Entenwetter

ALLES GUTE KOMMT NICHT IMMER VON OBEN!

Was für ein regenreicher Monat, Sommergefühle bekommt man da eher nicht. Nein, in den letzten Wochen meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Zwar können wir uns hier an der Elbe im Gegensatz zu anderen Teilen Deutschland`s nicht wirklich beklagen, denn wir wurden immerhin von Hochwasser verschont. Das tröstet uns aber nicht wirklich!
Wenigstens brauchte ich den Garten nicht zu wässern ….

Entenwetter

Dafür sind wir mit der ersten Suite tatsächlich im Endspurt. Ich kann es gar nicht fassen. Der Holzboden wurde bereits geschliffen, gestrichen und muss nur noch gewachst werden – dann kann ich endlich mit dem Einrichten beginnen.

Nun kommen bald die schönen Fotos!

Entenwetter

Wie Ihr hier allerdings sehen könnt, wird es Zeit, dass ich mein Café endlich eröffne.

Die Terrassenstühle werden schon von Schlinggewächsen überwuchert ….

Nun setzen wir auf jeden Fall alle Hoffnung auf den August. Es kann ja nur noch besser werden!

Kleiner Strand – ganz groß!

WER BRAUCHT DENN DA NOCH DAS MEER!

Das finden diese Urlauber wohl auch, die vor ein paar Tagen mit ihren kleinen Sportbooten einen faulen Sonnentag an „unserem“ Elbestrand verbrachten. Einen Strand für sich alleine zu haben – das gibt`s (fast) nur noch bei uns! Und wenn dann im nächsten Jahr mein Café geöffnet hat, stimmt auch die Verpflegung.

Und so bestätigt sich für mich einmal mehr, dass
ich nicht mehr im Stau stehen, Koffer schleppen, mich vom Flughafenpersonal unfreundlich behandeln lassen und stundenlang in engen Flugzeugen sitzen muss, um Urlaub machen zu

können.

Kleiner Strand - ganz groß!

Ich spaziere mit Amy einfach mal an die Elbe oder schwimme ganz alleine für mich im Badesee.

Kleine Auszeiten zwischendurch und Idylle pur.

Das sind kostbare Momente der Freude. In der Freude werden Dinge, Personen und Situationen als Geschenk erlebt, habe ich einmal irgendwo gelesen.

Erarbeiten oder gar verdienen kann man sich solche Momente nicht –

eben nur geschenkt bekommen.

Diese kleinen Glücksmomente machen für mich das Leben wertvoll.

Kleiner Strand - ganz groß!

Die Menschen suchen wieder die einfachen Dinge im Leben – Ruhe, unberührte Natur und Zeit. Viele unserer Freunde wollen keinen Massentourismus mehr und die meisten haben ja – genau wie wir – schon viel von der Welt gesehen. Eigentlich will man doch nur Erholung, vielleicht ein wenig Romantik, nette Gesellschaft, ein bißchen Spaß und einfach nur gut essen und trinken.

Und ich werde alles dafür tun, dass meine Gäste das hier finden!

Kleiner Strand - ganz groß!
Alle Jahre wieder

… wird`s zum Schluss dann doch wieder chaotisch!

Tja, so ist das eben, wenn noch gebaut wird. Da kann ich noch so viel von einer romantischen und ruhigen Adventszeit träumen – die Realität holt mich immer wieder ein. Aber dann ganz bestimmt nächstes Jahr ….

Immerhin sind wir aber wieder einen Riesenschritt weitergekommen. Der neue Gastank wurde geliefert und aufgestellt, so dass die Gräben wieder zugeschüttet werden konnten. Die Fenster sind in Auftrag gegeben und können im Januar – so der Wettergott will – endlich eingebaut werden. Musterfliesen für die Badezimmer sind angekommen, so dass wir nun konkret planen können.

Und wie Ihr seht, macht auch das Café große Fortschritte …

Ach ja, und wir bekommen im neuen Jahr auch endlich ein richtiges Balkongeländer. Das Provisorium ist schon abgebaut und wird im Januar durch ein schlichtes Eisengeländer ersetzt. Dann sieht auch unser Haus wieder ganz anders aus!

Aber wie gefällt Euch denn mein persönliches

Alle Jahre wieder

kleines Highlight? Dieses alte Geländer hat endlich einen neuen Platz gefunden und wenn im Frühjahr alles neu bepflanzt ist, wird es super aussehen!

Alle Jahre wieder

Nun steht also wieder Weihnachten vor der Tür. Mein Wunsch nach einer weißen Weihnacht wird wie immer nicht in Erfüllung gehen, obwohl ich mit ein wenig Kälte und Rauhreif auch schon zufrieden wäre.

Alle Jahre wieder

Allerdings habe ich das Gefühl, dass Mia und unsere Laufenten da ganz anderer Meinung sind…

Dann bleibt nur noch, mich für Eure Treue zu bedanken und Euch ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen. Möge in 2017 alles, was Ihr Euch vorgenommen habt, gelingen und es ein glückliches und erfolgreiches Jahr für Euch und all Eure Lieben werden.

Bleibt gesund

Eure Christiane

Alle Jahre wieder
Und wieder grüßt das Murmeltier ….

Das passt ja nun zusammen! Der Oktober zeigt sich dieses Jahr leider nicht von seiner schönen Seite und hat uns nasskaltes Herbstwetter pur geschickt. Hinzu kommt, dass der Südgiebel wieder hinter einem Gerüst verschwindet, denn das Fachwerk wird gestrichen und das Mauerwerk verfugt.

Und wieder grüßt das Murmeltier ....

Als würde das noch nicht reichen, sieht die Zufahrt wieder aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Ohne Gas-, Wasser- und Stromleitungen geht eben nichts! Was soll`s, das überstehen wir auch noch!

Und wieder grüßt das Murmeltier ....

Und dann – es wurde Licht!

Und wieder grüßt das Murmeltier ....

Der Innenausbau läuft auf vollen Touren. Die ersten Lichtschalter und Glühbirnen sind installiert, die ersten Fliesen ausgesucht und Fensterangebote liegen vor!

Das absolute Highlight ist jedoch, dass der Denkmalschutz, mit dem wir uns wegen der Fenster nun endlich in Verbindung setzen mussten, keine unserer Baumaßnahmen beanstandet hat. Ich glaube wieder an Wunder!!!!

So viele Jahre träume ich nun diesen Traum vom eigenen Bed & Breakfast mit kleinem Café und schönen Sachen rund um Haus und Garten.

Jetzt bin ich tatsächlich auf der Zielgeraden und hoffe, dass alles so klappt, wie ich es mir wünsche!

Übrigens ein frohes Halloween!!!

Und wieder grüßt das Murmeltier ....

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Altweibersommer im September

mit Sandstrand pur!

Ja, auch die Elbe war einer der Gründe, warum wir hier auf dem Land ge“land“et sind! Solche Bilder entschädigen einfach für all die Arbeit, die man hier investiert. Da fällt es leicht, auch mal die Alltagssorgen zu vergessen ….

Altweibersommer im September

Anfangs wurden wir von vielen belächelt, wenn wir erzählten, wie wir uns unser Leben hier vorstellen. Sich so viel Arbeit und Verantwortung freiwillig aufzuhalsen, ein Bed & Breakfast mit Café zu eröffnen, wenn alle anderen in Rente gehen?

Einen Traum verwirklichen zu können, ist ein großes Glück. Wir freuen uns darauf, immer wieder neue Menschen kennenzulernen und interessante Gespräche zu führen. Wir glauben, es hält jung, sich auf Neues einzulassen, zu improvisieren und an den eigenen Aufgaben zu wachsen. Nichts ist doch langweiliger, als jeden Tag nach dem immer gleichen Schema leben zu müssen?

Auch unsere Tiere und der Garten sind eine Herausforderung und bringen uns immer wieder auf neue Ideen!

Altweibersommer im September

So wie letztes Wochenende!

Altweibersommer im September

Damit unsere Laufenten ein geschütztes Winterquartier bekommen, krempelten wir die Arme hoch und wurden kreativ.
Hinter unserer Remise

Altweibersommer im September

stapelten wir das alte Holz um, sägten und transportierten die Rundhölzer zu unserer Feuerstelle. Nun haben wir dort einen nützlichen Windschutz und ich einen neuen Platz zum dekorieren!

Altweibersommer im September

Und das Ergebnis gefällt uns gut!

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

aber langweilig ist er auch nicht!

Tja, nun ist der Juni auch schon wieder vorbei und ich melde mich mal wieder auf den letzten Drücker. Die Tage verfliegen hier nur so, obwohl eigentlich nichts Aufregendes passiert. Alltag eben!

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Wie öde, denken wohl jetzt viele von Euch. Denn Alltag wird ja meist als etwas Negatives, Langweiliges, oft sogar als Belastung empfunden. Alltag ist das Gegenteil von Feiertag, Urlaub und Spaß. Aber warum eigentlich? Was wäre, wenn es keinen Alltag mehr gäbe?

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Dabei besteht doch unser aller Leben zum grössten Teil aus eben diesem Alltag. Aber wir

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

versuchen meist, jeden Tag einfach nur schnell hinter uns zu bringen und leben nur fürs Wochenende und den Urlaub. Ist das nicht traurig? Ist es in Wahrheit nicht Glück, dass wir jeden Morgen aufstehen dürfen, eine Arbeit haben, für die Familie sorgen können, gesund sind? Und auch, wenn nicht alles rund läuft und jeder von uns sicherlich eine Menge Probleme hat, ist es besonders wichtig, den Blick für das Schöne und Gute nicht zu verlieren. Also gebt dem Alltag eine Chance und versucht ihn auch mal positiv zu sehen – ich glaube, das hat er verdient!

Bei mir sind es inzwischen die kleinen

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Glücksmomente, die wichtig geworden sind. Ich glaube, dass ist tatsächlich einer der Gründe,

warum ich keinerlei Bedürfnis mehr verspüre, in Urlaub zu fahren und mir die Welt anzuschauen. Gut, ich bin schon sehr viel gereist, habe viel gesehen und erlebt. Aber das ist es nicht. Wichtiger ist dieses Ziel, hier etwas zu schaffen und so freue ich mich über jeden Tag, an dem es ein Stückchen weitergeht.

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Der Garten nimmt Gestalt an, die Sträucher und Bäume sind schon richtig gewachsen. Das alte Haus ist zwar innen immer noch ein Rohbau, aber die Wände stehen nun und die Zimmer sind im prinzip fertig. Langsam aber sicher müssen die Badfliesen ausgesucht, die Farbgebung für die Wände und ganz viele Details entschieden werden. Auch die Planung im Café für den Küchen- und Tresenbereich sind in vollem Gange und nicht gerade einfach! Doch die Terrasse ist schon fast gemütlich …

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Aber abends mit Nachbarn, Freunden und den Tieren auf dem Deich oder am Fass zu sitzen, ein

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Bier oder ein Glas Wein zu trinken, Besuch aus der alten Heimat zu bekommen, zu reden, die Tiere zu beobachten, zu planen und zu träumen, das Arbeitstempo selbst zu bestimmen, die Störche klappern zu hören, den Sonnenuntergang zu beobachten und saubere, klare Luft zu atmen ist Glück pur.

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

Schöner kann es woanders auch nicht sein!

Endlich alles wieder grün …

… und auch der Sommer ist da!

Endlich alles wieder grün ...

So lange haben wir auf die Sonne gewartet! Nach der langen Dürreperiode hat es in den letzten Tagen doch immer mal wieder geregnet und endlich ist das Gras gewachsen. Der Anfang meines Cafégartens ist gemacht und auch ein Staudenbeet ist bereits angelegt. Allerdings wird die Katzenminze wahrscheinlich nicht überleben ….

Nun muss alles nur noch wachsen und gedeien, was meine Geduld wie immer auf eine harte Probe stellt. Damit das Warten leichter fällt, schaffe ich mir eben ein paar persönliche Highlights – wie diesen romantischen Schutzengel, den ich in einem Antikmarkt ergattert habe.

Und dann sind da ja noch die Tiere – und nicht nur unsere eigenen, sondern auch die Gäste auf Zeit …

Endlich alles wieder grün ...

wie diese Kuhherde hinter unserm Deich

Endlich alles wieder grün ...

oder die Schafherde auf dem Deich und nicht zuletzt

dieser allerliebste Laubfrosch, der sich in der Wasserpumpe unseres Nachbarn einquartiert hat. E.T. lässt grüßen !

Alles braucht seine Zeit …

… besonders im Garten!

Dieser Frühling hatte es wieder in sich! Große Teile unserer Wiese haben wir mit Mutterboden aufgefüllt und so sah es lange Zeit mal wieder nach Großbaustelle aus. Doch endlich sind alle Terrassen und Mauern fertig, Erdbewegungen gehören der Vergangenheit an und ich habe rund um das alte

Alles braucht seine Zeit ...

Haus fleißig gepflanzt. Voilà – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Langsam aber sicher nimmt alles Gestalt an, auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis alle Sträucher wirklich groß und dicht sind. Da heißt es eben: GEDULD

Alles braucht seine Zeit ...

Um einige Wochen verspätet, aber nun doch fertig, freue ich mich riesig über die neue Backsteinmauer, die die Café-Terrasse eingrenzt. Natürlich wirkt es ohne Pflanzen und Wiese noch nicht so richtig, aber ich verspreche Euch, in vier Wochen sieht es schon anders aus.

Das i-Tüpfelchen war vor Pfingsten allerdings, dass unser „denkmalgeschütztes“ Vogelhaus nun auch seinen Platz in unserem Garten gefunden hat. Das kleine Fachwerkhaus hat mein Mann aus Reststücken unseres Bauernhauses gebaut – es ist also wohl das älteste Vogelhaus hier in der Lenzerwische! Unsere gefiederten Freunde werden das im nächsten Winter sicher zu schätzen wissen.

Aber nun soll natürlich erst einmal der Sommer kommen. Ich freue mich auf viel Besuch und darauf, dass sich alle hier wohl fühlen.

Alles braucht seine Zeit ...
Ganz schön viel ist schon passiert

und doch gibt es noch viel zu tun!

Schaut Euch mal an, wie unser Altbau noch vor einem Jahr aussah

und was sich in 12 Monaten alles verändert hat – Wahnsinn!

Ganz schön viel ist schon passiert

Und trotzdem bin ich oft voller Ungeduld und möchte am liebsten, dass alles schon fertig wäre. Immer stelle ich mir vor, wie es wohl in ein paar Jahren hier aussehen wird. Dabei ist doch gerade der Weg dorthin das Spannende und Aufregende. Warum schaffe ich es also trotzdem oft nicht, einfach nur im Jetzt zu leben?

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass wir eben immer noch zu sehr im beruflichen Alltag verwurzelt sind, wir so viele verschiedene Dinge gleichzeitig erledigen müssen. Aber wir arbeiten daran, dass es einfacher wird und sind dabei, viele Knoten zu entwirren. Das ist eben nicht immer so einfach und braucht auch seine Zeit. Und schon sind wir wieder beim Thema ….

Ganz schön viel ist schon passiert

Heute habe ich mir nämlich die Zeit genommen und bin mit Amy spazieren gegangen. Die Elbe hat ihr Winterhochwasser, nicht bedrohlich, nur die Wiesen sind überflutet. Und obwohl alles nur grau in grau ist, hatte es eine ganz eigene, fast mystische Stimmung.

Ganz schön viel ist schon passiert

Ja, auch ich habe das Gefühl, die Jahre würden immer kürzer , selbst hier auf dem Land. Da nützt es auch wenig, dass der Januar der Monat der Ruhe ist und die Natur im Winterschlaf liegt. Die Tage sind so kurz, dass – wenn überhaupt – sich nur um die Mittagszeit mal Spaziergänger auf den Deich verirren – und Touristen gibt es schon gar nicht. Aber genau das ist auch einer der Gründe, warum wir uns in diese Gegend verliebt haben. Im Herbst und Winter die Einsamkeit, ohne alleine zu sein und im Frühjahr und Sommer die vielen Begegnungen mit Nachbarn und Urlaubern auf dem Deich und hoffentlich auch irgendwann in unserem Café und Bed & Breakfast.

Ganz schön viel ist schon passiert

Auf ein unvergessliches und spannendes Jahr 2015!

Eure Christiane

Nun ist es tatsächlich so weit. So viele Jahre habe ich davon geträumt und jetzt kann ich nur noch hoffen, dass alles klappen wird. Die letzten Tage waren ganz schön aufregend und ohne meine treuen Helfer hätte ich das alles auch nicht geschafft.

Es ist schon ein Sprung ins Ungewisse – aber doch mit dem Vertrauen darauf, dass alles gutgehen wird. Zwar habe ich nie zuvor in der Gastronomie gearbeitet, aber ich bin mit meinem Mann viel gereist und weiß, was wichtig ist und worauf es eigentlich ankommt. Nicht Perfektionismus zählt, sondern Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Fröhlichkeit zusammen mit tollen, selbstgemachten Kuchen von Landfrauen in einem romantischen Ambiente – da werden die Radfahrer und besonders die Radfahrerinnen sich schon eine „Auszeit“ gönnen.

Und mein Stil ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber gemütlich fanden es bisher alle. Aber mich hat es gepackt und sobald etwas mit abgeplatzter weißer Farbe überzogen ist, gefällt es mir schon. Da kann ich nichts mehr dagegen tun. Spielerisch werden alte Dinge zweckentfremdet und finden so wieder einen neuen Platz in unserer Zeit.

Seit ich hier lebe, habe ich nie mehr das Gefühl, irgendwo etwas zu verpassen. Mein Zuhause ist das beste Heilmittel gegen Stress – hier fühle ich mich wohl, mehr als irgendwo sonst bisher!