Lange habt Ihr nichts von mir gelesen und dafür möchte ich mich entschuldigen.
Dass mein Blog zum Stillstand kam liegt aber nicht daran, dass es uns hier nicht mehr gefällt – ganz im Gegenteil! Es ist nur so, dass mich das Landleben so vereinnahmt hat, dass ich tatsächlich nur noch selten am Computer sitze. Daran ist zwar auch die Telekom nicht ganz unschuldig, denn unsere Internetverbindung hier in der Wische ist frustrierend langsam. Aber das erzähle ich Euch vielleicht ein andermal.
Rückblickend war 2014 für uns ein gutes Jahr und wir sind mit dem alten Bauernhaus ein ganzes Stück weitergekommen. Wir haben viel im Außenbereich gearbeitet, Terrassen angelegt, Sträucher gepflanzt, Trockenmauern gebaut und das Grundstück aufgeräumt. Nun kann es im nächsten Jahr endlich mit dem Innenausbau losgehen – so der Denkmalschutz will!
Von außen sieht unser Haus jedenfalls schon fast so aus, als könnte man darin wohnen. Mit ein wenig Deko wirkt es sogar recht gemütlich, auch wenn es noch keine richtigen Türen und Fenster gibt. Und wie Ihr sehen könnt, hat es nun auch bei uns etwas geschneit…
Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr, viele glückliche Tage mit Familie und Freunden, Gesundheit, Zufriedenheit und die Möglichkeit, Euer Leben so zu leben, wie es Euch gut tut.
Und für 2015 habe ich nur einen guten Vorsatz: Euch nämlich wieder regelmäßiger von unserem Baufortschritt zu berichten!
Nun ist es tatsächlich so weit. So viele Jahre habe ich davon geträumt und jetzt kann ich nur noch hoffen, dass alles klappen wird. Die letzten Tage waren ganz schön aufregend und ohne meine treuen Helfer hätte ich das alles auch nicht geschafft.
Es ist schon ein Sprung ins Ungewisse – aber doch mit dem Vertrauen darauf, dass alles gutgehen wird. Zwar habe ich nie zuvor in der Gastronomie gearbeitet, aber ich bin mit meinem Mann viel gereist und weiß, was wichtig ist und worauf es eigentlich ankommt. Nicht Perfektionismus zählt, sondern Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Fröhlichkeit zusammen mit tollen, selbstgemachten Kuchen von Landfrauen in einem romantischen Ambiente – da werden die Radfahrer und besonders die Radfahrerinnen sich schon eine „Auszeit“ gönnen.
Und mein Stil ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber gemütlich fanden es bisher alle. Aber mich hat es gepackt und sobald etwas mit abgeplatzter weißer Farbe überzogen ist, gefällt es mir schon. Da kann ich nichts mehr dagegen tun. Spielerisch werden alte Dinge zweckentfremdet und finden so wieder einen neuen Platz in unserer Zeit.
Seit ich hier lebe, habe ich nie mehr das Gefühl, irgendwo etwas zu verpassen. Mein Zuhause ist das beste Heilmittel gegen Stress – hier fühle ich mich wohl, mehr als irgendwo sonst bisher!
Nun ist unsere erste Amtshandlung im neuen Jahr die Einholung der vom Denkmalschutzamt geforderten Befunduntersuchungen zur Farbgebung der angegebenen Fenster, Wände und des Tores.
Nach dem Erhalt der Baugenehmigung hegten wir erneut die Hoffnung, dass wir bei einem persönlichen Gespräch dieses Gutachten evtl. abwenden könnten. Die Leiterin der unteren Denkmalschutzbehörde hörte sich unsere Stellungnahme an, zeigte sich sehr verständig und versicherte uns, nochmals alles prüfen zu lassen um unnötige Kosten zu vermeiden.
Schon zwei Tage später erhielten wir dann von unserer Sachbearbeiterin ein Schreiben, in dem stand, sie habe nochmals eingehend alle ihr vorliegenden Unterlagen geprüft und teilt uns hiermit die Konkretisierung zur erteilten Baugenehmigung mit. Dann folgt exakt die Formulierung aus der Baugenehmigung aus Punkt 2.1, die ich Euch diesmal ersparen möchte. (Siehe mein Post vom …. zur Baugenehmigung)
Man kommt sich auf Deutsch gesagt ziemlich vera…. vor und es drängt sich einem der Gedanke auf, dass die Sachbearbeiterin wahrscheinlich darüber verärgert war, dass wir nicht mit ihr, sondern mit ihrer Vorgesetzten gesprochen haben. Wobei ich trotzdem davon ausgehe, dass es uns auch nichts genützt hätte, wenn wir es andersherum versucht hätten.
Jedenfalls ließen wir dann auf dem Amt nachfragen, wer denn ein solches Gutachten erstellen könnte und man gab uns drei Adressen. Von diesen drei Adressen existierten zwei schon nicht mehr, was uns irgendwie sonderbar vorkam. Anscheinend erteilt die untere Denkmalschutzbehörde solche Auflagen nicht so oft, da sie ungültige Adressen weitergibt. Das hinterlässt bei uns erneut einen bitteren Beigeschmack und das Gefühl, alles mögliche und unmögliche an Auflagen aufgedrückt zu bekommen, was nur irgendwie denkbar ist. Ganz davon zu schweigen, mit welcher Ignoranz und Arroganz Kosten verursacht werden, die wir bezahlen müssen.
Mein Mann hat fast einen ganzen Tag mit Recherchen im Internet und Telefonaten zugebracht, bis wir endlich einen Restaurator fanden, der bereit war, innerhalb von ein paar Tagen vorbeizukommen. Dieser Mann war sehr nett und war der Meinung, dass das geforderte Gutachten absolut unsinnig sei. Denn Wände, Tor und Fenster seien nachweislich aus unterschiedlichen Zeiten, so dass sich daraus im Grunde kein historisch fundiertes Farbkonzept ergibt.
keine Staus, keine Warteschlangen, keine Kofferschlepperei – und die Elbe und einen See zum Schwimmen!
Nun muss ich doch mal wieder etwas in eigener Sache loswerden. Seit gut zwei Wochen bin ich Strohwitwe, da meine beiden Männer in die USA geflogen sind, um an einer Oldtimerrallye (www.greatrace.com) teilzunehmen. Und für mich ist das Urlaub pur!
Es ist nicht so, dass ich meine Familie nicht vermisse. Aber mir meine Zeit ganz frei einteilen zu können, ist einfach toll. Viele von Euch bedauern mich vielleicht und würden eine USA-Reise gegen mein Landleben sofort eintauschen. ICH nicht mehr!!!
Ich genieße es, in unserer Wohnung und im Garten in Ruhe und mit Muße Veränderungen vorzunehmen, für die ich im Alltag keine Zeit gefunden habe.
So konnte ich endlich die alte Wohnzimmervitrine weiß streichen – nun erstrahlt sie im neuen Shabby-Look. Ist sie nicht toll geworden? Auch eine Gartenbank wurde grün gestrichen und viele Blumen und Sträucher habe ich gepflanzt. Auf dass es im nächsten Jahr schön bunt wird. Da ich also für niemanden sorgen musste, wurde mein Arbeitseifer nicht durch Putzen, Kochen und Waschen unterbrochen und dazu haben mich meine Lieblingsnachbarn abends manchmal zum Essen eingeladen. Was kann man sich noch wünschen?
Gartenimpressionen – meine „Blechbüchsenarmee“
Da wir ein großes Grundstück haben, kann ich mich unendlich austoben und viele unterschiedliche Ruhezonen schaffen. So „reise“ ich je nach Stimmung, Wind und Sonne durch den Garten – ganz ohne Stress und so oft und lange ich will! Denn seit ich hier wohne,denke ich nie mehr darüber nach, wo ich vielleicht gerade lieber wäre.
Mein Platz an der Remise, wo nur am frühen Morgen die Sonne scheint. Von hier aus sehe ich unser Storchennest und jeden Besucher entdecke ich schon von weitem!
Die Raucherecke vor dem Haus – hier ist es bei Regen besonders gemütlich. (Obwohl bei uns auch in der Küche geraucht werden darf!)
Meine Rundbank – selbstverständlich mit Rundumblick zum Bauernhaus, in den Garten und zu unserem Wohnhaus.
Testsitzen mitten in der Baustelle. Hier kann man wunderbar die Abendsonne genießen und neue Ideen kommen dann ganz von alleine.
Der Gartenplatz am äußersten Zipfel unseres Grundstücks. Hier ist man dem Deich und den Radfahrern am nächsten. Die Sträucher müssen natürlich noch wachsen …
Sitzplatz mittendrin – und doch ganz für sich! Nicht nur Amy findet`s hier gemütlich. Wenn Ihr genau hinschaut, entdeckt Ihr auch Mia.
Unser Terrassenplatz, wo wir im Sommer essen und abends mit den Nachbarn und Freunden klönen – und Open-Air-Kino gab`s hier auch schon!
Aber mein absoluter Lieblingsplatz wird wohl die Schaukel unter den Eichen bleiben, denn hier lässt es sich am besten träumen …
Ach ja – und dann gibt es noch diesen fantastischen Platz auf dem Balkon. Hier liegt mir meine kleine Welt zu Füßen …
… und die große Welt kann mir gestohlen bleiben!
Ich wünsche Euch, dass Euer Urlaub genauso toll und erholsam wird!
Wieder ist ein Meilenstein geschafft. Das alte Fachwerk des Nordgiebels ist ausgebessert, gesäubert und die Gefache mit den alten Ziegelsteinen wieder neu ausgemauert. Auch die beiden oberen Reihen wurden neu mit Lehmputz ausgebessert. Und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Juni 2014
Spannend war die Entzifferung des alten Balkenspruches über der Toreinfahrt zur Tenne. Vorsichtig haben wir mit Kreide die alten Buchstaben nachzuzeichnen versucht – und alles konnten wir noch nicht rekonstruieren. Unser Balkenspruch beginnt eindeutig mit der ersten Zeile eines Kirchenliedes aus dem 16. Jhd.
„WER GOTT VERTRAUT HAT WOL GEBAUT“
Danach wird alles sehr undeutlich und nur einzelne Buchstaben sind zu erkennen. In meinen Internetrecherchen habe ich entdeckt, dass unser Balkenspruch weit verbreitet war und oft folgte die zweite Zeile: IM HIMMEL UND AUF ERDEN.
Zu erkennen sind bei uns eindeutig „MEL UND AUF ER“, daher vermute ich, dass der Spruch auch bei uns so weiterging. Vielleicht findet sich aber noch jemand, der mir weiterhelfen kann.
Ganz eindeutig ist dann wieder der Name des Ehemannes zu erkennen:
CHRISTOFFER HINRICH WARNCKE
Bei dem Namen der Ehefrau mussten wir teilweise wieder raten, aber diesen können wir vielleicht noch in alten Kirchenbüchern finden. Als Datum ist der 9. OCTOBERUS ANNO 1752 angegeben – wirklich verdammt lange her!
Rätsel gibt uns auch dieses Symbol auf, das sich zwischen den Namen der Eheleute befindet. Auch hier hoffe ich, dass ich jemanden finde, der mir dazu etwas sagen kann. Solche Ornamente sollten das Haus und seine Bewohner schützen und viele Zimmerleute kannten die alten Bedeutungen noch bis ins 20. Jhd. hinein. Teilweise stammen diese Symbole noch aus vorchristlicher Zeit und gehen auf alte Runen zurück.
Vielleicht ist es aber auch gar nicht so kompliziert, denn mit etwas Fantasie könnte es auch ein Baum oder Blumen sein, die aus der Erde wachsen. Wer weiß?
Das ist nun unser Balkenspruch und ich finde, er passt zu uns und dem Haus.
Denn aus dem hässlichen Entlein
ist ein junger Schwan geworden !
Und doch ist es ein Anblick, an den wir uns erst gwöhnen müssen. So eine Verjüngungskur verändert den Charakter des Hauses ganz schön und auch die Erdarbeiten tragen nicht gerade dazu bei, das Haus in die Landschaft zu integrieren. Da leider keine Fotos vor DDR-Zeiten existieren, haben sich die Zimmerleute an ähnlichen Fachwerkhäusern orientiert.
Zu unserem großen Erstaunen wollte der Denkmalschutz ja ursprünglich, dass wir den Backsteingiebel erhalten sollten. Aber dann war er doch so baufällig, dass beim Bau der Fundamente Risse entstanden und Teile einbrachen, so dass uns vom Amt dann vor Ort das Fachwerk genehmigt wurde.
Und voilà – dieses Facelifting kann sich doch sehen lassen!
Das nenne ich einen Frühlingsanfang! Da hat unsere Charly doch klammheimlich Anfang Januar erste Liebeserfahrungen gemacht und nun prompt fünf Katzenbabys zur Welt gebracht. Sind sie nicht total süß????
Das Timing war leider ein bißchen ungünstig, da ich mit Thomas zum Geburtstermin nicht zu Hause war. So musste Benjamin zusammen mit Tommy Geburtshilfe leisten und alles alleine meistern. Wie Katzen aber eben so sind, hat sich Charly selbstverständlich den gemütlichsten Platz im Haus ausgesucht und kurzerhand Benjamins
Bettdecke zum Kreissaal ernannt. Dessen Begeisterung darüber hielt sich natürlich in Grenzen, aber inzwischen ist die ganze Katzenfamilie brav in den vorbereiteten Korb ins Esszimmer umgezogen und alle sind wieder zufrieden.
Die ersten ruhigen Wochen sind inzwischen natürlich vorbei und die Jungen gehen seit zwei Tagen schon auf kleine Entdeckungsreisen. Charly ist eine tolle Mama und hat natürlich im Moment alle Pfoten voll zu tun. Vier der Kätzchen sind schwarz-weiß – jedes ein bißchen anders – und eines ist grau getigert. Und wie alle Katzenbabys sind sie unwiederstehlich und ich könnte sie den ganzen Tag nur beobachten.
Leider gibt es nun aber zwischen Mia und der jungen Mama ziemlichen Streß und wir müssen ständig aufpassen, dass die beiden nicht im selben Raum sind. Die arme Mia hat schon einige Haare lassen müssen, da Charly ihre Jungen vehement verteidigt. So verbringt sie nun notgedrungen die meiste Zeit draußen und hält Sicherheitsabstand. Wir hoffen natürlich, dass die beiden sich wieder vertragen, sobald die Jungen ein neues Zuhause gefunden haben. Falls jemand aus der Prignitz also eines möchte, bitte einfach einen Kommentar senden!
Tja – und da wir dieses Jahr einen solch milden Winter hatten, sind vor fünf Tagen auch unsere Störche schon eingetroffen. Die Jungverliebten sind bereits eifrig dabei, das Nest zu renovieren und alles für ihre Storchenkinder gemütlich zu machen.
So warten wir nun auf den nächsten Nachwuchs – Fotos folgen dann natürlich!
Ich finde, dieses Foto erinnert sehr an die Reichstagsverhüllung 1995 in Berlin. Aber wir haben das an nur einem Tag geschafft und ohne jahrelange Vorplanung.Wahrscheinlich bleibt unser „Kunstobjekt“ noch bis in den Mai hinein verhüllt – wer weiß, vielleicht werden wir ja noch berühmt.
Und so sah es noch Ende Januar auf der Baustelle aus. Irgendwie wurde es zum Dejà-vu, denn es ist exakt zwei Jahre her, dass wir ebenfalls bei Schnee und eisiger Kälte Ende Januar das Dach auf unserem neuen Haus gedeckt hatten.
Immerhin konnte man sich dieses Mal am Lagerfeuer etwas aufwärmen – Glühwein gab es aus Sicherheitsgründen aber keinen, nur heißen Kaffee.
Und so sieht unser Bauernhaus nun heute aus. Das Dach mit einer Gaube auf jeder Seite ist toll geworden. Die Verwandlung vom Aschenputtel zur Prinzessin hat begonnen.
Die Gästezimmer in der ersten Etage werden eine traumhafte Aussicht über die Elbe haben. Und das gibt es in der Lenzerwische so sonst nirgends!
Auch ist das Wetter dieses Jahr wunderschön und bei 15°C in der Mittagssonne haben wir uns vom Winter verabschiedet und träumen vom Frühling!
Nun gut, es gab da ja noch die ILE. Die Gelder für diese Fördermaßnahme verteilt die EU und will damit speziell ländliche Gebiete fördern, in denen es keine Industrie und sonstigen Arbeitsplätze gibt. Wir ließen uns also von der ILE mehrmals, in größeren Abständen beraten bis wir uns schließlich tatsächlich entschlossen, diese Förderung in Anspruch zu nehmen.
Und da fingen die Probleme an. Denn die Zimmervermietung sollte immer mein Geschäft werden, wobei im Kaufvertrag mein Mann als Eigentümer angegeben ist. Außerdem wird er alle Baumaßnahmen auch bezahlen. Das ist in den Formularen aber so nicht vorgesehen. Mein Mann hat ein Geschäft und möchte keine Zimmervermietung machen – das will ja ich. Die ILE sagt nun, dass wir Fördergelder nur dann bekämen, wenn mein Mann offiziell den Antrag stellt und ich dann eben nur angestellt werde. Das war eigentlich nicht das, was wir wollten, aber es gab keinen anderen Weg.
Bedenkzeit hatten wir zum Schluss keine mehr, denn obwohl im Formular selber als Abgabetermin der 15. Januar 2012 angegeben war (und auch im Internet), war Abgabeschluss inoffiziell bereits der 10. Oktober 2011. Das hatten wir eigentlich auch nur zufällig erfahren und fielen damals wirklich aus allen Wolken. Nachdem unser Antrag von der zuständigen Sachbearbeiterin bearbeitet war, kamen die dersten Nachforderungen. Seltsamerweise war die Dame mit der Anordnung der Giebelfenster nicht einverstanden und wollte zusätzlich schon genau wissen, wie die Profilierung der Fenster sein würde. Dies wollte noch nicht einmal der Denkmalschutz, denn das sind Dinge, die sich während der Bauphase entscheiden und vom Denkmalschutz Zug um Zug genehmigt werden. Wir hatten in diesem Stadium ja noch nicht einmal einen Fensterbauer. Wir kontaktieren dann diese Dame und stellten fest, dass sie sich wohl übergangen fühlte und uns tadelte, dass wir nicht vor Einreichung des Antrages mit ihr Kontakt aufgenommen hätten um diese Details zu besprechen. Aber wir hatten ja eine Ansprechpartnerin und die hatte uns nie an jemand anderen verwiesen.
Wir machten also einen Termin und fuhren gemeinsam mit unserem Architekten zur ILE nach Neuruppin.
Wie Ihr inzwischen wißt, sind wir in die dünnbesiedelste Gegend Deutschlands gezogen. Die Menschen arbeiten hier imTourismus, in der Landwirtschaft und in kleinen Handwerksbetrieben. Viele Häuser stehen leer und die Jugendlichen ziehen weg, weil es hier keine Arbeit gibt.
Nachdem wir unser altes Bauernhaus 2008 gekauft haben und an die Planung gingen, mussten wir uns wie jeder andere auch Gedanken über die Finanzierung machen. Hilfe versprachen Wirtschaftsförderungen, die mit staatlicher Hilfe unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse geben.
Die Wirtschaftsförderung in Perleberg ermutigte uns dazu, das Bauernhaus als kleines Landhotel umzubauen. Ab 12 Zimmern und der Schaffung von Arbeitsplätzen sagten sie uns Zuschüsse in Höhe von ????? zu. Zusammen mit unserem Architekten erarbeiteten wir also einen ersten Plan, um damit Vorgespräche mit dem Denkmalschutz zu führen.
Dort
Da hatten wir aber die Rechnung ohne den Denkmalschutz gemacht. Denn die strichen uns schon einmal von vorneherein 5 Zimmer und erlaubten uns den Ausbau des Dachstuhls über der Tenne nicht. Was an sich schon seltsam ist, denn wir hätten in einer sehr ländlichen Gegend weitere Arbeitsplätze geschafft und die Lenzerwische einmal mehr für Touristen interessant gemacht.
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