garten in Ruhe und mit Muße Veränderungen vorzunehmen, für die ich im Alltag keine Zeit gefunden habe.

Urlaub zu Hause

So konnte ich endlich die alte Wohnzimmervitrine weiß streichen – nun erstrahlt sie im neuen Shabby-Look. Ist sie nicht toll geworden?
Auch eine Gartenbank wurde grün gestrichen und viele Blumen und Sträucher habe ich gepflanzt. Auf dass es im nächsten Jahr schön bunt wird. Da ich also für niemanden sorgen musste, wurde mein Arbeitseifer nicht durch Putzen, Kochen und Waschen unterbrochen und dazu haben mich meine Lieblingsnachbarn abends manchmal zum Essen eingeladen. Was kann man sich noch wünschen?

Gartenimpressionen - meine "Blechbüchsenarmee"
Gartenimpressionen – meine „Blechbüchsenarmee“

Da wir ein großes Grundstück haben, kann ich mich unendlich austoben und viele unterschiedliche Ruhezonen schaffen. So „reise“ ich je nach Stimmung, Wind und Sonne durch den Garten – ganz ohne Stress und so oft und lange ich will! Denn seit ich hier wohne,denke ich nie mehr darüber nach, wo ich vielleicht gerade lieber wäre.

Urlaub zu Hause

Mein Platz an der Remise, wo nur am frühen Morgen die Sonne scheint. Von hier aus sehe ich unser Storchennest und jeden Besucher entdecke ich schon von weitem!

Urlaub zu Hause

Die Raucherecke vor dem Haus – hier ist es bei Regen besonders gemütlich. (Obwohl bei uns auch in der Küche geraucht werden darf!)

Urlaub zu Hause

Meine Rundbank – selbstverständlich mit Rundumblick zum Bauernhaus, in den Garten und zu unserem Wohnhaus.

Urlaub zu Hause

Testsitzen mitten in der Baustelle. Hier kann man wunderbar die Abendsonne genießen und neue Ideen kommen dann ganz von alleine.

Urlaub zu Hause

Der Gartenplatz am äußersten Zipfel unseres Grundstücks. Hier ist man dem Deich und den Radfahrern am nächsten. Die Sträucher müssen natürlich noch wachsen …

Urlaub zu Hause

Sitzplatz mittendrin – und doch ganz für sich! Nicht nur Amy findet`s hier gemütlich. Wenn Ihr genau hinschaut, entdeckt Ihr auch Mia.

Urlaub zu Hause

Unser Terrassenplatz, wo wir im Sommer essen und abends mit den Nachbarn und Freunden klönen – und Open-Air-Kino gab`s hier auch schon!

Urlaub zu Hause

Aber mein absoluter Lieblingsplatz wird wohl die Schaukel unter den Eichen bleiben, denn hier lässt es sich am besten träumen …

Urlaub zu Hause

Ach ja – und dann gibt es noch diesen fantastischen Platz auf dem Balkon. Hier liegt mir meine kleine Welt zu Füßen …

Urlaub zu Hause

… und die große Welt kann mir gestohlen bleiben!

Ich wünsche Euch, dass Euer Urlaub genauso toll und erholsam wird!

Schöne Ferien
Eure Christiane

Vergangenheit trifft auf Gegenwart

Foto oben: Anno 2008

Der Nordgiebel erstrahlt in altem Glanz!

Wieder ist ein Meilenstein geschafft. Das alte Fachwerk des Nordgiebels ist ausgebessert, gesäubert und die Gefache mit den alten Ziegelsteinen wieder neu ausgemauert. Auch die beiden oberen Reihen wurden neu mit Lehmputz ausgebessert. Und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Juni 2014
Juni 2014

Spannend war die Entzifferung des alten Balkenspruches über der Toreinfahrt zur Tenne. Vorsichtig haben wir mit Kreide die alten Buchstaben nachzuzeichnen versucht – und alles konnten wir noch nicht rekonstruieren. Unser Balkenspruch beginnt eindeutig mit der ersten Zeile eines Kirchenliedes aus dem 16. Jhd.

„WER GOTT VERTRAUT HAT WOL GEBAUT“

Danach wird alles sehr undeutlich und nur einzelne Buchstaben sind zu erkennen. In meinen Internetrecherchen habe ich entdeckt, dass unser Balkenspruch weit verbreitet war und oft folgte die zweite Zeile: IM HIMMEL UND AUF ERDEN.

Zu erkennen sind bei uns eindeutig „MEL UND AUF ER“, daher vermute ich, dass der Spruch auch bei uns so weiterging. Vielleicht findet sich aber noch jemand, der mir weiterhelfen kann.

Ganz eindeutig ist dann wieder der Name des Ehemannes zu erkennen:

CHRISTOFFER HINRICH WARNCKE

Bei dem Namen der Ehefrau mussten wir teilweise wieder raten, aber diesen können wir vielleicht noch in alten Kirchenbüchern finden.
Als Datum ist der 9. OCTOBERUS ANNO 1752 angegeben – wirklich verdammt lange her!

Rätsel gibt uns auch dieses Symbol auf, das sich zwischen den Namen der Eheleute befindet. Auch hier hoffe ich, dass ich jemanden finde, der mir dazu etwas sagen kann. Solche Ornamente sollten das Haus und seine Bewohner schützen und viele Zimmerleute kannten die alten Bedeutungen noch bis ins 20. Jhd. hinein. Teilweise stammen diese Symbole noch aus vorchristlicher Zeit und gehen auf alte Runen zurück.

Vergangenheit trifft auf Gegenwart

Vielleicht ist es aber auch gar nicht so kompliziert, denn mit etwas Fantasie könnte es auch ein Baum oder Blumen sein, die aus der Erde wachsen. Wer weiß?

Altes Haus mit neuem Gesicht

Das Alte ehren, das Neue hören,

das Gute mehren, das Schlechte abwehren!

Das ist nun unser Balkenspruch und ich finde, er passt zu uns und dem Haus.

Denn aus dem hässlichen Entlein

ist ein junger Schwan geworden !

Altes Haus mit neuem Gesicht

Und doch ist es ein Anblick, an den wir uns erst gwöhnen müssen. So eine Verjüngungskur verändert den Charakter des Hauses ganz schön und auch die Erdarbeiten tragen nicht gerade dazu bei, das Haus in die Landschaft zu integrieren. Da leider keine Fotos vor DDR-Zeiten existieren, haben sich die Zimmerleute an ähnlichen Fachwerkhäusern orientiert.

Zu unserem großen Erstaunen wollte der Denkmalschutz ja ursprünglich, dass wir den Backsteingiebel erhalten sollten. Aber dann war er doch so baufällig, dass beim Bau der Fundamente Risse entstanden und Teile einbrachen, so dass uns vom Amt dann vor Ort das Fachwerk genehmigt wurde.

Und voilà – dieses Facelifting kann sich doch sehen lassen!

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

und die Störche sind auch wieder da!

Das nenne ich einen Frühlingsanfang! Da hat unsere Charly doch klammheimlich Anfang Januar erste Liebeserfahrungen gemacht und nun prompt fünf Katzenbabys zur Welt gebracht. Sind sie nicht total süß????

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Das Timing war leider ein bißchen ungünstig, da ich mit Thomas zum Geburtstermin nicht zu Hause war. So musste Benjamin zusammen mit Tommy Geburtshilfe leisten und alles alleine meistern. Wie Katzen aber eben so sind, hat sich Charly selbstverständlich den gemütlichsten Platz im Haus ausgesucht und kurzerhand Benjamins

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Bettdecke zum Kreissaal ernannt. Dessen Begeisterung darüber hielt sich natürlich in Grenzen, aber inzwischen ist die ganze Katzenfamilie brav in den vorbereiteten Korb ins Esszimmer umgezogen und alle sind wieder zufrieden.

Die ersten ruhigen Wochen sind inzwischen natürlich vorbei und die Jungen gehen seit zwei Tagen schon auf kleine Entdeckungsreisen. Charly ist eine tolle Mama und hat natürlich im Moment alle Pfoten voll zu tun. Vier der Kätzchen sind schwarz-weiß – jedes ein bißchen anders – und eines ist grau getigert. Und wie alle Katzenbabys sind sie unwiederstehlich und ich könnte sie den ganzen Tag nur beobachten.

Unser Nesthäkchen ist erwachsen geworden

Leider gibt es nun aber zwischen Mia und der jungen Mama ziemlichen Streß und wir müssen ständig aufpassen, dass die beiden nicht im selben Raum sind. Die arme Mia hat schon einige Haare lassen müssen, da Charly ihre Jungen vehement verteidigt. So verbringt sie nun notgedrungen die meiste Zeit draußen und hält Sicherheitsabstand. Wir hoffen natürlich, dass die beiden sich wieder vertragen, sobald die Jungen ein neues Zuhause gefunden haben. Falls jemand aus der Prignitz also eines möchte, bitte einfach einen Kommentar senden!

Tja – und da wir dieses Jahr einen solch milden Winter hatten, sind vor fünf Tagen auch unsere Störche schon eingetroffen. Die Jungverliebten sind bereits eifrig dabei, das Nest zu renovieren und alles für ihre Storchenkinder gemütlich zu machen.

So warten wir nun auf den nächsten Nachwuchs – Fotos folgen dann natürlich!

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Kleine Bauernhaus-Verhüllung

Ich finde, dieses Foto erinnert sehr an die Reichstagsverhüllung 1995 in Berlin. Aber wir haben das an nur einem Tag geschafft und ohne jahrelange Vorplanung.Wahrscheinlich bleibt unser „Kunstobjekt“ noch bis in den Mai hinein verhüllt – wer weiß, vielleicht werden wir ja noch berühmt.

Und so sah es noch Ende Januar auf der Baustelle aus. Irgendwie wurde es zum Dejà-vu, denn es ist exakt zwei Jahre her, dass wir ebenfalls bei Schnee und eisiger Kälte Ende Januar das Dach auf unserem neuen Haus gedeckt hatten.

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Immerhin konnte man sich dieses Mal am Lagerfeuer etwas aufwärmen – Glühwein gab es aus Sicherheitsgründen aber keinen, nur heißen Kaffee.

Und so sieht unser Bauernhaus nun heute aus. Das Dach mit einer Gaube auf jeder Seite ist toll geworden. Die Verwandlung vom Aschenputtel zur Prinzessin hat begonnen.

Frühlingsgefühle auf der Baustelle

Die Gästezimmer in der ersten Etage werden eine traumhafte Aussicht über die Elbe haben. Und das gibt es in der Lenzerwische so sonst nirgends!

Auch ist das Wetter dieses Jahr wunderschön und bei 15°C in der Mittagssonne haben wir uns vom Winter verabschiedet und träumen vom Frühling!

Ende und Neuanfang

Im Rythmus der Jahreszeiten

! 2 0 1 4 !

Geht es Euch auch so? Ich brauche immer einige Tage, um mich an die neue Jahreszahl zu gewöhnen und regelmäßig verschreibe ich mich beim Datum. Und doch verfliegt die Zeit so schnell und der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast wieder vorbei.

Den Januar mochte ich von allen Monaten des Jahres immer am wenigsten. Er ist lang, kalt, dunkel, die Freude und Aufregung über Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Frühling ist noch sooo weit entfernt. Aber seit wir auf dem Land leben, lerne ich langsam wieder, mich auf den Zyklus der Natur einzulassen und sehe diese „erzwungene Ruhe“ positiv.

Ein ruhiger, stressfreier Jahresanfang tut gut und gibt mir Zeit, mich nicht nur in Gedanken auf das neue Jahr vorzubereiten. Zu wissen, wo man hin will, hilft, sich nicht zu verzetteln und das Wesentliche im Auge zu behalten. Und deshlab genieße ich diese Tage „vor dem Sturm“, tanke neue Kraft und bin neugierig auf das, was das neue Jahr bringen wird.

Dieser Jahresanfang war in ganz Deutschland recht mild und auch, wenn es manchmal nachts Minustemperaturen gab, konnte man das nicht wirklich als Winter bezeichnen. Die meisten Menschen freuen sich darüber, aber ich liebe glitzernde, schneebedeckte Landschaften – besonders bei strahlend blauem Himmel – und war daher glücklich über die wenigen Flocken, die bei uns dann doch noch vom Himmel fielen. Unsere Großbaustelle sieht nun gleich viel ordentlicher und heller aus und der Matsch hört auf, weil die Erde gefroren ist. Und ich bekomme Lust auf eine Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Eisstockschießen oder einen Schneemann zu bauen – so wie im letzten März. Doch dafür reicht das bißchen Schnee leider nicht und so muss ich mich mit meinem Holzschneemann begnügen. Der ist aber doch auch toll, oder?

Die Arbeiter und Zimmerleute freuen sich natürlich nicht über die eisigen Temperaturen, die inzwischen hier im Norden herrschen. Tapfer haben alle trotzdem jeden Tag auf dem Dach und draußen gearbeitet. Als kleinen Dank gabs heißen Kaffee und einen warmen Pausenraum – immerhin.

Ende und Neuanfang

So sah unser altes Bauernhaus also letzte Woche aus. Eingepackt in Folie und Gerüsten war es so häßlich wie noch nie. Aber seht selbst, was ein bißchen Schnee bewirken kann. Alles Dunkle und Düstere ist verschwunden und nun dauert es auch nicht mehr lange, bis das Dach gedeckt ist. Und dann verschwinden immerhin die Seitengerüste !!!!

Ende und Neuanfang

So wünsche ich Euch allen noch einmal ein glückliches, zufriedenes, ideen- und erfolgreiches Jahr, in dem viel Zeit für ein Miteinander mit Familie und Freunden bleibt – und ganz viel Grund zu lachen.

Bis bald

Eure Christiane

Weihnachten ist schon wieder vorbei

Foto oben: Sonnenschein am letzten Tag des alten Jahres

und erneut Zeit, das alte Jahr zu verabschieden!

Eigentlich sind die Tage zwischen Weihnachten und Silvester immer die ruhigsten und beschaulichsten des ganzen Jahres. Der Weihnachtsstreß ist vorbei, die Weihnachtsgans verspeist, alle Grüße und Neujahrswünsche verschickt und die Büropost wird erst im neuen Jahr geöffnet.

Man hat endlich Zeit durchzuatmen, kann morgens ausschlafen, lange frühstücken, mal wieder lesen oder einfach ohne schlechtes Gewissen auf der Couch vor dem Fernseher faulenzen.

Ich genieße die Ruhe, denn auch die Handwerker machen Pause und arbeiten erst Mitte Januar (so der Wettergott mitspielt) wieder weiter. Kein Hämmern, Bohren oder Klopfen stört die Stille – ach, ist das toll!

Zum Ende des Jahres war es leider wieder einmal viel zu hektisch. Bis zum Schluss wurde an der restlichen Außenverkleidung, am Dach des alten Hauses und am Carport gearbeitet. Und tatsächlich wurden einen Tag vor Weihnachten wie versprochen alle Gerüste an Werkstatt und Carport abgebaut. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk!

Hinzu kam dann noch, dass wir unser Haus in der alten Heimat verkaufen konnten und wir im neuen Jahr nun eine Sorge weniger haben. Zwar mussten wir nun kurzfristig zum Notartermin ins 700 km entfernte Saarland, was meine Weihnachtsplanung natürlich komplett durcheinandergewürfelt hat. Es war aber dann doch schön, alle Ex-Nachbarn wiederzutreffen und es gab viel zu erzählen. Ein bißchen Wehmut ist selbstverständlich immer dabei, wenn ein Lebensabschnitt beendet ist und all die alten Erinnerungen wieder da sind. Aber wir haben so viele Pläne und Ideen für die Zukunft, dass zum Traurigsein noch lange kein
Grund besteht.

So hoffe ich, dass auch Ihr alle rückblickend auf ein gutes Jahr schauen könnt, positive Gedanken mit ins Neue nehmt und wünsche Euch für 2014 Gesundheit, Glück und jeden Tag ein bisschen Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Auch möchte ich mich bei Euch allen bedanken und freue mich schon darauf, Euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Herzlich

Eure Christiane

Jahresende 2013 auf der Großbaustelle
Jahresende 2013 auf der Großbaustelle
Vom Indian Summer auf Norddeutsch

direkt in den grauen und regnerischen November!

Und aufs Neue ist uns diesen Herbst die Zeit einfach davongelaufen. So sah unser Haus im Oktober aus, in dem wir noch viele schöne Sonnentage genießen konnten, auch wenn es abends bereits merklich kühl war.

Inzwischen haben wir schon wieder Mitte November und gehen mit Riesenschritten auf die Weihnachtszeit zu.

Grund für mich, Euch schnell noch zu zeigen, was sich hier seither alles verändert hat.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Mit Riesenschritten geht es aber auch an unserer Großbaustelle Bauernhaus voran, auch wenn zunächst immer noch mehr abgerissen als aufgebaut wird. Alle Böden und Decken sind inzwischen entfernt worden und auch der Südgiebel war nicht zu retten. Glücklich waren wir darüber, dass der Denkmalschutz zugestimmt hat, den Giebel wieder in Fachwerk aufzubauen und auch mit unseren bisherigen Baumaßnahmen zufrieden war.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Irgendwie erinnert mich dieser Anblick nun an ein altes Puppenhaus und auch Spaziergänger und Radfahrer bleiben oft stehen und bestaunen die Bauarbeiten. Es ist unglaublich, dass dieses Riesenhaus tatsächlich stehen bleibt, obwohl es auf einer Seite komplett in der Luft hängt. Hut ab vor den alten Baumeistern!

Nun freuen wir uns darauf, wenn das Fachwerk und das Dach neu aufgebaut werden und hoffen, dass das Wetter mitspielt und es nächste Woche endlich losgeht.

Vom Indian Summer auf Norddeutsch

Das nasskalte Wetter ist natürlich inzwischen auch hier in der Lenzerwische angekommen und Nebelschwaden und Raureif verbreiten ihre mystische Stimmung. Aber bei Kerzenschein und einer heißen Tasse Kakao sind die grauen Tage nur halb so schlimm.